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8. April 2016 5 08 /04 /April /2016 15:20

Online-Aprilscherze können unlustig endenAprilscherze haben eine Jahrhunderte alte Tradition, den Begriff als solchen gibt es immerhin schon seit dem 19. Jahrhundert. Natürlich kenne auch ich diese schon seit meiner Kindheit – und in jüngeren Jahren bin ich auch regelmäßig auf diese hinein gefallen. Die letzten rund 20 Jahre aber nicht mehr.

 

Aprilscherze sind früher ebenso nicht nur im persönlichen Kontakt, sondern auch in Zeitungen und Zeitschriften gemacht worden. Das war aber eine völlig andere Qualität, als wenn Aprilscherze im Online-Bereich passieren.

 

Warum?
Weil Aprilscherze im Print-Bereich und noch mehr natürlich persönlich zeitnah gemacht werden und dann in den Weiten der persönlichen Erinnerung oder des Medien-Archivs verschwinden.
Im Online-Bereich dagegen bleiben Aprilscherz-Artikel meistens zeitlich unbegrenzt verfügbar. Und am schlimmsten, sogar über Suchmaschinen auffindbar.

 

Das wäre aber eigentlich auch noch nicht wirklich schlimm – wenn die Scherze-Macher etwas tun würden, das sie bisher leider so gut wie nie tun: Einen April-Scherz nachträglich als solchen auf der Webseite deutlich als solchen kennzeichnen.

 

Diese Kennzeichnung würde helfen, den Scherz auch dann als solchen erkennen zu können, wenn man als Leser einmal nicht wie ein „Haftlmacher“ auf das Datum der Veröffentlichung schaut. So könnten die Medien ihre Aprilscherze weiter machen und Benutzer würden weit nach dem 1. April nicht mehr höchst unlustig mit Falschinformationen in die Irre geführt.

 

Liebe Online-Medien:
Reisst euch am Riemen und macht das so! Spaß muss sein, seriöse Information aber auch!

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27. August 2014 3 27 /08 /August /2014 19:30

satire-seiten-collage-jpg

Satire mag ich sehr gerne. Den ernsten Seiten des Lebens von hinten herum lustige Aspekte abzugewinnen macht nicht nur Spaß, es bringt die Menschen auch viel eher zum Nachdenken über Missstände, als die frontale Wahrheit.

Letztes Jahr habe ich ja selber schon einen kleinen Testballon gestartet und einen Satire-Artikel über Edward Snowden und Wladimir Putin geschrieben. Ansonsten überlasse ich das aber doch eher den Leuten, für die das Tagesgeschäft ist.

Und welche sind das?
Für mich am öftesten "Die Weltpresse", "Die Tagespresse" und "Der Postillon". "Der Postillion" gilt auch als eine Art Ur-Mutter der deutschsprachigen Satire-Webseiten.
Seltener aber auch regelmäßig amüsiere ich mich auch über Artikel von "Neue Rheinpresse".
Artikel von anderen Seiten schaffen es nur sporadisch zu mir durchzudringen – was aber keinesfalls heißt, dass diese nicht auch gute Satire machen.

Ein Blogger-Kollege hat nun eine Auflistung der besten Satire-Seiten gemacht, der ich nichts mehr hinzuzufügen habe.
Viel Spaß und gute Unterhaltung – aber hoffentlich auch ein bisschen Nachdenken!

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14. Juli 2013 7 14 /07 /Juli /2013 15:00

 

 

ACHTUNG, das ist eine erfundene Satire, aber eine mit durchaus realistischem Hintergrund.

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Der Aufdecker des aktuellen Überwachungsskandals Edward Snowden ist ja bekanntlich auf dem Moskauer Flughafen und hat nach mehrwöchigem Hin und Her nun doch um politischen Asyl in Russland angesucht, um der Verfolgung durch die USA zu entgehen.

 

Russland dürfte Snowden auch tatsächlich Asyl gewähren.

Zahlreichen Kommentatoren zu Folge hat der russische Präsident Wladimir Putin allerdings gemischte Gefühle gegenüber dem prominenten Flüchtling:

Snowden hat eine Schandtat der USA aufgezeigt, wofür die Amerikaner sich heftiger Kritik ausgesetzt sehen. Russland bekommt im Gegenzug positive Aufmerksamkeit, da es aktuell der einzig sichere Hafen für einen politischen Flüchtling ist.

Andererseits schätzt der ehemalige Geheimdienstoffizier Putin Geheimnisverrat gar nicht und empfindet deshalb mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit persönliche Antipathie für Snowden.

 

Doch es gibt für fast alles eine Lösung, im konkreten Fall sind das 2 Hauptbedingungen für Asyl in Russland, von denen bisher nur 1 bekannt ist:

  1. Bekannt ist, dass Snowden, so lange er in Russland ist, keine weiteren Enthüllungen über die Überwachungs-Machenschaften der USA mehr veröffentlichen darf
  2. Noch nicht bekannt ist, dass Snowden als Judo-Sparring-Partner für Wladimir Putin zur Verfügung stehen muss

Bekanntlich ist der russische Präsident ein leidenschaftlicher Judoka und lässt sich auch regelmäßig filmen, wenn er Judo-Wurftechniken an Sparring-Partnern anwendet.

 

Um Edward Snowden einerseits Schutz zu gewähren, ihm andererseits den Aufenthalt in Russland nicht zu bequem werden zu lassen, hat Putin die Idee geboren, dass sich Snowden für die Dauer des Asyls in Russland als sein Judo-Sparring-Partner verpflichten muss.

 

Konkret sieht die Vereinbarung vor dass Snowden 1 Mal pro Woche für eine Judo-Sitzung zur Verfügung stehen und sich dabei bis zu 30 Mal auf die Matte bringen lassen muss, wobei die genaue Anzahl der Würfe Putin überlassen bleibt.

Bezüglich der angewandten Wurftechniken gibt es auch einige Auflagen, so sind je 3 Schulter- Bein- und Hüftwürfe in jeder Sitzung fix, darüber hinaus bleiben die Techniken dem Werfer (Putin) überlassen, wobei er vor jedem Angriff die Technik ankündigen muss.

 

Snowden kann diesem Punkt der Vereinbarung positive Aspekte abgewinnen:

Zwar würden ihn Judo-Techniken nicht vor allfälligen militärischen Angriffen schützen, als unerwünschte Person des US-Establishments seien solide Selbstverteidigungskenntnisse aber mit Sicherheit kein Nachteil.

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ACHTUNG, das ist eine erfundene Satire, aber eine mit durchaus realistischem Hintergrund.

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6. April 2012 5 06 /04 /April /2012 23:00

Eigentlich ist es ja ein alter Hut:

Autonamen mit sehr schrägen und oft unangenehmen Bedeutungen in bestimmten Sprachen.

Schon vor gut 10 Jahren habe ich einmal auf VOX, damals noch bei Auto-Motor-Sport-TV, einen Beitrag zu diesem Thema gesehen.

 

Seitdem ist aber viel Zeit vergangen. Und außerdem war die dortige Auflistung bei Weitem nicht vollständig.

Daher möchte ich diese in meinem Blog-Beitrag erweitern.

  • Mitsubishi Pajero:
    pajero = Wichser (in Spanisch)
  • Mitsubishi T-Box:
    Mitsubi-Shit-Box = Scheisse-Box (in Englisch)
  • Lada Nova & Chevrolet Nova:
    no va = funktioniert nicht (in Spanisch)
  • Fiat Uno:
    uuno = Trottel (in Finnisch)
  • Fiat Regatta:
    reagatta = streitsüchtige Frau (in Schwedisch)
  • Toyota MR2:
    MR Deux (sprich: Em-Er-Dö) --> merde = Scheisse (in Französisch)
  • Audi E-Tron:
    etron = Kothaufen (in Französisch)
  • Audi TT Coupe:
    tete coupé = abgetrennter Kopf (in Französisch)
  • Ford Pinto:
    pinto = Feigling oder kurzer Penis (in Portugiesisch)
  • Ford Kuga:
    kuga = Pest (in Serbo-Kroatisch & Slowenisch)
  • Buick Lacrosse:
    lacrosse = sich selbst befriedigen (in Französisch)
  • Chrysler PT Cruiser:
    pity cruiser = Jammer-Kreuzer (in Englisch – noch dazu der Unternehmenssprache von Chrysler)
  • VW Vento:
    vento = Furz (in Italienisch)
  • Mazda Laputa:
    la puta = die Hure (in Spanisch)

Weitere schräge Namen gibt es auch bei einigen nicht in Serie gegangen Studien (z.B. Citroen Matisse --> französisch für „Bastard“) oder von Namen, die auf Grund erkannter Negativ-Bedeutungen noch geändert worden sind (z.B. der Rolls Royce Silver Mist).

 

In jedem Fall haben sich die angeführten Namen in den betreffenden Ländern nicht gerade fördernd auf die Verkaufszahlen dieser Autos ausgewirkt. Dafür haben sie aber hohen Unterhaltungswert.

 

Wer noch weitere Namen kennen sollte ist herzlich eingeladen, diese als Kommentar zu posten.

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  • : Kritisch-konstruktiv ist mein Blog, in dem ich über Gott und die Welt schreibe. Von Computer und Internet über Sport, Unterhaltung bis hin zu Politik und Nachhaltigkeit.
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  • Ulrich Lintl, Jahrgang 1978, kritisch-konstruktiver Zeitgenosse, sehr an Nachhaltigkeit, Politik, Natur und Internet interessiert. Auch an Sport, Kabarett und gutem Essen. Ausserdem liegt mit regionale Kultur und Mundarten am Herzen.

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