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13. April 2014 7 13 /04 /April /2014 00:00

pc-kauftipps-2014.jpg

 

Neben einem Hauptprozessor (CPU) und einer Grafikeinheit (integrierte GPU oder diskrete Grafikkarte) benötigt jeder PC noch weiter Komponenten.

Darum gibt es nach meiner aktuellen CPU-Kaufberatung und meiner Grafikkarten-Kaufberatung vom letzten Oktober noch weitere PC-Kauftipps.

 

RAM - Arbeitsspeicher

 

Die wichtigste von diesen ist ganz klar der Arbeitsspeicher (RAM).

Der RAM eines modernen PCs sollte mindestens 8 GB groß sein. Wer leistungsfähige Rechner kauft bzw. auf eine gute Zukunftssicherheit achtet, der sollte jedoch bereits 16 GB RAM erwerben.

 

Der RAM sollte dabei mindestens 1866-MHz schnell sein und keine allzu hohe Latenz haben (z.B. DDR3 1866 8-9-9-24).

 

Und wenn man Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit hat und auf eine separate Grafikkarte verzichtet, dann ist schneller RAM besonders wichtig.

Gerade bei den AMD A8 und A10 APUs sollte es daher mindestens 2133-MHz schneller RAM sein, je nach Geldbeutel und Speicherpreis besser sogar noch RAM mit 2400 oder 2666 MHz Geschwindigkeit.

 

Weiters ist es in vielen Systemen oft vorteilhaft, dass man nicht mehr als 4 Stück (in manchen Konstellationen sogar nur 2) Speicherriegel verwendet --> die einzelnen Riegel sollten mindestens 4 GB oder sogar 8 GB Kapazität haben.

 

SSDs (Solid State Drives)

 

Diese sind besonders schnelle Festplatten, welche technologisch eng mit Speicherkarten verwandt sind. Eine SSD sollte mindestens 80-GB groß sein.

 

SSDs sind besonders schnell und eignen sich daher perfekt als Systemplatten in PCs. Das heißt, dass auf diesen Platten dann das Betriebssystem und die Programme sowie Auslagerungsdateien (falls der Speicherplatz im RAM ausgeschöpft ist) betrieben werden.

 

Haken ist der, dass diese eine relative bescheidene Speicherkapazität haben.

Darum haben die guten, alten, magnetischen Festplatten immer noch ihre Existenzberechtigung. Auf diesen speichert man dann nämlich seine Daten – welche hohe Kapazität aber dafür keine extrem hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit erfordern.

 

Sonstiges

  • Netzteil und Gehäuse sind natürlich auch wichtige Komponenten:
    -) Beim Gehäuse geht es neben Ästhetik und Technik vor allem auch um den Platz:
       Wie viel Platz habe ich am Arbeitsplatz und wie viel Platz für Komponenten
       brauche ich im Gehäuse?
    -) Beim Netzteil wiederum ist neben dem Kriterium der Energieeffizienz und den von
       Netzteil ausgehenden Stromkabeln natürlich die Gesamtleistung ganz wichtig;
       ACHTUNG: Vor allem leistungsstarke Grafikkarten haben einen hohen
       Strombedarf, wodurch sie ein entsprechend leistungsstarkes Netzteil brauchen
  • Wer die Komponenten für sein System individuell zusammenstellt, sollte von der Materie viel Ahnung haben bzw. sein System gemeinsam mit einem Fachmann konfigurieren;
    Wer weniger Ahnung hat, der kann an Hand meiner Kaufempfehlungen und Tipps ein passendes Komplettsystem finden
  • Ich halte nichts davon, sich alle 2 Jahre ein neues System zu kaufen, sondern einen Rechner mindestens 5 Jahre lang zu verwenden; um über einen solchen Zeitraum konkurrenzfähig zu sein, sollte man dann aber kein absolutes Einsteigergerät nehmen

Ansonsten zahlt es sich gerade bei Eigenbau-PCs aus, dass man die einzelnen Komponenten und deren Zusammenspiel untereinander, mit Peripheriegeräten und unterschiedlichen Betriebssystem (z.B. Treiberverfügbarkeit) möglichst gut im Vorfeld recherchiert.

Das geht neben Fachartikel & Foreneinträgen sehr gut über Erfahrungsberichte anderer User.

 

 

Update 07.11.2014:
Die Kauftipps in diesem Eintrag sind nach wie vor aktuell. Da sich die IT-Welt aber sehr schnell verändert, so möchte ich auf meine aktuelles Kaufberatungen vom diesem Herbst hinweisen:

  1. CPU-Kaufberatung vom September 2014
  2. Kaufberatung für Grafikkarten vom September 2014

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12. April 2014 6 12 /04 /April /2014 00:30

amd-intel-cpu-2014-JPG.jpg

Update 23.09.2014:

Obowohl diese Kaufberatung erst knapp ½ Jahr alt ist, so hat sich in dieser Zeit sehr viel verändert. Die meisten Prozessoren, die ich aktuell empfehle, sind andere als damals.

Bitte verwenden Sie daher für Ihre Entscheidungen die aktuellste CPU-Kaufberatung für den Herbst 2014.

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Rund 1 ½ Jahre ist meine letzte CPU-Kaufberatung im Blog her – eine kleine Ewigkeit in der schnelllebigen IT-Welt.

 

Grundsätzlich ist die Marktsituation mit Intel und AMD im Prinzip aber gleich wie 2012, jedoch gibt es natürlich neue CPU-Generationen am Markt.

 

Wichtige Eckpunkte im CPU-Markt:

  • Nach wie vor hat AMD bei den Einsteiger-Prozessoren die Nase vorne, Intel in der Oberklasse, in den Segmenten dazwischen ist die bessere Wahl von den individuellen Bedürfnissen abhängig
  • Intel-CPUs sind nach wie vor deutlich energieeffizienter, haben eine höhere Prozessorleistung und eine geringere Grafikleistung (wenn hier Intel auch aufgeholt hat) als AMD
  • AMD-APUs wiederum sind nach wie vor punkto Prozessorleistung deutlich schwächer, haben jedoch immer noch die deutlich stärkeren, integrierten Grafikeinheiten und sind deutlich preisgünstiger

Nun zum Herzstück meines Blog-Eintrags, zur CPU-Kaufberatung:

Einsteiger

HTPC

Ganz klare Empfehlung hier sind die die im Frühjahr 2014 vorgestellten AM1 Prozessoren von AMD. Diese sind die Desktop-Version der "Kabini" APUs, welche in Netbooks, kleinen Notebook und Tablets eingesetzt werden. Auf Grund des identischen Stromverbrauchs und des geringen Aufpreises am besten das aktuelle Topmodell AMD Athlon 5350.

--> AMD Athlon 5350, 45-50,- €

 

Einsteiger & sehr bescheidene Allrounder:

Weniger als ein AMD A6-6400K sollte es heute nicht mehr sein. 1-Modul- bzw. 2-Kern-Prozessoren sind heute generell nur mehr bei ganz engem Budget bzw. sehr niedrigen Anforderungen zu empfehlen.
Office- und Internet-Anwendungen, Bildbearbeitung und sehr eingeschränkt auch ein paar Spiele laufen auf so einem System noch.

--> AMD A6-6400K, ca. 50,- €

 

Gelegenheits-Videobearbeiter & sonst immer noch bescheidene Allrounder:

Wer generell etwas „mehr Dampf“ möchte und regelmäßig Videos mittlerer Auslösung bearbeitet:

Empfehlung ist der Intel Core i3 der aktuellen "Haswell" Generation, das beste Preis-Leistungsverhältnis – ohne diskrete Grafikkarte hat dabei der Core i3 4330.

--> Intel Core i3 4330, ab ca. 105-110,- €

 

Bescheidene Allrounder & bescheidene Gelegenheits-Spieler

Wer ebenfalls mehr Dampf als im absoluten Einsteiger-Segment möchte und statt Video-Bearbeitung vielleicht auch regelmäßig das eine andere ältere (mit großen Abstrichen auch neuere) Spiel spielen möchte ist mit einem 6600K oder 5800K von AMD gut beraten.
Deutlich geringe Prozessor-Leistung, aber im Falle des 6600K leicht bessere, im Falle des 5800K deutlich höhere Grafikleistung und ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu einem Intel Core i3. Kleiner Haken beim 5800K ist allerdings ein hoher Stromverbrauch.

--> AMD A8-6600K APU, 85-90,- € bzw. AMD A10-5800K, ca. 90,- €

Mittelklasse

Moderate Gelegenheits-Spieler

Wer regelmäßig ältere Spiele (2 Jahre oder älter) oder neuere Spiele bei geringen Details / Auflösungen spielen möchte, dem ist eine aktuelle AMD A10-APU zu empfehlen.
Wenn man eine stärkere Grafikeinheit & moderne Befehlssätze haben will, dann den 7850K, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund steht, dann den 6800K, wenn hohe Energieeffizienz gefragt ist, dann einen 6700.

--> AMD A10-7850K, ca. 150,- € ODER A10-6800K, ca. 115,- € ODER A10-6700, ca. 120,- €

 

Gehobenere Gelegenheits-Spieler

Wer regelmäßig neuere Spiele auch mit mittleren Details / Auflösungen spielen möchte, dann ist ein Haswell Core-i3 mit diskreter Grafikkarte gut geeignet. Ein solches System liefert sowohl auf der Prozessor- als auf der Grafikseite schon solide Rechenleistung.

--> Intel Core i3 4310, ca. 95,- € + diskrete Grafikkarte der mittleren Mittelklasse (z.B. Nvidia 650-TI Boost)

 

Moderate Allrounder

Wer nicht nur gelegentlich spielt, sondern als Allrounder auch z.B. Videos bearbeitet und andere Anwendungen (Packprogramme, Verschlüsselung, Multimediabearbeitung) macht, für den ist ein AMD FX-6300 auf Grund höherer CPU-Leistung die bessere Wahl als ein Intel-Core i3 – auch wenn der AMD bei den meisten Spielen eine Spur schwächer ist.

--> AMD FX-6300, ca. 95,- € + diskrete Grafikkarte der mittleren Mittelklasse (z.B. Nvidia 650-TI Boost)

 

Moderate Intensiv-Spieler:

Wer den PC hauptsächlich für Spiele nutzt, entsprechend hohe Leistung möchte, aber bei Auflösungen und Details nicht auf absolute Höchstleistungen Wert legt, dann bietet sich einer der "kleineren" Core-i5 Prozis an.

--> Intel Core i5 4440, ca. 150,- € + diskrete Grafikkarte der oberen Mittelklasse (z.B. AMD Radeon R9 270X)

 

Anspruchsvollere Allrounder

Wer Spiele, Videos und andere Anwendungen (Packprogramme, Verschlüsselung, Multimediabearbeitung) macht, für diese "mehr Pferde" unter der Haube möchte und vielleicht auch noch Spezialandwendungen (wie Rendering oder Simulationen) fährt, für den bietet ein AMD FX-8320 hohe Prozessor-Leistung bei hoch attraktivem Preis – wenn auch hohem Energieverbrauch.

--> AMD FX-8320, 120-130,- € + diskrete Grafikkarte der oberen Mittelklasse (z.B. AMD Radeon R9 270X)

 

Anspruchsvolle Intensiv-Spieler:

Wer auch moderne Spiele in hohen Auflösungen mit hohen bis sehr hohen Details spielen möchte, dann muss es ein schneller Haswell Core i5 sein.

--> Intel Core i5 4570, ca. 160-165,- € + diskrete Grafikkarte der gehobenen Klasse (z.B. AMD Radeon R9 280X); wenn man den höheren Preis in Kauf nimmt, dann ist der ca. 180,- € teure Core i5 4670 die um eine Spur bessere Wahl

 

Regelmäßige-Video-Bearbeiter

Wer regelmäßig aber nicht hauptsächlich Videos mit großen Datenmengen und hohen Auflösungen bearbeitet und dabei hohe, aber nicht aller höchste Rechenleistung möchte, dann auf Grund der richtig schnellen, internen Quick-Sync-Einheit und guten Prozessorleistung ein schneller Intel Core i5 Haswell.

--> Intel Core i5 4670K, 190-200,- € (+ optional diskrete Grafikkarte)

Oberklasse & Profi-Segment

Profi-Video-Bearbeiter

Wer intensiv Videos mit großen Datenmengen und hohen Auflösungen bearbeitet und das vielleicht sogar hauptberuflich: Dann kommt man nicht an einem Intel Core i7 der Haswell-Serie vorbei, der neben sehr hoher, allgemeiner Prozessorleistung auch noch über eine spezielle Quick-Sync Einheit für die Berechnung von Video-Daten verfügt.

--> Intel Core i7 4770K, ca. 280,- € (+ optional diskrete Grafikkarte)

 

Rendering oder Simulationen im High-End-Bereich

In diesem Segment ist nach wie vor Intel allein' auf weiter Flur. Simulationen oder Rendering-Anwendungen gehören zu den rechenintensivsten überhaupt. Hier ist wirklich die maximale Rechenleistung gefragt – und die bieten momentan die Ivy-Bridge-K Modelle von Intel.

--> Intel Core i7 4930K, ca. 490,- € plus Grafikkarte der gehobenen oder Oberklasse

Fazit:

  • In den unteren Leistungsklassen ist eher AMD zu empfehlen, in den höheren eher Intel. Gerade im mittleren Segment ist die Wahl aber sehr stark auch eine Frage der individuellen, persönlichen Bedürfnisse.
  • Die Intel Haswell Prozessoren sind äußerst energieeffizient
  • Bei AMD empfehle ich primär die APUs (mit integrierter Grafik-Einheit.
    AMDs aktuelle CPUs (ohne Grafik) sind für mich nur in 2 Fällen empfehlenswert.

Die CPU ist natürlich nur 1 Komponente eines PCs, jedoch eine sehr wichtige.

Die Grafikkarte ist bei vielen PCs auch heute noch eine zweite

Darum gibt es von mir zusätzlich auch noch einige PC-Kauftipps zu weiteren Komponenten.

 

Alle angeführten Daten gelten für den österreichischen Markt, Stand 11.04.2014.

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14. März 2014 5 14 /03 /März /2014 01:15

fernseher-anluegen-2-JPG

Im letzten Blog-Eintrag über die Ukraine und auch schon im Eintrag über die völlig unzureichende Berichterstattung großer Medien über Kleinparteien bei Landtagswahlen habe ich Massenmedien hart kritisiert.

 

Da es mir aber immer sehr wichtig ist, konstruktive Lösungsmöglichkeiten anzubieten, so möchte ich einerseits kurz eine genauere Differenzierung meiner Kritik machen und vor allem auch eine Auflistung von konstruktiv-kritischen Medien machen, die über Themen berichten, die von den meisten großen Medien tot geschwiegen werden.

 

Im Summe erreichen große, mittelgroße und kleine Medien mit kritischen Artikel in etwas die selbe Anzahl von Menschen. Das WIE ist aber völlig unterschiedlich:

  • Große Medien berichten in der Regel selten über kritische Themen, dafür haben sie aber eine hohe Reichweite
  • Kleine Medien berichten in der Regel oft über kritische Themen, dafür haben sie eine geringe Reichweite

Weiters gibt es eine "Hackordnung" der Glaubwürdigkeit, über welche Themen und wie über diese Themen berichtet wird:

Online-Medien --> kleine Printmedien --> Radiosender --> große Printmedien --> Fernsehsender

Die Reihung erfolgt dabei absteigend, Online-Medien sind also die tendenziell glaubwürdigsten.


Die "Hackordnung" beruht dabei zwar auf meiner persönlichen, subjektiven Sicht, ist jedoch durch sehr viele Erfahrungen untermauert.

 

Kommen wir jetzt zu einigen empfehlenswerten Medien:

  • Deutsche Wirtschaftsnachrichten (DWN)
    Tolles Medium, das allgemein sehr gute, kritische Artikel mit Bodenhaftung macht; die DWN schaffen es große Zusammenhänge mit dem Alltagsleben der Menschen zu verbinden; auch bei der Ukraine-Berichterstattung haben sich die DWN sehr positiv hervor getan
  • Wien-Konkret
    Online-Stadtmagazin, das z.B. über Bürgerinitiativen, Männerrechte und politische Kleingruppen berichtet; auch Leseranliegen (z.B. über Missstände in Wiener Gemeindebauten) wird viel Platz eingeräumt
    Zentrale Säule des Medium sind jedoch sehr bodenständige und hochwertige Verzeichnisse, wie zum Beispiel ein sehr gut gepflegte Veranstaltungsverzeichnis
  • Medien unabhängiger politischer Organisationen
    Als 4 Beispiele dafür möchte ich "Österreich NEU in Wort und Bild" von Öneu, "Neues aus Österreich" vom NFÖ, das Werkstattblatt "Guernica" der Solidarwerkstatt und die regelmäßigen Kommentare der Steuerinitiative nennen;
    in diesen 4 und noch zahlreichen weiteren Medien findet man gut aufbereitete Informationen über wichtige Themen, die im Mainstream nicht vorkommen

Es gibt auch noch viele weitere Medien, die wohl nur wenige Menschen kennen, wo man gut aufbereitete, kritische Informationen findet.

z.B. die Onlinemagazine Wien-Heute, Regionews oder DBN.

Besonders im Vorfeld von Wahlen sind auch die Berichte des Online-Wahl-Spezialisten Neuwal.com höchst empfehlenswert.

 

Im Printbereich fällt mir noch z.B. das Compact-Magazin des polarisierenden aber scharfgeistigen Deutschen Journalisten Jürgen Elsässer ein.

 

Auch in den Bezirksblättern (in Wien z.B. ist das die "Wiener Bezirkszeitung") findet man immer wieder kritisch-konstruktive Berichte. Auf dem Onlineportal der Bezirksblätter unter meinbezirk.at können Benutzer sogar eigene Berichte verfassen.

 

Das Selbstverfassen und natürlich auch das Lesen bzw. Anschauen von Berichten funktioniert natürlich auch auf Blogs. Blogger sind oft sehr intelligente Menschen, die sich nicht für berufliche Positionen in Medienunternehmen verbiegen – was das Medium Blog oft besonders spannend macht.

Und: Blogs sind oft hoch spezialisiert, sodass man bei speziellen Themen nur bei diesen Infos finden kann.

Spannende politische Blogs sind z.B. dasjenige von Helmut Müller (politisches Blog über Österreich, die EU und die ganze Welt) und – zumindest bis es ein SPÖ Parteimedium wird "Grenzlanddemokratie" (Schwerpunkt Demokratie aus Waldviertel & nördlichem Niederösterreich) von Mario Lackner.

 

Also:
Fernseher abdrehen, große Zeitungen & Zeitschriften weglegen, kleine Medien nutzen.

Hoffentlich auch mein Blog kritisch-konstruktiv ;-)

alternativmedien-collage-2-png

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Published by kritisch-konstruktiv - in Politik
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13. März 2014 4 13 /03 /März /2014 01:15

ukraine-karte-end.jpgIch halte mich auf meinem Blog mit politischen Stellungnahmen ziemlich zurück, besonders mit solchen, welche "harte Probleme" thematisieren. Außerdem ist es durch einen sehr dichten Zeitplan aktuell nicht einfach, mein Blog zu pflegen.

 

1 Eintrag ist aber derart wichtig, dass ich ihn unabhängig von sonstigen Verpflichtungen unbedingt schreibe: Der Putsch und die dahinter liegenden Zusammenhänge in der Ukraine.

Putsch? Wenn ein gewählter Präsident – egal wie man zu diesem steht – von Aufständischen, unter maßgeblicher Beteiligung von Faschisten gewaltsam aus seinem Amt vertrieben wird: Was ist ein Putsch, wenn nicht das?

 

In praktisch allen westlichen Massenmedien dagegen wird die Situation in der Ukraine als erfolgreicher Aufstand, aufrechter Demokraten dargestellt, die dem bösen, mordlustigen, russlandhörigen Diktator das gerechte Schicksal beschert haben.

 

Und damit sind wir jetzt mitten in der Materie:

Es ist in kritisch-konstruktiven Medien abseits des Mainstream schon sehr viel und sehr gut über die Geschehnisse in der Ukraine berichtet worden. Und jeder Mensch, der sich ein eigenes Urteil bilden möchte, sollte diese Geschehnisse kennen:

  • Dass 1 Tag, nachdem ein Friedensplan zwischen der EU, Russland, der ukrainischen Opposition und Präsident Janukowitsch ausgehandelt worden war, Aufständische gewaltsam den Maidan-Platz stürmten. Aufständische unter Federführung von Faschisten, die u.a. mit der rechtsextremen, deutschen NPD alliiert sind – hakenkreuzähnliche Symbole und Hitlergruß inklusive.
    Ein ukrainischer Rabbi hat aus Furcht vor antisemitischen Übergriffen Juden bereits zum Verlassen von Kiew aufgefordert
  • Dass es klare Indizien gibt, dass die tödlichen Schüsse aus dem Hinterhalt auf Demonstranten und Sicherheitskräfte auf dem Maidan-Platz nicht von Janukowitsch-Soldaten sondern von anderen Kräften abgegeben wurden
  • Dass sich wirklich demokratische Kräfte, die weder einen Anschluss an Russland noch an die EU, sondern eine unabhängige Ukraine der Menschen möchten, bereits von den Putschisten distanziert haben.
    Herausragend dabei ist natürlich "Anonymous Ukraine". Anonymous ist diejenige Gruppe, die ja auch im Westen bei der Verhinderung des ACTA-Überwachungsabkommens und generell von unerlaubter Bürgerüberwachung durch den Staat in EU und USA sehr gute Arbeit geleistet hat

2 Aspekte kommen aber auch in der umfangreichen Berichterstattung der kritischen Medien noch zu kurz oder fehlen zu Gänze:

  1.  Der historische Aspekt
    Zumindest seit rund 100 Jahren gibt es einen tiefen Graben zwischen den ostslawischen Kernvölkern der Russen und Ukrainer.
    In den 1920er Jahren hat der – georgisch stämmige – sowjetische Diktator Josef Stalin eine große Hungersnot in der Ukraine betrieben, bei der Millionen von Menschen gestorben sind.
    Im 2. Weltkrieg haben dann ukrainische Nationalisten gegen die russisch dominierte Sowjetunion mit den Nazis paktiert.
    Nach dem Krieg haben dann in der Sowjet-Zeit natürlich wieder die Russen dominiert.
    Jetzt haben die ukrainischen Nationalisten wieder Morgenluft gewittert und sitzen unter großem Wohlwollen der EU und der USA in der Regierung.
    Dafür haben die Russen auf der Krim und in der Ostukraine große Ängste, dass sich die Geschehnisse des 2. Weltkriegs wiederholen
  2. Die einseitige, dafür aber auch einheitliche Front der westlichen Medien
    Für fast alle nationalen Fernsehsender und fast alle großen Printmedien im Westen ist es klar, dass die neue Regierung "die Guten", die alte Regierung und die Russen "die Bösen" sind. Punkt!
    Informationen, die in eine andere Richtung gehen
    , werden vom westlichen Mainstream so weit als möglich tot geschwiegen und – wenn das nicht mehr geht – verharmlost und klein geredet

Um es gleich von vornherein klar zu stellen: Ich finde nicht, dass irgendeine Seite gut und die andere böse ist. Beide Konfliktparteien haben meiner Meinung nach "Dreck am Stecken". Und ich betone nochmals, dass das meine persönliche Meinung ist.

 

Wie aber können Bürger zu einer Meinung kommen?

Dafür ist es notwendig, dass sie ALLE wichtigen Informationen kennen.

Und Informationen beziehen wir Bürger eben überwiegend aus Medien.

 

Menschen, die nur die Mainstreammedien konsumieren, denen fehlen absolut entscheidende Informationen, um eine Situation richtig beurteilen zu können.

Medien haben Verantwortung. Die Verantwortung, möglichst alle Informationen unverfälscht den Mediennutzern zur Verfügung zu stellen.

 

Als Blog-Leser frage ich Sie jetzt:

Falls es bei 1 Thema – in diesem Fall dem Umsturz in der Ukraine – so ist, dass den Bürgern in den westlichen Massenmedien wichtige Informationen vorenthalten werden: Wie ist das dann in anderen Themenbereichen?

 

Schlussbemerkung:

 

Ich habe mir eine Meinung gebildet. Ich glaube, dass wir nichts und niemandem vorbehaltlos trauen können. Aber ich glaube auch, dass es kleine, relativ unbekannte Medien gibt, die wichtige Informationen liefern, mit denen es möglich ist, dass wir eine Situation gut einschätzen können.

 

Und was denken Sie?

 

P.S.: Alternative Medien, in denen man sich über die Geschehnisse in der Ukraine und allgemein gut informieren kann, habe ich in diesem Blog-Eintrag aufgelistet.

 

 


 

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4. März 2014 2 04 /03 /März /2014 22:15

Nach längerer Pause ist es jetzt wieder höchste Zeit für einen politischen Blog-Eintrag:

Ich möchte alle Leser auf meinen sehr persönlich gehaltenen Gastkommentar zur Thayatalbahn auf dem Online-Magazin Grenzland-Demokratie hinweisen.

 

Die Thayatalbahn ist ein tolles, grenzüberschreitendes Zukunftsprojekt in meiner Herkunftsregion Waldviertel und Südtschechien.

Leider sind jetzt aber von der schwarzen Landespolitik in Niederösterreich alle Weichen auf Abtragung der Bahn gestellt.

 

Da Grenzland-Demokratie in Kürze zum offiziellen Medium der Jungen Generation der SPÖ in NÖ wird, so möchte ich auch betonen, dass ich aktuell keiner Partei angehöre, jedoch Mitglied der politisch-gesellschaftlichen Initiative Österreich NEU (Öneu) bin.

 

Da ich den Chefredakteur Mario Lackner aber jetzt schon einige Zeit kenne und trotz etlicher ideologischer und inhaltlicher Unterschiede als an Meinungsvielfalt und offenem Denken interessierten Menschen schätze, so ist es für mich klar, dass ich ihm gerne einen Gastkommentar gebe – sofern ich das von meinen Zeitressourcen her schaffe.

 

Übrigens:

Sowohl ich persönlich als auch Öneu sind für sinnvolle Projekte – wie z.B. der Thayatalbahn -  gerne zur überparteilichen Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften bereit. Und auch zu Gastkommentaren ;-)

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10. Februar 2014 1 10 /02 /Februar /2014 18:00

Jonathan Antoine und Charlotte Jaconelli gehen zukünftig getrennte WegeVor rund 10 Monaten bin ich auf Youtube über einen Video-Clip gestolpert, habe dabei ein tolles, junges, britisches Musiker-Duo kennen gelernt und darüber einen Blog-Eintrag geschrieben. Dieser Eintrag ist 2013 übrigens der große Renner auf meinem Blog geworden.

Letzte Woche haben Jonathan und Charlotte bekannt gegeben, dass sie zukünftig getrennte Wege gehen werden.

 

Die Mischung aus tollen Stimmen (im Opern-Bereich Jonathans noch mehr als Charlottes), (teilweise innovativen) Cover-Versionen bekannter Klassik-Pop-Lieder und 2 sympathischen Teenagern haben eine hohe Anziehungskraft auf das Publikum – auch über Großbritannien hinaus.

Auch mir gefallen die beiden und ich habe mir letztes Jahr sogar ihre 1. CD gekauft. Eine kleine CD-Kritik wird in meinem Blog übrigens noch folgen.

 

Die 2 jungen Künstler werden zukünftig musikalisch getrennte Wege gehen, was für alle, die "Britain's got Talent" und den Dokumentarfilm über die beiden gesehen haben, nicht unerwartet kommt:

Jonathan ist der klassische Opern-Tenor, Charlotte hat ihre musikalischen Wurzeln im Musical-Bereich. Und beide wollen ihren Ursprüngen treu bleiben.

Sowohl Jonathan Antoine als auch Charlotte Jaconelli wollen noch 2014 eigene Solo-Alben veröffentlichen.

 

Als Abschluss ihrer gemeinsam Musik-Karriere werden sie am Muttertag 2014 noch die 100% passende Cover-Version von "Time to say goodbye" singen.

Update 22.04.2017:

Lange hat es gedauert, aber jetzt habe ich auch die versprochene CD-Kritik von "Together", dem 1. Album von "Jonathan & Charlotte" gemacht und vor einigen Tagen im Blog veröffentlicht.
Viel Spaß beim lesen des Posts und beim Hören des Albums!

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9. Februar 2014 7 09 /02 /Februar /2014 15:45

Stecher-Ahonen-PNG.PNG.png

Was haben eigentlich Mario Stecher und Janne Ahonen gemeinsam?

Nun, beide sind einmal sehr erfolgreiche nordische Sportler.

Skispringen tun sie natürlich auch beide.

Und sie haben schon sehr viel gewonnen.

 

Eines aber fehlt beiden noch:

Eine olympische Einzelmedaille.

 

Auch wenn Janne Ahonen insgesamt der klar erfolgreichere der beiden ist, so sieht Mario Stechers Olympiabilanz deutlich besser aus:

Während der Finne gerade einmal 2 Silbermedaillen mit der Mannschaft erringen hat können, so ist der Österreicher im Team bereits 2 Mal Olympiasieger (2006, 2010) geworden und hat zudem 2002 Mannschafts-Bronze geholt.

 

Beide sind jetzt schon mindestens 35 Jahre, höchstwahrscheinlich sind es für beide die letzten olympischen Spiele, so gut wie sicher aber die letzten, wo sie zumindest noch kleine Medaillen-Chancen haben.

 

Doch so sehr man diesen großen, sympathischen für Spitzensportler aber eben auch schon alten Athleten eine Olympia-Einzel-Medaille vergönnen würde, so schlecht stehen die Chancen.

Verletzungen, Erkrankungen und – besonders im Falle Ahonens – ein Nicht-Mehr-Schritt-Halten-Können mit den neuesten Entwicklungen im Sport machen einen Erfolg leider auch bei den olympischen Spielen 2014 in Sotschi unwahrscheinlich.

 

Ich würde mich jedoch kaum so gerne irren, wie bei dieser Einschätzung: Es wäre ein tolles Märchen wenn zumindest einer dieser Top-Athleten doch auf einem olympischen Siegerpodest steht.

 

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9. Januar 2014 4 09 /01 /Januar /2014 10:00

Im Oktober 2013 habe ich ja schon die aktuelle Kaufberatung für Grafikkarten gemacht. Eigentlich hätte ich 2013 auch noch eine solche für CPUs machen wollen, habe das aber verschoben.

 

Grund:

AMD stellt am 14. Jänner 2014 seine neuen, sehr vielversprechenden Kaveri APUs vor. Und das habe ich unbedingt noch abwarten wollen, um diese Prozessoren in meiner Kaufberatung berücksichtigen zu können.

 

Also, noch ein bisschen Geduld, das Warten lohnt sich!

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28. Dezember 2013 6 28 /12 /Dezember /2013 16:35

Wie jedes Jahr so sind auch heuer wieder vor Weihnachten die 2 letzten Springen vor der Vierschanzen-Tournee im schweizerischen Engelberg über die Bühne gegangen.

Und Engelberg war auch 2013 wieder ein wichtiger Gradmesser für die Leistungsstärke der Athleten und in weiterer Folge auch für die Bestimmung der Favoriten für die Tournee.

 

Im Gegensatz zu den letzten Jahren unterscheidet sich meine Einschätzung dabei von Mainstream nicht wirklich.

Favoriten

Absoluter Top-Favorit ist heuer natürlich der Pole Kamil Stoch. Dass er auch bei Großveranstaltungen gewinnen kann, hat er mit seinem WM-Titel heuer bewiesen. Und die überragende Konstanz - zuletzt mit den Plätzen 2, 1, 2 und 1 hat im bereits die Führung im Gesamtweltcup verschafft.

 

Weitere Favoriten sind der Österreicher Gregor Schlierenzauer und der Norweger Anders Bardal.

Schlierenzauer hat nicht nur in den letzten 2 Jahren die Vierschanzentournee  gewonnen, sondern auch in dieser Saison bereits 2 Weltcupspringen. Was ihm heuer allerdings noch gefehlt hat ist die Konstanz.

Bei Bardal wiederum ist es genau umgekehrt: Er ist mindestens so konstant wie Kamil Stoch, allerdings hat er heuer noch nicht gewonnen.

Mitfavoriten und Außenseiter

Die Vierschanzentournee ist oft für Überraschungen gut, es gewinnen regelmäßig Springer, die auch Experten nicht auf ihrer Rechnung gehabt haben.

 

Ich persönlich traue das dem Schweizer Simon Ammann zu. Er läuft ja schon seine ganze Karriere einem Tourneesieg nach. Heuer hat er zwar noch nicht gewonnen und ist bisher auch noch nicht besonders konstant. Er war aber schon 2 Mal auf dem Podest. Und wenn er genau jetzt seine Topform abrufen kann, dann ist er eine ganz heiße Aktie.

 

Wenn es auch mit einem Gesamtsieg schwierig wird, so kann der Österreicher Wolfgang Loitzl, Tourneesieger 2008/2009, zum 3. Mal den Sprung aufs Tournee-Podest schaffen. Seine Formkurve zeigt ausgehend von einem soliden Niveau nach oben und konstant ist er auch.

 

Ebenfalls Kandidaten für ein Podium in der Tournee-Gesamtwertung sind die 2 Deutschen Severin Freund und Andreas Wellinger. Beide sind gut in Form, springen oft gut und selten schlecht.

Genau das trifft auch auf den Japaner Taku Takeuchi zu, der durch die Abwesenheit des japanischen Team in Engelberg aber besonders schwierig einzuschätzen ist

 

Am schwierigsten einzuschätzen ist aber die Leistungsfähigkeit von Thomas Morgenstern. An und für sich war er sehr gut und Form, hat sogar schon einen Weltcup-Bewerb gewonnen - bevor er gestürzt ist. Der Sieg wird für ihn dieses Mal jedenfalls ganz schwierig, aber vielleicht vermag er schon bei der Tournee zu überraschen.

Schlusswort

Einer, der schon 5 Mal gewonnen hat und heuer nach 2 Jahren Pause wieder dabei ist wird - das traue ich mir zu sagen - heuer nicht gewinnen: Janne Ahonen.

Trotzdem ist er eine Bereicherung für die Tournee.

 

Ich mache meine Einschätzung auch schon vor der Qualifikation - womit es schwieriger und spannender wird :-)

Spannend ist die Vierschanzentournee schon immer und wird es auch heuer sein!

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15. Dezember 2013 7 15 /12 /Dezember /2013 15:45

AMD-FX-Logo-VectorWie in meinem letzten Blog-Eintrag geschrieben, so ist es fix, dass AMD Richtung Frühjahr 2014 seine Opteron-Server-Prozessoren überarbeitet.

Unklar ist allerdings noch, ob im Zuge dessen auch ein Update für die FX-Desktop-CPUs "abfällt".

 

Für mich und für wohl alle treuen AMD-Fans ist aber klar, dass es ein solches geben muss.

  • Intel hat schon Mitte 2013 seine neuen Haswell-Prozessoren auf dem Markt gebracht, AMDs Konter ist ausständig; noch dazu soll Intel im Herbst 2014 die nächste CPU-Generation, Codename "Broadwell", vorstellen.
  • Von dem, was man von den überarbeiteten Piledriver 2.0 Kernen weiß, welche ja bereits in den Richland-APUs eingesetzt werden, so kann man mit diesen die Performance pro Watt deutlich verbessern - und genau diese ist bei den aktuellen FX-CPUs absolut verbesserungswürdig
  • Die AMD-Fans gieren richtig gehend nach neuen Produkten;
    AMD hat - trotz erheblichen Defiziten bei Energieeffizienz und Rechenleistung - eine treue Fangemeinde, die neue Produkte wollen und sich diese auch verdienen
  • Auch aus Marketing-Gründen ist es höchst sinnvoll, die FX-Produktpalette zu überarbeiten:
    Höhere Rechenleistung bzw. Energieeffizienz und damit mehr Konkurrenzfähigkeit gegenüber Intel, dazu noch jede Menge Berichterstattung in den Medien und damit öffentliche Aufmerksamkeit wären AMD sicher

 

Folgendermaßen könnte die Vishera-2.0 Modellpalette aussehen:

  • FX-4400: 2 Module, TDP 95 Watt, Takt 4,0 / 4,1 / 4,2 GHz
  • FX-6400: 3 Module, TDP 95 Watt, Takt 3,8 / 3,9 / 4,0 / 4,2 GHz
  • FX-8420: 4 Module, TDP 95 Watt, Takt 3,5 / 3,7 / 3,9 / 4,1 GHz
  • FX-8450: 4 Module, TDP 110 Watt, Takt 4,0 / 4,1 / 4,2 / 4,3 GHz

Analog zu den Richland-APUs sind auch bei den Vishera 2.0 FX-CPUs 3 (statt bisher 2) Turbo-Stufen wahrscheinlich.

 

In jedem Fall sollte AMD den Fokus auf die Energieeffizienz legen, Intel hat ja hier schon ordentlich vorgelegt und auch andere, kommende AMD-Prozessoren werden hohes Augenmerk auf die Effizienz legen.

 

Für AMD geht es auch nicht nur darum, 2014 aus sachlichen Gründen eine Ausbaustufe der FX-Prozessoren zu bringen, sondern auch, um Wort bezüglich der Umsetzung der eigenen Marschroute zu halten.

Schließlich hat AMD 2012 den Plan ausgearbeitet, 2013 eine Überarbeitung der FX-Serie*) in den Markt einzuführen.

 

 

*) "Vishera” will also carry over into 2013 but with some enhancements over the 2012 version.

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