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4. August 2017 5 04 /08 /August /2017 11:21
Eine der Haupttribühnen inklusive Video-Wall bei der Beachvolleyball-WM 2017 auf der Wiener Donauinsel

In Wien auf der Donauinsel findet 28. Juli bis 6. August (also diese Woche) die Beachvolleyball-Weltmeisterschaft 2017 statt. Damit findet diese Großveranstaltung heuer im wahrsten Sinne des Wortes vor meiner Haustür statt – ich bin in rund 10 Gehminuten am Veranstaltungsort auf der Donauinsel.


Und darum war es auch für mich klar, dass ich dort hinschaue und mir das eine oder andere Spiel live gebe.

 

Natürlich habe ich aber auch noch andere Dinge zu tun, als Volleyball zu schauen. Und natürlich waren die wirklich sehr hohen Temperaturen etwas, dass nicht gerade zum Besuch eine Freiluftveranstaltung förderlich ist. Am Mittwoch habe ich dann aber hin geschafft.
Und ich muss sagen: Es hat mir sehr gut gefallen.

 

Ich bin knapp vor Mittag hin gekommen und habe mir insgesamt 4 Spiele angesehen:

  • 2 Herren- und 2 Damen-Spiele
  • 2 Spiele am Center-Court und 2 Spiele auf den Nebenplätzen
  • Und Gott sei Dank auch zumindest 1 Spiel mit österreichischer Beteiligung

Das 1. Spiel war Kunert-Dressler (Österreich) gegen Williams-Philip (Trinidad & Tobago).
Eine klare Sache für die Österreicher, die damit den Einzug in die KO-Phase geschafft haben.
Für die Karibier war es die 1. Weltmeisterschaft und dementsprechend haben sie Lehrgeld gezahlt.
War aber trotzdem ein ziemlich gutes Spiel, gute Ballwechsel, vor allem von den Österreichern her, aber auch immer von den Trinidadern.

 

Das 2. Spiel war das beste, das ich mir live angesehen haben.
Mit den US-Amerikanern Brunner-Patterson und den Brasilianern Pedro-Guto haben 2 Klasse-Mannschaften gespielt.
Gewonnen haben in einer ziemlich engen Dreisatz-Partei letztendlich die Brasilianer, die sich damit auch den Gruppensieg gesichert haben.
Noch wichtiger für mich ist aber, dass beide viele tolle Ballwechsel gespielt und viele starke Schläge gezeigt haben.
Eine Freude zum zuschauen und absolut WM-würdig!

 

Im Anschluss an diese Partie bin ich vom Center-Court auf die Außenplätze gewechselt.
Die Atmosphäre auf beiden Plätzen war dabei wirklich sehr unterschiedlich:
Während am Center-Court alles auf eine große Show hin ausgelegt ist, geht es auf den Außenplätzen voll um den Sport:
Video-Wall vs. klassische Zahlentafel, Entertainer vs. sporadisch das Ergebnis ansagendem Platzsprecher. Und natürlich auf den Nebenplätzen gleich 2 Partien gleichzeitig und nebeneinander zum Zuschauen.

 

Dort habe ich mir – wie eben schon angeschnitten gleichzeitig – die Partien Antonelli-Carol aus Brasilien gegen Bawden-Clancy aus Australien, sowie Davidova-Shchypkova aus der Ukraine gegen Maia-Lima aus Brasilien angeschaut.
Auch die Damen-Partie waren eng, dementsprechend spannend und auch das spielerische Niveau war hoch bis sehr hoch.

 

Die Fans bei den Damen-Spielen auf den Außenplätzen waren noch leidenschaftlicher und haben ihre Mannschaften noch enthusiastischer angefeuert. Das war wirklich ganz klassischer, echter Sport – und das gefällt mir!
Letztendlich haben sich in beiden Partien die brasilianischen Duos in jeweils 3 engen Sätzen durchgesetzt.

 

Für den Fall, dass ich mit diesem Blog-Eintrag bei meinen Lesern genug Spannung erzeugen und Lust auf mehr habe machen können, halte ich euch auch noch über den weiteren Turnierverlauf mit einem kleinen Update Sonntag oder Montag am laufenden.

 

Resümee:

Starke Veranstaltung diese Beachvolleyball-WM, hat mir gut gefallen.
Der Rahmen der Veranstaltung war gelungen und das sportliche Niveau absolut WM-würdig.
Bis Sonntag, also von heute aus 2 Tage, geht die Veranstaltung noch. Und jetzt geht es in die ganz heiße Phase, Richtung Medaillen-Entscheidungen.


Wenn ihr also Zeit und Lust habt, dann schaut am Wochenende noch auf die Donauinsel. Der Eintritt ist noch dazu gratis. Einzig bei Klaustrophobie solltet ihr nicht hinschauen – das trifft aber sowieso bei jeder Großveranstaltung zu ;-)

 

Update 10.08.2017:

Ich habe versprochen, die Ergebnisse nach zu liefern und tue das auch:
 

Damen

Bei den Damen haben sich die Deutschen Ludwig-Walkenhorst Gold vor den US-Amerikanerinnen Ross-Fendrick geholt, im Spiel um Bronze haben sich die Brasilianerinnen Larissa-Talita gegen Pavan-Humana-Paredes durchgesetzt.

Von den von mir beobachteten Damen-Duos haben es nur Antonelli-Carol mit Platz 5 zumindest in die Nähe der Medaillen-Ränger geschafft.
 

Herren

Bei den Herren hat es aus österreichischer Sicht ein Hammer-Ergebnis gegeben:

Doppler-Horst haben bis ins Finale geschafft und sind dort erst den neuen Weltmeistern aus Brasilien, Evandro-Andre, in 2 ganz engen Sätzen unterlegen. Also Gold für Brasilien und Silber für Österreich.
Die Bronze-Medaille haben sich die Russen Krasilnikov-Liamin gegen die Niederländer Varenhorst-Van Garderen geholt

Von den Herren-Paarungen bei meinem Besuch hat es keines in die "heiße Phase" geschafft.

 

Bildergalerie

Weiters habe ich jetzt noch eine kleine Bildergalerie meines Besuchs bei der Beachvolleyball-WM hinzu gefügt.

 

Die Haupttribühne am Center-Court der Beachvolleyball-WM 2017

Die Österreicher Thomas Kunert und Christoph Dressler ...

... haben die Karibier Daneil Williams und Marlon Phillip geschlagen

 

Im besten Match bei meinem Besuch haben ...

... die Brasilianer Pedro-Guto gegen die US-Amerikaner Patterson-Brunner gespielt ...

... und die Brasilianer haben sich knapp in 3 Sätzen durchgesetzt

 

Beach-Girls dürfen natürlich auch bei einer WM nicht fehlen

Die Damen haben aber auch starken Sport geboten, wie ...

... die Ukrainerinnen Davidova-Shchypkova und die Brasilianerinnen Maia-Lima.

 

Im 2. Damen-Match bei meinem Besuch haben sich ...

... die Brasilianerinnen Antonelli-Carol mit den Australierinnen Bawden-Clancy duelliert.

In beiden Damen-Matches haben sich die Brasilien-Duos knapp in 3 Sätzen durchgesetzt.

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30. Januar 2017 1 30 /01 /Januar /2017 18:17

Toller Sport am letzten Jänner-Wochenende 2017Das Wochenende am 29. und 30. Jänner 2017 war ein tolles Wochende für den Sport, speziell für den österreichischen. Daher ist das ein super Anlass, um nach langer Zeit auch wieder einmal einen Sportbeitrag im Blog zu schreiben.

 

Highlight aus österreichischer Sicht waren definitiv die 2 Weltmeistertitel im Rodeln durch Wolfgang Kindl – noch dazu bei der Heim-WM in Innsbruck-Igls. Kindl ist der 4. österreichische Weltmeister im Kunstbahn-Rodeln nach Herbert Thaler (1959), Josef Feistmanl (1969) und natürlich Markus Prock (1987 & 1996).
Zudem haben Peter Penz und Georg Fischler im Doppelsitzer-Bewerb die Silbermedaille gewonnen.

Kunstbahnrodeln erweist sich einmal mehr als einziger Wintersport abseits des Skisports, bei dem Österreich derzeit zumindest manchmal Medaillen bei Großereignissen erringen kann.

 

Apropos Skisport:
Da haben an diesem Wochenende sowohl bei den Alpinen, als auch den Nordischen Stockerlplätze gewonnen:

  • An oberster Stelle einmal mehr Marcel Hirscher mit seinem Sieg beim Riesentorlauf in Garmisch-Partenkirchen.

  • Ebenfalls bei den Apinen hat Anna Veith ihr Comeback nach ihrer langen Verletzungspause als 3. im Super-G von Cortina-D'Ampezzo mit dem 1. Podest-Platz nach dem Comeback vorläufig gekrönt.

  • Die österreichischen Skisprung-Herren sind 4 Wochen vor Beginn der nordischen Ski-WM richtig gut in Form. In Willingen, auf der größten Nicht-Flugschanze der Welt, sind sie im Mannschaftsbewerb 2. geworden, im Einzel haben Stefan Kraft und Manuel Fettner die Plätze 2 & 3 belegt. Auch die anderen Österreicher sind gut gesprungen.

  • Bei den Skisprung-Damen hat zumindest einmal unsere Dauerbrennerin Daniela Iraschko-Stolz ihr Zwischentief überwunden und es beim Sonntags-Bewerb als 3. nach rund 1 Monat wieder aufs Stockerl geschafft.

Und damit gleich zu bemerkenswerten Leistungs internationaler Sportler:

  • Machen wir gleich mit dem Damen-Skispringen weiter:
    Die Japanerin Sara Takanashi hat mit gerade einmal 20 Jahren letzten Wochenende in Rasnov (Rumänien) ihren bereits 50. (!!) Weltcup-Bewerb gewonnen.

  • Bei den Tennis-Australian-Open hat es sowohl bei Damen als auch Herren ein bemerkenswertes Comeback zahlreicher Routiniers gegeben.
    In beiden Semifinals waren jeweils 3 der 4 Spieler 30 Jahre oder älter. Auch die beiden Sieger sind bereits Mitte 30.

  • Bei den Damen hat es das nach Jahren wieder einmal das ewige Schwestern-Duell zwischen Venus und Serena Williams gegeben. Und wie eigentlich immer in den letzten 10-12 Jahren hat sich Serena durchgesetzt und mit 23 (!!) Grand-Slam Turnier-Siegen einen neuen Rekord aufgestellt. Zudem ist sie jetzt wieder die Nummer-1 der Weltrangliste.

  • Bei den Herren waren die Comebacks der beiden Finalisten noch bemerkenswerter:
    Sowohl Roger Federer, als auch Rafael Nadal waren die letzten Jahre, speziell 2016, von hartnäckigen, wiederholten Verletzungen geplagt und haben auch sonst nicht mehr an die Erfolge vergangener Zeiten anschließen können. Bei den Australian-Open 2017 allerdings haben sie ihren Gegnern keine Chance gelassen.
    Das Finale hat letztendlich der 35-jährige (!!) Federer in 5 packenden Sätzen für sich entschieden.

  • Und den französischen Herren-Handballern darf man zu Weltmeister-Titel Nr. 6 gratulieren – was eine neuer Rekord ist.

Mir macht es zwar immer Spaß, guten Sport zu schauen, das vergangene Wochenende allerdings aufgrund der vielen, tollen Leistungen aber ganz besonders viel Spaß!

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15. Juli 2016 5 15 /07 /Juli /2016 17:00

Skispringen Saison-Rückblick 2015/2016
 

Nach 1 Jahr Pause ist es jetzt wieder an der Zeit, einen großen Saison-Rückblick der Skispringen zu machen. Und da genau heute, am 15.07.2016 der Sommer -GP der Skispringer startet, passt die Veröffentlichung heute perfekt..

Neben den Herren widme ich mich dabei auch den Damen und den Mannschaften wesentlich ausführlicher als bei den letzten Malen.

Tops

Wer waren für mich die besten Skispringer in der Saison 2015/2016 bei Herren, Damen und Mannschaften?

 

Herren:

  1. Der mit Abstand beste Springer war diese Saison natürlich Peter Prevc. Abgedroschener, aber zutreffender Spruch: Er hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gab, Vierschanzentournee, Gesamtweltcup, Skiflug-Weltcup & Skiflug-WM. Darüber hinaus hat er im Weltcup neue Rekorde an Saison-Siegen und Punkten aufgestellt. Fantastisch, fast unübertreffbar.
     

  2. Nr. 2 ist für mich Severin Freund. Grund: Mit Platz 2 ist er zum 3. Mal hintereinander im Gesamt-Weltcup unter den Top-3. Vor allem auch als 2. zum 1. Mal auf dem Podium der Vierschanzen-Tournee-Gesamtwertung.
    Im Dezember 2015 war er mit Peter Prevc sogar noch auf Augenhöhe. Durch die Nachwirkungen seines Sturzes in Innsbruck hat er sicher das Maximum heraus geholt, das heuer für ihn möglich war.

     

  3. Der drittbeste Springer ist ein Neuling in der Weltspitze: Der Norweger Kenneth Gangnes. Bisher für mich einfach ein Springer, der nur dabei statt mitten drin war, hat er heuer den Durchbruch geschafft: Platz 3 im Gesamt-Weltcup, 1. Einzel-Weltcup-Sieg und natürlich die Silber-Medaille bei der Skiflug-WM am Kulm. Und bei der Vierschanzen-Tournee hat er als 4. das Podium auch nur knapp verpasst.
    Das war einfach nur stark.

     

Damen:

Bei den Damen muss ich vorausschicken, dass es heuer kein Großereignis (WM oder Olympia), sondern „nur“ den Weltcup gegeben hat.

  1. Noch klarer als bei den Herren Peter Prevc hat bei den Damen die Japanerin Sara Takanashi den Skisprung-Weltcup dominiert. 14 von 17 Bewerbe gewonnen. Dazu noch in rund jedem 3. Sprung einen neuen Schanzenrekord aufgestellt. Und an dieser Stärke haben sich auch die Konkurrentinnen die Zähne ausgebissen. Fantastisch, allerdings noch durch eine oder mehrere Einzelmedaillen bei Großereignissen in den kommenden Jahren übertreffbar.
     

  2. Die Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz hat sich eine weitere Saison an der Weltspitze gehalten. Platz 2 im Gesamt-Weltcup mit 2 Einzel-Siegen ist richtig stark. Wenn man die Zeit, als der Kontinental-Cup die höchste Liga im Damen-Skispringen war, dazu zählt, dann hat Österreichs Nummer 1 zum insgesamt 9. (!) Mal die Saison unter den Top-3 einer Gesamtwertung abgeschlossen. Beeindruckend!
     

  3. Sloweniens tolle Saison wird bei den Damen durch Maja Vtic abgerundet. Sie hat definitiv einen Schritt nach vorne gemacht und sich nach Platz 8 im Vorjahr heuer mit Platz 3 im Gesamt-Weltcup und 1 Saison-Sieg (noch dazu zu Hause in Ljubno) in der Weltspitze etabliert. Starke Steigerung!
     

Mannschaften:

Bei den Mannschaften ist für mich die Wahl der Besten einfach:

  • Bei den Herren ist das Norwegen.
    Zusätzlich zu Kenneth Gangnes hat Trainer Alexander Stöckl auch noch Johann-Andre Forfang und Daniel-Andre Tande in den Top-10 und damit in der Weltklasse etablieren können. Auch weitere Norweger haben gute Leistungen gezeigt.
    Logische Folge waren die Goldmedaille im Mannschafts-Bewerb der Skiflug-WM und der Sieg im Nationen-Weltcup.

     

  • Bei den Damen ist Österreich dieses Jahr die Nummer 1.
    Als einzige Nation hat die Alpenrepublik heuer 3 Athletinnen unter die Top-5 des Gesamt-Weltcups gebracht und auch insgesamt die meisten Punkte geholt.
    Beim Mannschaftsbewerb eines Großereignisses wäre die Truppe von Trainer Andreas Felder nur schwer zu schlagen gewesen.

     

Aufsteiger

Auch wenn es viele tolle Leistungen gegeben hat, so haben in meinen Augen 4 Athleten bzw. Teams besonders große Leistungssteigerungen gezeigt.

  • Bei den Herren ist das Kenneth Gangnes.
    Der Norweger ist nach 2 schweren Verletzungen schon vor dem sportlichen Aus gestanden, hat sich zurück gekämpft und ist beim Comeback direkt in die Weltspitze gesprungen. From Zero to Hero könnte man da in Anlehnung an Damon Hill sagen.
    Und mit dieser Vorgeschichte vergönnen ihm wohl auch alle Nicht-Norweger den Erfolg.

     

  • Bei den Damen hat Chiara Hölzl den größten Sprung nach vorne gemacht.
    Nach Gesamt-Weltcup-Platz 17 im Vorjahr hat sie die heurige Saison auf Platz 5 abgeschlossen. Sie hat es bei fast allen Bewerben unter die Top-10 geschafft und auch 2 Podiums-Plätze errungen. Aus dem Küken der WM 2013 in Val di Fiemme ist heuer ein Jungstar geworden.

     

  • Als Herren-Mannschaft hat Norwegen heuer beindrucken können.
    Natürlich sind die „harten“ Daten schon sehr stark, mit den Siegen im Nationen-Weltcup und bei der Skiflug-WM. Am beeindruckendsten ist für mich aber, dass die Wikinger das mit einer stark verjüngten Mannschft geschafft haben. Denn Anders Bardal und Anders Jacobsen sind zurück getreten, und der Vorjahres-Weltmeister Rune Velta war wegen Formschwäche fast nicht im Weltcup-Team.
    Diese große Stärke in einer ebenso großen Breite kommt schon nahe heran an die österreichischen Super-Adler in ihrer besten Zeit.

     

  • Den größte Steigerung bei den Damen-Mannschaften sehe ich in Österreich – auch wenn die Sloweninnen sich ebenfalls sehr gut entwickelt haben.
    Dennoch: Zusätzlich zum „Fixstern“ Daniela Iraschko-Stolz hat Jacqueline Seifriedsberger zu alter Stärke zurück gefunden und Chiara Hölzl sitzt den Besten auch schon im Nacken. Trotz Rückschritts bei Eva Pinkelnigg in der oft so schwierigen 2. Saison haben sich auch Nachwuchs-Kräfte im Weltcup etabliert.
    Die Österreicherinnen können nur hoffen (bzw. sich dafür einsetzen), dass es bei der WM nächsten Jahr auch bei den Damen einen Mannschafts-Bewerb gibt.

     

Flops & Absteiger

Natürlich hat es aber auch unerfreuliche, sportliche Leistungen im Skispringen gegeben. Welche genau?

  • Bei den Herren gibt es für mich 3 große Saison-Verlierer:

  1. Rune Velta, der letztes Jahr noch sensationell Skispring-Welmeister in Falun geworden ist, ist heuer überhaupt nicht in tritt gekommen und fast nur im Kontinental-Cup, der 2. Liga des Skispringens, gesprungen.
     

  2. Gregor Schlierenzauer hat heuer auch nie wirklich Luft unter die Ski bekommen, bei den Wettbewerben üblicherweise die Top-10 oder sogar den 2. Durchgang verfehlt und die Saison noch während er Vierschanzen-Tournee abgebrochen. Zu dieser „schwarzen Saison“ passt auch sein Skiunfall mit Kreuzbandriss.
     

  3. Kamil Stoch ist die letzten beiden Saison Weltmeister und Olympiasieger geworden, dazu hat er den Gesamtweltcup auf den Plätzen 1 & 2 abgeschlossen. Heuer ist es allerdings überhaupt nicht gelaufen bei ihm. Ähnlich wie Gregor Schlierenzauer ist auch er normalerweise an den Top-10 oder sogar an der Qualifikation für den 2. Durchgang gescheitert.
     

  • Bei den Damen gibt es für mich 2 große Saison-Verliererinnen:

  1. Carina Vogt ist in der abgelaufenen Saison ein ähnliches Schicksal wie Kamil Stoch widerfahren. Nach Olympia-Sieg und WM-Titel hat sie mit der Weltspitze heuer nicht mithalten können. Immerhin hat sie es aber einige Male unter die Top-10 geschafft.
     

  2. Deutlich schlechter hat es die ehemalige WM- und Olympia-Medaillen-Gewinnerin Coline Mattel erwischt, die es nicht einmal unter die Top-20 im Gesamt-Weltcup geschafft hat.
     

  • Bei den Herren-Mannschaften sehe ich 2 große, 1 mittelgroßen und 1 kleinen Verlierer:

  1. Für die Finnen war 2015/2016 eine weitere Katastrophensaison. Die stolzen Skandinavier haben sogar schon mit der Qualifikation für die Bewerbe zu kämpfen gehabt. Vor 10 Jahren haben sich noch die Skisprung-Welt dominiert.
    Mit dem österreichischen Trainer Andreas Mitter wollen sie in Zukunft wieder Anschluss finden.

     

  2. Auch Russland hat diese Saison keine Erfolge erringen können. Und momentan sind auch weder Routiniers noch Nachwuchs-Hoffnungen ist Sicht, um die Situation zu verbessern.
    Vielleicht versuchen auch sie mit einem Trainer-Wechsel neue Impulse zu setzen.

     

  3. Die Polen haben in der jüngeren Vergangenheit nicht nur durch Kamil Stoch im Einzel brillieren können, sondern auch mannschaftlich einige Erfolge erzielt. Heuer war das anders und die ganze Mannschaft hat einen erheblichen Rückschritt gemacht. Zumindest die Qualifikation für die Wettbewerbe und auch etliche Top-20 Ergebnisse haben die Polen aber geschafft.
    Auch in Polen soll mit Stefan Horngacher ein österreichischer Trainer den Karren wieder flott machen.

     

  4. Auch die Österreicher muss man zu den kleinen Verlierern zählen. Trotzdem Michael Hayböck (Highlight: Platz 3 bei der Vierschanzen-Tournee) und Stefan Kraft (Highlight: Bronze-Medaille am Kulm) stark gesprungen sind, hat der Rest des Teams nicht überzeugen können. Und mit Platz 4 in der Nationen-Wertung hat es die rot-weiss-rote Mannschaft zum 1. Mal seit 19 Jahren nicht unter die Top-3 geschafft.
    Da es aber zusätzlich zu den 3 Ex-Vierschanzentournee-Siegern Gregor Schlierenzauer, Andreas Kofler und Thomas Diethart auch noch einige Nachwuchs-Hoffnungen beim ÖSV, so stehen die Chancen gut, dass die Österreicher zukünftig wieder besser abschneiden.

     

  • Bei den Damen-Mannschaften sehe ich 2 Saison-Verliererinnen:

  1. Nicht nur Carina Vogt, sondern auch ihre Team-Kolleginnen sind heuer deutlich schwächer gesprungen, als die letzten Jahre. Deutschland hat somit den größten Rückschritt bei den Damen gemacht und keine Athlethin unter die besten 10 im Gesamt-Weltcup gebracht.
     

  2. Auch die USA, die früher Weltmeisterinnen und Weltcup-Serien-Siegerinnen gestellt haben, können an diese Erfolge derzeit nicht mehr anschließen. Durch die Serien-Verletzungen ihrer Nr. 1 Sarah Hendrickson und dem Rücktritt von Lindsey Van ist die Situation natürlich schwierig, noch schwieriger, da auch Jessica Jerome nicht einspringen hat können.
    Lichtblick für die USA ist allerdings die junge Nita Englund.

     

Außergewöhnliches & Schlussworte

Abgesehen vom üblichen „Tagesgeschäft“ und seiner Nachbetrachtung, so sind in der Saison 2015/2016 noch 2 besonders außergewöhnliche Dinge passiert und 1 persönliches Erlebnis:

  1. Der Österreicher Lukas Müller ist beim Einfliegen auf der Flugschanze am Kulm schwer gestürzt und hat eine inkompletter Querschnittslähmung erlitten.
    Gott sei Dank hat er sich den Umständen entsprechend schon wieder sehr gut erholt und ist nach intensiver Rehabilitation sogar wieder in der Lage, eingeschränkt zu gehen.

     

  2. Der slowenische Ski-Hersteller Elan, der unter anderem die beiden letztjährigen Saison-Dominatoren Petr Prevc und Sara Takanashi ausgerüstet hat, hat sich bedauerlicherweise aus dem Sprungsport zurück gezogen.
    Dennoch möchte ich mich an dieser Stelle für die langjährigen Unterstützung Elans für den Skisprung-Sport herzliche bedanken!

     

  3. Ich habe heuer im oberösterreichischen Hinzenbach auch mein 1. Damen-Skispringen live gesehen und darüber einen Bericht geschrieben.
    Und wer den Bericht und die Foto-Story liest, wird sehen, dass und warum es mir gut gefallen hat.

 

Obwohl heute der Sommer -GP los geht freue ich mich auf jeden Fall schon sehr auf den „richtigen“ Saisonstart in Klingenthal und werde mir auch heuer sicher wieder viele Bewerbe einer meiner Lieblingssportarten anschauen :-)

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18. Juni 2016 6 18 /06 /Juni /2016 18:00

Österreichs Zwischenbilanz in Frankreich 2016 ist weder schwarz noch weiss, sondern grauDie österreichische Fußball-Nationalmannschaft hat sich souverän für die Europa-Meisterschafts-Endrunde 2016 in Frankreich qualifiziert. Als „Drüberstreuer“ sind wir dadurch auch die Nummer 10 in der FIFA-Weltrangliste geworden.

 

Doch nach der 0:2 Niederlage gegen Ungarn beim Auftakt-Match ist Katzenjammer angesagt: Gerade die, die uns vorher schon für die neuen Europameister gehalten hat, sehen uns bereits auf dem Tournier draussen.

Typisch österreichisch und für mich absolut widerlich:
Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt.

 

Ich sehe das ganz nüchtern:

  • Unsere Mannschaft hat beim Auftakt schwach, die Ungarn gut gespielt. Und das Momentun war auch auf der Seite Ungarns.

  • Dadurch wird es jetzt richtig schwierig, uns noch für das Achtelfinale zu qualifizieren, aber dennoch möglich.
    Ohne zumindest 1 Punkt gegen Portugal, den Favoriten und sicherlich die stärkste Mannschaft in unserer Gruppe, sind wir aber schon fast aus dem Tournier ausgeschieden.

  • Österreich ist wieder in alte Muster zurück gefallen: Etwas schlampig spielen und Torchancen zu vergeben, hat uns bis vor 2 Jahren „das G'nack“ gebrochen.

  • Wir haben auch kaum Tournier-Erfahrung und offensichtlich macht uns das – im Gegensatz z.B. zu den Ungarn – auch zu schaffen.

  • Und wieder einmal hat sich gezeigt, wie fehl am Platz Euphorie ist. Denn unsere Gruppen-Gegener in der Qualifikation, allen voran Russland & Schweden, sind definitiv nicht die stärksten Mannschaften Europas.
    Dementsprechend sind wir mit Platz 10 in der Weltrangliste etwa überbewertet.
    So viel dann aber auch nicht, ich schätze dass wir vom Leistungsvermögen derzeit ca. bei Platz 15 richtig aufgehoben sind.

 

Und dennoch bleibt die Leistung der Mannschaft und der Trainerstabes, besonders von Marcel Koller, in der Qualifikation gut.

 

Also:
1 Punkt gegen Portugal und ein Sieg gegen Island sollten zum Aufstige ins Achtelfinale reichen – auch wenn es natürlich sehr schwierig wird. Aber wenn wir das nicht schaffen, dann haben wir es uns auch nicht verdient.

 

Für das heutige Spiel gegen Portugal tippe ich auf folgendes:

  1. Endergebnis 2:2

  2. Aufstellung bei Österreich:

    • Prödl in der Innenverteidigung

    • Janko im Sturm (zumindest von Beginn an)

    • Ilsanker im defensiven Mittelfeld neben Julian Baumgartlinger

    • Mittelfeld mit Arnautovic & Alaba in den Flügeln und Alessandro Schöpf in der Mitte.

 

P.S.: Nur 1 Punkt muss ich an Marcel Koller kritisieren: Er hat noch nie mit 2 oder sogar 3 echten Stürmern gespielt, nicht einmal zu Testzwecken, um eine Spiel-Situation zu proben, bei der wir ins Rückstand sind und ein Spiel drehen müssen.

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12. Februar 2016 5 12 /02 /Februar /2016 00:35

Update 28.12.2016:

Habe den Quelltext meiner Bilder-Show vom Hinzenbach-Skispringen der Damen 2016 ein bisschen überarbeitet. Dieser sollte jetzt von den Suchmaschinen besser erkannt werden.

Ich freue mich jetzt schon auf die Vierschanzentournee der Herren ebenso, wie auf die Fortsetzung der Weltcup-Saison der Damen Anfang Jänner 2017!

Originaltext

Letztes Wochenende war ich in Hinzenbach, Oberösterreich. Dort habe ich mir mein 1. Damen-Weltcup-Skispringen live angeschaut. Bei Herrenbewerben habe ich das schon in der Vergangenheit gemacht. Und auch dieses Mal hat mir das Springen richtig gut gefallen.

Vor allem ist Hinzenbach durch die kleineren Dimensionen wesentlich gemütlicher als z.B. die Vierschanzentournee oder das Skifliegen am Kulm.

Über das Springen selbst habe ich eine Reportage gemacht und auf FM5 veröffentlicht.

Jetzt liefere ich noch eine Bildershow mit den interessantesten Impressionen nach.
Da es auf Over-Blog standardmäßig keine Galerie-Funktion gibt, so habe ich mir selbst eine kleine Galerie gebastelt. Bildbeschreibung erscheint im Maus-Tip, wenn man länger am Bild drauf bleibt.

Viel Spaß beim Anschauen und bis zum nächsten Skispringen!

 

Flaggenparade vor Beginn des Springens

Die Hinzenbacher Skisprung-Schanze in Aktion

Daniela Haralambie nach der Landung

 

Sara Takanashi gibt ein Interview

Sara Takanashi zeigt der Konkurrenz in dieser Saison die kalte Schulter.

Maren Lundby blickt trotz guter Sprünge etwas skeptisch.

 

Daniela Iraschko-Stolz am Weg zu Interview

Jacqueline Seifriedsberger beim Interview

Jaci ist gut drauf

 

Chiara Hölzls strahlendes Lachen

Chiara Hölzl bei ihrem Fanclub

Elisabeth Raudschls gewinnendes Lachen

 

Der deutsche Star Carina Vogt wirkt etwas nachdenklich

Katahrina Althaus springt solide und scheint ebenso gestimmt zu sein

Nachwuchs-Springerin Pauline Hessler freut sich

 

Die Russin Irina Avvakumova in Gedanken versunken

Slowenin Ema Klinec springt gut - und scheint dann abzuschalten

Ema Klinec Fanclub

 

Die ÖSV-Spitze Schröcksnadel und Leister in Hinzenbach

Arabische Fans in Hinzenbach - oder doch nicht arabisch?

Dieser Zuschauer hat offensichtlich Spaß an der Schanze

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20. November 2015 5 20 /11 /November /2015 18:00

Dieses Wochenende startet im deutschen Klingenthal die neue Weltcup-Saison im Skispringen.

Einen Saisonrückblick auf die letzte oder eine Vorschau auf die neue Saison schreibe ich heuer nicht. Ist mir ehrlich gesagt zu viel Arbeit und es gibt viele andere Dinge zu tun.
Als große Skisprung-Fan freue ich mich aber schon sehr auf die neue Saison.


Wird spannend zu sehen, wer vorne ist und wer den Anschluss verloren hat. Ich glaube und hoffe, dass unsere österreichischen Springer wieder ganz vorne mit dabei sein. Gregor Schlierenzauer, Stefan Kraft, Michael Hayböck, Andreas Kofler und vielleicht auch noch weiteren sind immer Top-Leistungen zuzutrauen.


Und die anderen Länder arbeiten natürlich auch mit Volldampf.


Es freut mich auch, dass wir nicht nur bei den Herren, sondern auch bei den Damen gut aufgestellt sind. Neben "Leitwölfin" Daniela Iraschko haben auch schon Jacqueline Seifriedsberger, Eva Pinkelnig und Chiara Hölzl in der Vergangenheit für Österreich Top-Platzierungen erzielt und werden das hoffentlich auch die kommende Saison wieder tun.


Also, ich sehe es entspannt, aber mit viel Freude. Auf eine tolle, neue Saison und viele spannende Springen!

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10. Januar 2015 6 10 /01 /Januar /2015 15:15

Wolfgang-Loitzl-End.jpgNur gut 3 Monate nach Thomas Morgenstern ist heute am 10.01.2015 auch Wolfgang Loitzl (Spitzname "Wuff"), der Sieger der Vierschanzentournee 2008/2009 und Normalschanzen-Weltmeister von 2009,  zurück getreten. Die Ära der Superadler ist damit endgültig beendet, auch wenn mit Gregor Schlierenzauer und Andreas Kofler zwei von ihnen noch aktiv sind.

 

Wolfgang Loitzl war mir schon immer sympathisch. Ein ruhiger, fast schon trockener Typ, der sich auf seine Arbeit konzentriert, freundlich ist, aber auch sehr hart und entschlossen in der Sache sein kann.

Er war ein großer Stilist, der es als einer von ganz wenigen Skispringern geschafft hat, 5 Mal die Höchstnote 20 von den Wertungsrichtern zu bekommen.

Loitzl war gemeinsam mit Martin Koch einer der Athleten, die schon deutlich vor der Pointer-Ära (2005-2014) im Weltcup debütiert und sogar schon Erfolge gefeiert haben.

Anfänge & Stagnation

Nach seinem Junioren-Weltmeister-Titel 1998 und der Saison 2000/2001 mit mehreren Weltcup-Einzel-Podest-Platzierungen und als Krönung dem Mannschafts-WM-Titel von der Normalschanze in Lahti hat alles auf seinen großen Durchbruch hin gedeutet.

 

Doch nach seiner rückblickend dritterfolgreichsten Saison ist seine Karriere die nächsten 5 Saisonen etwas ins Stocken geraten:

Die folgenden Jahre war er im Einzel ein solider Top-20-Platzspringer, der in Mannschaftsbewerben seinen Mann gestanden hat und für Österreich 2004 Mannschaftsbronze im Skifliegen und 2005 2 Mal Mannschaftsgold von Normal- und Groß-Schanze geholt hat.

Fast jedes Mal, wenn der Wolfgang in dieser Zeit die Top-10 verpasst hat, hat Armin Kogler als Co-Kommentator gesagt, dass er aus seiner Sicht großes Potential hat, welches er nicht ausschöpft, und eigentlich um die Spitzenplätze mitmischen müsste.

 

Der Tiefpunkt seiner Karriere war 2006 bei den olympischen Spielen in Turin erreicht: Nach einer für seine damaligen Verhältnisse "normalen" Saison war er bei Olympia Ersatzmann, der nicht zum Einsatz gekommen ist und die Saison enttäuscht vorzeitig beendet hat.

Aufstieg, Hochblüte & Ende

Doch gleichzeitig hat diese schmerzliche Erfahrung 2006 auch den Grundstein für seine größten Erfolge gelegt: Ab der Saison darauf hat er härter und besser gearbeitet und es haben sich sogleich die ersten Erfolge eingestellt:

  • 2006/2007 ist er zum regelmäßigen Top-10-Springer geworden, im Gesamtweltcup mit Platz 13 in die Top-15 zurück gekehrt und ist mit der Mannschaft in Sapporo wieder Weltmeister geworden.
  • 2007/2008 hat er sich noch einmal verbessert gezeigt, 2 Weltcup-Podest-Plätze im Einzel errungen (seine ersten seit 7 Jahren) und ist in der Gesamtwertung 10. geworden.
  • 2008/2009 war mit Abstand die erfolgreichste Saison für ihn:
    -) Vierschanzentournee-Sieger
    -) Einzel-Weltmeister von der Normalschanze & Mannschafts-Weltmeister
    -) 4 Weltcup-Siege und zahlreiche Podiums-Plätze
    -) Zum ersten und einzigen Mal als Dritter in den Top-3 im Gesamt-Weltcup
  • Bei den Rückblicken ziemlich unter den Tisch gefallen ist seine zweiterfolgreichste Saison 2009/2010:
    -) Platz 3 bei der Vierschanzen-Tournee
    -) 2 Podiums-Plätze in Einzel-Weltcup-Springen und Rang 6 in der Gesamtwertung
    -) Mit der Mannschaft seine erste und einzige Olympia-Medaille, sogar in Gold,

Seine beiden erfolgreichsten Saisonen ist er mit Atomic-Skis gesprungen.

Der Rückzug Atomics und die damit zusammen hängende Material-Umstellung war ein wichtiger Grund, dass die darauf folgenden Saisonen nicht mehr so erfolgreich für den Ober-Steirer waren.

 

Die letzten, erwähnenswerten Highlights hat er in der Saison 2012/2013 gesetzt:

  • Sein letzter Mannschafts-WM-Titel in Predazzo
  • 1 Weltcup-Einzel-Podium, zahlreiche Top-10-Plätze
  • Der unbelohnte 4. Platz im Einzel-WM-Springen

Meine persönlichen Schlussworte

Lieber Wolfgang, vielen Dank für deine großartigen Leistungen als Skispringer über die vielen Jahre, vielen Dank für die Erfolge, die du nicht nur für dich sondern auch für uns Fans errungen und uns jede Menge Freunde beschert hast.

 

Du warst ein zentraler Bestandteil der "Super-Adler", des österreichischen Skisprung-Wunder-Teams in der 2. Hälfte der 2000er Jahre.

Und du hast durch deinen Vierschanzen-Tournee-Sieg nach Überwindung einer 9-jährigen Durststrecke einen einmaligen, bisher 7-jährigen Erfolgslauf für Österreich eingeleitet.

 

Alles Gute für dich & für deine Familie, hoffentlich sehen wir dich in irgendeiner konstruktiven Funktion wieder, egal ob im Skisprung-Sport oder wo anders.

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26. Dezember 2014 5 26 /12 /Dezember /2014 15:45

vierschanzen-tournee-jpg.jpgNachdem Blog-Einträge, die auf aktuelle Ereignisse bezogen sind, fast immer nur für kurze Zeit ein Thema sind, so halte ich diesen Eintrag auch kurz.
Aber nichtsdestotrotz muss ich als Skisprung-Fan eine persönliche Vorschau auf das 1. Saison-Highlight machen.

Bei der Tournee springen zwar fast immer einige der Favoriten ganz vorne mit. Allerdings kommen auch fast jedes Jahr Außenseiter dazu oder es finden arrivierte Athleten just zur Tournee ihre Form, auch wenn sie die Springen zuvor nicht so überzeugt haben.

Die 3 formalen Top-Favoriten sind sicher die Athleten, die das Siegerpodest beim 2. Engelberg-Springen gebildet haben: Roman Koudelka, Simon Ammann und Michael Hayböck.
Auch die Namen Severin Freund und Anders Fannemel fallen beim Tournee-Favoritenkreis regelmäßig.

Ich persönlich sehe Simon Ammann als Topfavoriten.
Er ist nicht nur voll in Form und auch ziemlich konstant, er ist schon oft um den Tournee-Sieg mitgesprungen und hat auch schon Einzelspringen gewonnen. Der Schweizer ist für einen Gesamtsieg überfällig und würde damit den letzten ihm noch fehlenden Titel gewinnen.
Nr. 2 auf meiner persönlichen Favoritenliste ist Gregor Schlierenzauer. Er springt zwar nach seiner Technik-Umstellung bisher unkonstant, aber teilweise auch schon richtig gut. Er weiß genau, wie man sowohl Einzelspringen als auch die Gesamtwertung auf den vier Schanzen gewinnt und könnte der arrivierte Springer sein, der zur Tournee seine Topform findet.

Vor allem Koudelka, Hayböck, Fannemel und Freund, aber auch der Slowene Petr Prevc gehören zu den weiteren Favoriten.

Außenseiter-Chancen - zumindest auf einen Top-3-Platz in der Gesamtwertung - billige ich dem Slowenen Jernej Damjan, den Japanern Noriaki Kasai & Daiki Ito, dem deutschen Richard Freitag sowie dem norwegischen Routinier Anders Bardal zu.
Die größte Unbekannte und im Falle eines Erfolges Mega-Sensation betrifft den Polen Kamil Stoch, der ja nach einer Verletzung bei der Tournee sein diesjähriges Weltcup-Debüt feiert.

Ausschließen traue ich mir - aus österreichischer Sicht leider - eine Titelverteidigung durch Thomas Diethart. Er ist für mich derzeit zu weit von seiner Bestform entfernt, um heuer eine Rolle zu spielen.

Wie auch immer:
Ich freue mich auch dieses Jahr wieder auf die Vierschanzen-Tournee!

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20. November 2014 4 20 /11 /November /2014 23:15

sprung-ski-2014-2015-HiRes-jpg2Nach der abgelaufenen Skisprung-Saison habe ich es leider nicht geschafft, einen Rückblick zu machen. Aber ich finde, vor der neuen Saison ist dafür auch ein sehr guter Zeitpunkt.

Herren

Bester Skispringer der Saison 13/14 ist für mich ganz klar Kamil Stoch.

Doppel-Olympiasieger in Sotschi & Weltcup-Gesamtsieg sprechen eine klare Sprache.

Der Pole hat fast die ganze Saison starke Leistungen gebracht und sich diese Erfolge verdient.

 

Nr. 2 des letzten Winter ist für mich Severin Freund. Sonnenklar unter den Top-3, aber mit vergleichbar starken Leistung wie Petr Prevc.

Skiflugweltmeister & Weltcup-Gesamt-Dritter im Einzel, dazu noch Olympia-Mannschaftsgold mit Deutschland.

 

Drittbester Springer ist aus meiner Sicht Petr Prevc aus Slowenien.

Gewonnen hat er den Skiflug-Weltcup.

Zusätzlich hat er den 2. Platz im Gesamtweltcup, die Bronze-Medaille bei der Skiflug-WM in Harrachov, sowie je 1 Silber- und Bronze-Medaille bei den olympischen Spielen geschafft.

 

Meine persönliche Nr. 4 ist dann mit Thomas Diethart endlich auch ein Österreicher.

Der Vierschanzen-Tournee-Sieger hat in Sotschi noch Mannschaftssilber geholt, es im Gesamt-Weltcup unter die Top-10 geschafft und aus sonst zahlreiche, gute Leistungen erbracht.

 

Und Nr. 5 ist ein absolutes Skisprung-Urgestein: Noriaki Kasai.

Der mittlerweile 42-jährige Japaner hat in Sotschi Einzel-Silber auf der Großschanze und Mannschafts-Bronze geholt und ist im Skiflug-Weltcup auf Platz 2 geflogen.

 

Mein größter Respekt gilt aber Thomas Morgenstern. Er ist 1x schwer und 1x sehr schwer gestürzt – hat aber dennoch Platz 2 bei der Vierschanzen-Tournee und Olympia-Silber mit der österreichischen Mannschaft errungen.

Dass er danach die Gesundheit höher als den sportlichen Erfolg eingestuft hat und zurück getreten ist, ist sehr schade, aber völlig verständlich.

Damen

Bei den Damen gibt es für mich keine wirklich klare Nummer 1. Aber letztlich habe ich doch eine klare Reihung mit 3 heraus ragenden Springerinnen gefunden:

  • Die Deutsche Carina Vogt wiederum ist durch ihren Olympia-Sieg sehr hoch einzuschätzen. Doch erst gemeinsam mit Platz 2 im Gesamtweltcup ist sie für mich die beste Springerin der abgelaufenen Saison.
  • Die Japanerin Sara Takanashi hat 15 von 18 Weltcup-Bewerbe gewonnen und damit überlegen den Gesamtweltcup gewonnen. Bei den olympischen Spielen dagegen ist sie mit Platz 4 leer ausgegangen. Ergibt in meiner Reihung Platz 2.
  • Meine Nr. 3 Daniela Iraschko hat in ihrer Comeback-Saison nach der schweren Verletzung aus der Vorsaison ihre Leistung auch bei den olympischen Spielen gebracht und in Sotschi Silber gewonnen. Im Gesamtweltcup war sie lange auf Platz 2 – bevor sie von einer neuerlichen Verletzung nach Olympia zurückgeworfen worden ist.
  • Aufsteigerin der Saison ist definitiv die Russin Irina Amakumowa, die ihren ersten Saisonsieg gefeiert und Platz 4 im Gesamtweltcup belegt hat.

Aus österreichischer Sicht hat alle 3 Top-Springerin das Verletzungspech aber wirklich extrem an den Skischuhen gepickt:

Unsere in der Zwischenzeit schon Co-Nummer-1 Jacqueline Seifriedsberger hat sich schon kurz nach Saisonstart schwer verletzt und den gesamten Winter aussetzen müssen.

Ende des Winters hat es, nach einer sehr soliden Saison, auch noch unsere Nr. 3 Chiara Hölzl erwischt.

Schlussworte

Mannschaftlich gesehen haben bei den Skisprung-Herren in der Saison 2013/2014 Österreich und Norwegen an Boden verloren, vor allem Polen, Deutschland und Slowenien an Boden gewonnen.

In der kommenden Weltcup-Saison 2014/2015 wird die Leistungsdichte im Skispringen wahrscheinlich noch höher. Gemeinsam mit Japan, Finnland und dem Schweizer Simon-Ammann rechne ich, dass Springer aus mindestens 8 Nationen Siegchancen haben.

Genauere Prognosen traue ich mir aber erst vor der Vierschanzen-Tournee machen – wie das schon zu einer persönlichen Tradition geworden ist.

 

Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf den Saisonstart in Klingenthal und werde mir auch heuer sicher wieder viele Bewerbe einer meiner Lieblingssportarten anschauen :-)

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27. September 2014 6 27 /09 /September /2014 17:00

thomas-morgenstern-vector-PNGIch habe angekündigt, dass ich in nächster Zeit Follow-Up-Einträge zu früheren Blog-Einträgen mache, und auf gewisse Weise ist auch dieser einer. Endlich einmal wieder ein Eintrag über Sport, konkret über einen der größten Skispringer aller Zeiten.

 

Ich bin schon seit meiner Kindheit in den 1980er Jahren Skisprung-Fan, also schon seit Zeiten von Vettori, Felder, Nykänen und Weißflog, und verfolge seitdem das Skisprung-Geschehen sehr interessiert.

Nach dem Goldi-Boom Mitte der 1990er Jahre sind die Erfolge für Österreich rarer geworden. Ende der 1990er bis Anfang der 2000er habe haben unsere Skispringer leider  relativ wenig "gerissen" – und wenn, dann meist durch Andi Widhölzl und Martin Höllwarth. Einzige, große Ausnahme in dieser Zeit war der Mannschafts-WM-Titel 2001 (auch mit Wolfgang Loitzl, damit ich den auch nicht vergesse).

Ein Tiefpunkt im österreichischen Skispringen war dann nach den medaillenlosen Großereignissen 2002 (Olympia) und 2003 (WM) erreicht. In diese Zeit ist aber auch der Wendepunkt zur Goldenen Ära gefallen.

 

Denn in der Saison 2002/2003 haben vor allem 4 junge Österreicher mit Stockerl-Plätzen oder sogar Siegen aufgezeigt, die unter Trainer Hannu Lepistö ihr Weltcup-Debüt gefeiert haben:

Christian Nagiller (heute noch am ehesten durch seinen gewaltigen aber gestürzten 220m-Satz am Kulm in Erinnerung), Florian Liegl (heute Trainer), Andi Kofler (wohl jedem Skisprung-Fan bekannt) – und natürlich Thomas Morgenstern.

 

Er und Erfolgstrainer Alex Pointner haben für mich den mit Abstand größten Anteil daran, dass es von 2005 bis heute einen beispiellosen Erfolgslauf des österreichischen Skispringens gegeben hat. Thomas Morgenstern war bei allen Mannschaftsmedaillen dieser Ära – die meisten davon in Gold – dabei und hat wesentlich zum Erfolg beigetragen.

 

Dass er fast alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt, das ist ja schon von den Mainstream-Medien berichtet worden – von Olympia über WM und Weltcup bis hin zur Vierschanzentournee und dem Nordic-Tournament.

 

Was mich als Skisprung-Kenner aber sportlich am meisten beim "Morgi" beeindruckt ist die langjährige Konstanz auf hohem bis höchstem Niveau. Wenn man schaut, wie viele Podiums- und Top-Ten-Plätze über welch langen Zeitraum der Thomas errungen hat, dann sind seine Leistungen noch viel beeindruckender, als bei reiner Betrachtung der Siege. Und er hat seine gesamte Karriere über keinen einzigen großen "Hänger" gehabt, er war fast immer vorne dabei.

Eine derartige Dauer-Konstanz auf Top-Niveau kenne ich in diesem schnelllebigen Sport, bei dem Sieger meistens nur 1, 2, 3 Jahre oben bleiben, sonst nur von Jens Weißflog, Janne Ahonen, Gregor Schlierenzauer und vielleicht noch Simon Ammann.

Auf den Punkt gebracht: Von etlichen der größten Skispringer aller Zeiten. Und zu denen gehört Thomas Morgenstern definitiv auch!

 

Auch ein Top-Athlet ist dabei vor gewissen, menschlichen Schwächen nicht ganz gefeit. Völlig normal, wenn man einen Menschen nicht komplett in eine PR-Scheinwelt hinein inszeniert.

Nicht zuletzt negative Erfahrungen, wie die mediale Berichterstattung über Turbulenzen in seinem Privatleben, haben ihn die letzten Jahre nachdenklicher werden lassen.

Schwere Stürze, wie derjenige in Kuusamo 2003, haben ihn aber 10 Jahre lang ziemlich unberührt gelassen.

 

Vor allem nach dem 2. Sturz in der letzten Saison (2013/2014) am Kulm hat sich das aber geändert: Er hat darauf hin selbst seine weitere Karriere als Skispringer in Frage gestellt.

Gemeinsam mit dem Umstand, dass er Vater ist und nun nicht nur mehr für sich selbst Verantwortung trägt, hat das dazu geführt, dass er eine für mich logische Entscheidung getroffen hat, auch wenn sie schade ist: Er ist zurück getreten.

 

Dass er aber kurz nach den Ereignissen am Kulm noch einmal bei den olympischen Spielen in Sotschi angetreten ist und mit der Mannschaft Silber (und damit seine letzte Medaille) geholt hat, habe ich damals, so kurz nach einem ganz schweren Sturz, für ziemlich wahnwitzig gehalten. Heute finde ich es aber toll. Denn diese Medaille stellt einen würdigen Abschluss seiner große Karriere dar.

 

In diesem Sinne noch einmal herzlichen Dank für 12 tolle Jahre, in denen du mir wie allen Skisprung-Fans sehr viel Freude bereitet hast. Alles Gute für dein weiteres Leben mit Familie und was auch immer noch kommt!

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  • Ulrich Lintl, Jahrgang 1978, kritisch-konstruktiver Zeitgenosse, sehr an Nachhaltigkeit, Politik, Natur und Internet interessiert. Auch an Sport, Kabarett und gutem Essen. Ausserdem liegt mit regionale Kultur und Mundarten am Herzen.

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