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26. August 2013 1 26 /08 /August /2013 21:40

 


 

Lang, lang ist's her: Yahoo war um die Jahrtausendwende das größte Internet-Suchportal der Welt. Trotzdem Yahoo in den letzten Wochen mit der Meldung für Aufsehen gesorgt hat, dass es in den USA im Juli 2013 erstmals seit Jahren wieder Google bei den Besuchern überholt hat, so ist Yahoo in den letzten 10 Jahren weiter hinter Google zurückgefallen.

 

In den letzten Monaten haben zusätzlich noch die Enthüllungen von Edward Snowden über das weltweite Ausspionieren von Benutzern durch die NSA, welche Vollzugriff auf die Daten aller großen US-Internetunternehmen hat, Google, Microsoft, Yahoo und Co. in ein schlechtes Licht gerückt - und das völlig zu Recht.

 

Trotzdem ist es schade dass Yahoo so wenig verwendet wird. Denn es ist nie gut, wenn es in einem Markt einen Monopolisten gibt - und in Europa ist Google mit Marktanteilen von rund 90% ein extremer Monopolist.

 

Yahoo hat 2004 eine eigene Österreich-Version seines Suchportales gestartet. Und ich kann sagen, dass dieses Portal gut ist. Nicht so gut wie Google aber gut und auf jeden Fall die einzige wirkliche Alternative zum Marktführer:

Websuche, Nachrichtensuche, Video- und Bildersuche - alles da. Und eben auf Österreich bezogen.

 

Völlig unverständlich ist aber, dass Yahoo sein eigenes Produkt scheinbar möglichst effektiv vor den Benutzern verstecken möchte:

  1. Wenn man auf http://www.yahoo.at geht, dann kommt man auf eine Konto-Login-Seite, welche eine Logo mit einem Link enthält, der ins digitale Nirvana führt (bis vor ca. 1 Jahr hat zumindest der Link noch auf die Suchseite weitergeleitet)
  2. Und in der Browsersuche von Firefox wird auch für die österreichischen Benutzer - im Gegensatz zu Google - die Yahoo-Suchfunktion aus Deutschland verwendet; Otto Normalanwender würde gar nicht auf die Idee kommen, dass es eine eigene Österreich-Suche von Yahoo gibt
  3. Zum "Drüberstreuen" sind auch die Domains unglaublich kompliziert und unübersichtlich. Während man bei Yahoo die Suchfunktion nur unter http://at.search.yahoo.com erreicht, so findet man diese bei Google einfach unter http://google.at

Ich habe das Thema ja schon 2012 behandelt und einen Brief an den damaligen Yahoo-CEO Scott Thompson geschrieben. Ich weiß nicht woran es gelegen ist - vielleicht war Scott Thompson damals schon mehr mit den Problemen um seinen Lebenslauf, welche zum Ausscheiden von Yahoo geführt haben beschäftigt - aber leider ist mein Hinweis damals versandet.

 

Ich bin jetzt optimistisch und glaube einmal nicht, dass Yahoo vorsätzlich seine Österreich-Suche versteckt. Allerdings haben die 3 genannten Punkte eine fatale Öffentlichkeitswirkung. So, als ob ein Autohersteller die Zündung versteckt, damit der Fahrer das Auto nicht anstarten kann.

 

Ich hoffe, dass Yahoo dieses Thema jetzt endlich anpackt und die Österreich-Suche gut zugänglich macht und sogar noch in der öffentlichen Kommunikation forciert.

 

Nicht nur, dass das für das Unternehmen eine Chance ist, Marktanteile zu gewinnen, so haben es sich auch die - in diesem Fall primär die österreichischen - Benutzer verdient, eine gute Google-Alternative  zu haben.

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12. August 2013 1 12 /08 /August /2013 16:35

FidA-2013-Funken-Aktive.jpgNach 2011 und 2012 hat die "Plattform Direkte Demokratie" auch 2013 wieder bei der Aktion "Feuer in den Alpen" mitgemacht. Diese Aktion ist 1988 in der Schweiz gestartet worden - hat also heuer zum bereits 25 Mal statt gefunden.

 

Das Wiener Feuer soll ein Zeichen für echte, direkte Demokratie und für ein faires Wahlrecht sein.

 

Echte Bürgermitbestimmung durch direkte Demokratie ist seit jeher eine zentrale Forderung der 2010 gegründeten Plattform. Wenn die Bürger selbst Dinge entscheiden können, dann fallen viele Entscheidungen wesentlich nachhaltiger aus, als wenn Großwirtschafts-Lobbyisten den Ton in der Gesetzgebung angeben.


Und ein faires Wahlrecht, das auch neuen Gruppierungen realistische Chancen auf Mandate ermöglicht, wäre gerade in einem Jahr mit Nationalratswahlen dringendst nötig.
Denn wie in der Wirtschaft so belebt auch in der Politik Wettbewerb das "Geschäft". Und je mehr "Marktanteile", also Stimmen, die neuen Parteien bekommen, desto größer wird der Druck auf Veränderung bei den Etablierten.


Zumindest 1 Medium, regionews.at, hat auch schon über unsere Aktion darüber berichtet.

 

Es war auch heuer wieder eine sehr schöne Veranstaltung und ich freue mich, diese gemeinsam mit Freunden gemacht zu haben!

 

Update 11.08.2014:

Inzwischen ist schon das nächste "Feuer in den Alpen" über die Bühne gegangen, nähere Infos dazu im aktuellen Blog-Eintrag.

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6. August 2013 2 06 /08 /August /2013 10:15

imcdb.jpgDie IMDB (Internet Movie Database) kennen sehr viele Menschen, die sich auch nur ein bisschen für Filme & Co interessieren. Dort findet man sehr viele Informationen über alle möglichen Arten von Filmen und auch Fernsehserien: Herstellungsland und Herstellungjahr, Infos zum Inhalt und vor allem zu den beim Film beteiligten Personen.

Die Qualität der IMDB ist wirklich hoch. Und aus diesem Grund wird bei fast jedem Wikipedia-Eintrag zu einem Film, Schauspieler oder anderer beteiligter Person auf diese Spezialseite verlinkt.

 

Doch was ist, wenn man keine Personen, sondern Autos sucht, die man in einem Film oder einer Serie gesehen hat?

Ganz einfach: Dann schaut man in der IMCDB (Internet Movie Cars Database) unter http://imcdb.org nach.

 

Standardmäßig auf Englisch eingestellt, so kann man die Sprache der Seite auch auf Deutsch oder Französisch umstellen.

Danach sucht man entweder direkt einen Begriff im Suchfeld rechts oben oder klickt auf "Search" / "Suchen", wodurch man zu einem umfangreichen Suchformular kommt.

Dort kann man dann nach Titel der Films bzw. der Serie, nach Erscheinungsjahr oder nach Hersteller oder Modellbezeichnungs des Autos suchen.

 

Viele Menschen mögen Autos und viele Menschen mögen Filme. Und wer ist nicht fasziniert vom den Autos, die Mad Max, Michael Knight, die Helden in der Fast-Furious-Reihe oder in den Matrix-Filmen fahren?

 

In der IMCDB findet man wirklich zu fast allen Filmen und Serien die entsprechenden Autos. Und wenn einmal Autos in der Datenbank nicht oder nur spärlich erfasst sind, dann sind im Forum der Seite häufig Daten zu diesen zu finden.

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30. Juli 2013 2 30 /07 /Juli /2013 00:10

Die Wahlen zum österreichischen Nationalrat 2013 rücken immer näher. Neben einer Vielzahl von Kleinparteien, die sich um eine Kandidatur bemühen, leisten auch zahlreiche weitere Organisationen, Medien und Einzelpersonen wichtige Beiträge, um neue, redliche Parteien einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen.

Leider gibt es aber auch andere, unkonstruktive Kräfte, die besonders den neuen Parteien das Leben schwer machen.

 

Vor rund 2 Wochen - gerade wie die "heiße Phase" des Unterstützungsklärungs-Sammeln der neuen Parteien begonnen hat - bin ich via Facebook auf eine Initiative aufmerksam geworden, die zu organisiertem und deklariertem Nichtwählen aufruft.

Dabei sollen die Bürger, die bei dieser Aktion mitmachen, eine schriftliche Nichtwählererklärung unterschreiben, welche dann ähnlich Petitionen den Spitzen der repräsentativen Demokratie übergeben werden sollen.

Als Begründung für das organisierte Nichtwählen wird angeführt, dass ja eh alle Parteien gleich (schlecht) seien, man seine Stimme mit der Wahlteilnahme für die nächsten Jahre aus der Hand geben würde und das Politsystem ja sowieso marode und nicht reformierbar sei.

Initiiert worden ist die Aktion von Frau Karin K., mitgetragen wird sie besonders auch von HWÖ (Human Way Österreich).

 

Diese Aktion und ihre Betreiber sind aber leider nicht die Einzigen, die alle politischen Gruppierungen in einen Topf werfen, diese alle für gleich schlecht halten und deshalb Nichtwählen wollen.

Diese Sprüche habe ich sogar schon bei manchen Vertretern von Bürgerinitiativen, NGOs, Selbsthilfegruppen-Vertretern oder anderen gesellschaftlich engagierten Menschen gehört. Und bei politikverdrossenen Normalbürgern sowieso.

 

Es ist absolut schockierend: Das Wirken des destruktiven Polit-Establishments und seine umfangreiche Weiterverbreitung hat selbst manch engagierten Menschen den Blick auf die positive Kraft neuer politischer Gruppen vernebelt.

Denn was ist die Konsequenz, wenn gerade kritische Bürger Wahlen boykottieren?

Die Establishment-Parteien bekommen ihre Mandate dann mit weniger Stimmen, die Mandate werden "billiger".

 

Ich bin der Letzte, der bei der Realisierung von positiven Veränderungen in unserer Welt einzig auf Wahlen setzt. Viele Elemente sind notwendig, wie zum Beispiel: Ein bewusstes, ethisches Konsumverhalten, eine eigen- und gesellschaftlich verantwortungsvolle Lebenseinstellung, aber eben auch politisches Interesse und zumindest eine Minimal-Beteiligung am politischen Prozess.

Und ob es jemand nun wahr haben möchte oder nicht: In Österreich wie im Großteil der Welt wird Politik aktuell sehr stark von Parteien geprägt.

 

Nur wer kritischen Parteien eine gültige Stimme gibt, nimmt die Chance wahr, dem immer menschenfeindlicher werdenden Establishment-Parteien einen Denkzettel zu verpassen und dadurch einen wichtigen Hebel für eine positive Veränderung zu betätigen.

 

Natürlich ist das nur 1 Ansatz zur Veränderung. Und keinesfalls darf das der einzige bleiben, den gesellschaftlich verantwortungsvolle Menschen verfolgen.

Aber ebenso keinesfalls dürfen wir auf diese Option verzichten.

 

Gültig wählen zu gehen und kritisch-konstruktiven Gruppen die Stimme zu geben ist ein ganz wichtiger Ansatzpunkt, den jeder von uns unbedingt machen sollte.

 

Gott sei Dank gibt es immer mehr Stimmen, die das genau so sehen!

Übrigens: Die neuen Parteien finden nicht nur von ehrenamtlichen Journalisten wie z.B. mir Anerkennung. Sogar ein großes Medium wie die Salzburger Nachrichten haben ihnen schon den verdienten Respekt gezollt.

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14. Juli 2013 7 14 /07 /Juli /2013 15:00

 

 

ACHTUNG, das ist eine erfundene Satire, aber eine mit durchaus realistischem Hintergrund.

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Der Aufdecker des aktuellen Überwachungsskandals Edward Snowden ist ja bekanntlich auf dem Moskauer Flughafen und hat nach mehrwöchigem Hin und Her nun doch um politischen Asyl in Russland angesucht, um der Verfolgung durch die USA zu entgehen.

 

Russland dürfte Snowden auch tatsächlich Asyl gewähren.

Zahlreichen Kommentatoren zu Folge hat der russische Präsident Wladimir Putin allerdings gemischte Gefühle gegenüber dem prominenten Flüchtling:

Snowden hat eine Schandtat der USA aufgezeigt, wofür die Amerikaner sich heftiger Kritik ausgesetzt sehen. Russland bekommt im Gegenzug positive Aufmerksamkeit, da es aktuell der einzig sichere Hafen für einen politischen Flüchtling ist.

Andererseits schätzt der ehemalige Geheimdienstoffizier Putin Geheimnisverrat gar nicht und empfindet deshalb mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit persönliche Antipathie für Snowden.

 

Doch es gibt für fast alles eine Lösung, im konkreten Fall sind das 2 Hauptbedingungen für Asyl in Russland, von denen bisher nur 1 bekannt ist:

  1. Bekannt ist, dass Snowden, so lange er in Russland ist, keine weiteren Enthüllungen über die Überwachungs-Machenschaften der USA mehr veröffentlichen darf
  2. Noch nicht bekannt ist, dass Snowden als Judo-Sparring-Partner für Wladimir Putin zur Verfügung stehen muss

Bekanntlich ist der russische Präsident ein leidenschaftlicher Judoka und lässt sich auch regelmäßig filmen, wenn er Judo-Wurftechniken an Sparring-Partnern anwendet.

 

Um Edward Snowden einerseits Schutz zu gewähren, ihm andererseits den Aufenthalt in Russland nicht zu bequem werden zu lassen, hat Putin die Idee geboren, dass sich Snowden für die Dauer des Asyls in Russland als sein Judo-Sparring-Partner verpflichten muss.

 

Konkret sieht die Vereinbarung vor dass Snowden 1 Mal pro Woche für eine Judo-Sitzung zur Verfügung stehen und sich dabei bis zu 30 Mal auf die Matte bringen lassen muss, wobei die genaue Anzahl der Würfe Putin überlassen bleibt.

Bezüglich der angewandten Wurftechniken gibt es auch einige Auflagen, so sind je 3 Schulter- Bein- und Hüftwürfe in jeder Sitzung fix, darüber hinaus bleiben die Techniken dem Werfer (Putin) überlassen, wobei er vor jedem Angriff die Technik ankündigen muss.

 

Snowden kann diesem Punkt der Vereinbarung positive Aspekte abgewinnen:

Zwar würden ihn Judo-Techniken nicht vor allfälligen militärischen Angriffen schützen, als unerwünschte Person des US-Establishments seien solide Selbstverteidigungskenntnisse aber mit Sicherheit kein Nachteil.

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ACHTUNG, das ist eine erfundene Satire, aber eine mit durchaus realistischem Hintergrund.

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8. Juli 2013 1 08 /07 /Juli /2013 23:55

ue-nr-wahl-2013.pngNeue und kleine Parteien haben es schwer in Österreich:

Die einzige Liste, die es seit 1950 ins Parlament geschafft hat, ohne vorher schon in diesem vertreten gewesen zu sein, waren 1986 die Grünen.

 

Dabei halte ich aber genau die neuen Gruppierungen für so wichtig:

Sie sind es, die wichtige Themen einbringen und so einen wichtigen Beitrag für die Demokratie und allgemein für eine positive Zukunft leisten.

 

Für eine Kandidatur benötigen neue Listen 2600 von Bürgern unterschriebene Unterstützungserklärungen.

Ab 09.07.2013 läuft die 4-wöchige Frist bei den Ämtern, um diese zu unterschreiben.

 

Zumindest 14 Listen (z.B. CPÖ, EU-Austrittspartei, Männerpartei, KPÖ, Soziales Österreich) bemühen sich um eine Kandidatur.

Weitere Details dazu stehen in meinem Artikel auf meinbezirk.at.

 

Nur mit neuen Kräften gibt es die Chance, dass wichtige Themen, wie z.B. echte direkte Demokratie, substanzielle EU-Kritik, Bürgerrechte, Datenschutz, Männerrechte, christliche Werte, Ideen für ein ökosoziales Wirtschaftssystem oder die Zukunft des Sozialstaates auch zu Wahlkampfthemen werden.

 

Ich appelliere daher leidenschaftlich an alle Bürger, die Kandidatur von neuen politischen Gruppierungen bei der Nationalratswahl mit einer Unterstützungserklärung zu ermöglichen!

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6. Juli 2013 6 06 /07 /Juli /2013 01:00

Es war im Jahr 2006: Mein damaliger Chef hat mir erzählt, dass er auf einem Seminar war und in seinem Hotelzimmer wieder "Knight Rider" gesehen hat.

Nachdem ich als Kind ein großer Fan von KITT und Michael Knight war und die Serie damals schon rund 15 Jahre nicht mehr gesehen habe, habe ich sie mir wieder anschauen wollen.

Nach kurzer Recherche habe ich gesehen, dass der neue, deutschsprachige  NBC-Sender "Das Vierte" diese und auch andere "Retro-Serien" wieder ausstrahlt.

 

In den Jahren 2007 bis 2009 war dann auch das Schauen der alten Serien auf diesem Sender fester Teil meines persönlichen Abendprogramms. Ob "Knight Rider", "Starsky & Hutch", "Ein Colt für alle Fälle", "Detektiv Rockford" oder andere.

 

Aus Sender-Sicht war das Konzept ebenso simpel wie preisgünstig und Erfolg versprechend:

Die Fangemeinden der alten Serien wieder zu aktivieren, mit Programm, das um ganz wenig Geld zu haben ist, da ja bei den großen Sendern die neuen Sendungen laufen.

 

Doch die selben, alten Serien kann man natürlich nicht ewig senden. Der Versuch, einige 1990er Serien wie "Baywatch" oder "Beverly Hill 90210" wieder aufleben zu lassen ist schief gegangen.

Und noch mehr schief gegangen ist der Versuch der neuen, russischen Sender-Eigentümer, mit - für mich doch recht eigenartigen - Reise- und Spiel-Shows den Sender neu aufzustellen.

 

Daraufhin ist "Das Vierte" aus meinem täglichen, persönlichen Abendprogramm verbannt worden, nur mehr einige wenige Filme haben mich dann dort interessiert.

Und wie die erheblich gesunkenen Marktanteile bewiesen haben, so haben das offensichtlich viele Menschen so gesehen.

 

Inzwischen ist der Sender an Disney verkauft worden und wird ab 2014 durch den "Disney Channel" ersetzt.

Schade, "Das Vierte" hätte Potential gehabt.

 

Die Aufnahme von "Viper" ins noch für den Rest des Jahres 2013 laufende Programm sehe ich als guten Schritt.

Und eine tolle Science-Fiction Serie aus den 1990er Jahren gibt es, die schon sehr lange mit mehr im deutschsprachigen Free-TV ausgestrahlt worden ist: "Babylon 5".

 

ACHTUNG: Das ist ein Hinweis an die Senderverantwortlichen, diese ins Programm zu nehmen :-)

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6. Juli 2013 6 06 /07 /Juli /2013 00:15

Am 03. Juli 2013 (wenn ich das Datum richtig erfasst habe) ist das Flugzeug des bolivianischen Präsidenten Evo Morales zur Landung am Flughafen Wien-Schwechat (also in meinem Heimatland Österreich) gezwungen und sein Flugzeug vom österreichischen Zoll perlustriert worden.

Grund: Die Suche nach dem "Whistleblower" Edward Snowden, den die Amerikaner an Bord vermutet haben.

 

Und die Amis haben gleich alle Hebel bei ihren europäischen Vasallen - deren Verhalten zeigt ganz klar, dass sie sich als Vasallen verstehen - in Bewegung gesetzt, um Snowden festzusetzen.

Frankreich, Spanien, Portugal und auch Italien haben den Luftraum für Morales Flugzeug gesperrt.

Da ist es ein schwaches Signal, dass Österreich dem spanischen Botschafter den Zutritt zu Morales Flugzeug verweigert hat, der scheinbar selbst nachschauen hat wollen, ob Snowden an Bord ist.

 

So traurig die Affäre um Morales und auch die Massenverweigerung von politischem Asyl für Snowden durch europäische Staaten ist, so entlarvend ist das auch:
Den Ton geben die USA an, die EU-Staaten folgen.

 

Höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert.
Neben Druck durch die europäischen Bürger gibt es ja zumindest in Deutschland und Österreich im Herbst die Gelegenheit, den Establishment-Parteien (und das sind zumindest in Österreich und Deutschland ALLE konservativen, sozialdemokratischen, liberalen und grünen Parteien) bei den Parlamentswahlen die rote Karte zu zeigen und statt dessen neue, gegenüber den Amerikanern emanzipierte und der wirklichen Demokratie verpflichtete Listen zu wählen!

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28. Juni 2013 5 28 /06 /Juni /2013 23:00

In den letzten Wochen war ich durch einige Dinge voll ausgelastet. So habe ich es bis heute nicht geschafft, einen Blog-Eintrag zu einem Thema zu machen, das mir sehr am Herzen liegt: Der heldenhaft Einsatz von Edward Snowden, Bradley Manning und anderen für die Demokratie.

 

Spätestens nach den Anschlägen auf das "World Trade Center" 2001 (9/11) haben in vielen Ländern der Welt die Staaten angefangen im Namen der Terror-Bekämpfung ihre eigenen Bürger systematisch und umfangreich zu überwachen.

Vor einigen Wochen ist bekannt geworden, dass der amerikanische Geheimdienst NSA unter dem Decknamen "PRISM" den gesamten Datenverkehr - zumindest der führenden amerikanischen Internet-Unternehmen wie Google, Facebook, Microsoft oder Yahoo - systematisch überwacht. Und zwar natürlich nicht nur den Datenverkehr von US-Bürgern, sondern von allen Anwendern dieser Dienste.

 

Groß ist die vermeintliche Empörung in den EU-Staaten gewesen, dass die USA auch die Daten europäischer Bürger großflächig ausspioniert haben. So groß, dass man sogar gedroht hat das Freihandelsabkommen mit den Amis platzen zu lassen - um es wenige Tage später natürlich doch zu beschließen (weniger Freihandel würde der Welt gut tun, aber das ist eine andere Geschichte).

 

Durch die höchst mutige und zutiefst der Demokratie und den Bürgerrechten verbundene Veröffentlichung hat Edward Snowden diese Machenschaften der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Und meinem Empfinden nach ist es kein Zufall, dass fast zur selben Zeit der Prozess gegen Bradley Manning gestartet ist - dem Informanten, der Wikileaks Informationen über Gräueltaten der US-Streitkräfte in den Kriegen in Afghanistan und dem Irak zugespielt hat.

Manning droht im Verfahren übrigens lebenslang. Und gegen Snowden wird seitens der US-Führung ein ähnliches Vorgehen vorbereitet.

 

Doch nicht nur diese beiden Männer, die für mich wie für viele aufrechte Demokraten Helden sind, haben in den letzten Wochen für ungute Schlagzeilen gesorgt, generell hat es eine Akkumulation von Bürgerprotesten und oft brutalem Vorgehen der Obrigkeit gegen diese gegeben:

  • In Frankfurt, Deutschland, hat es massive Polizei-Brutalitäten gegen die Blockupy-Demo vor der europäischen Zentralbank gegeben
  • In der Türkei ist es zu Massendemonstrationen gegen die immer autoritärere und repressivere Politik des Premiers Erdogan und seiner Partei AKP gekommen, gegen welche die türkische Polizei extrem brutal vorgegangen ist
  • In Griechenland hat der konservative Regierungschef Samaras versucht, den staatlichen TV-Sender ERT zu schließen; das Vorhaben ist nach einem Generalstreik zumindest in dieser Form abgeblasen worden
  • In Brasilien gibt es zeitgleich mit den gerade stattfindenden Fussball-Confederations-Pokal Massenproteste gegen Korruption und soziale Missstände
  • Und George Orwells Literatur-Klassiker "1984" verkauft sich seit dem von Edward Snowden aufgezeigten NSA-Skandal ausgezeichnet

In immer mehr Ländern gibt es von immer mehr Menschen Widerstand gegen die mehr und mehr anti-demokratischen Tendenzen in den so genannten westlichen Demokratien. Sei es von mutigen, heldenhaften Einzelkämpfern oder von Massenbewegungen.

 

Das ist wichtig und notwendig. Das Ringen um die Rechte der Bürger darf aber nicht nur auf die Straße beschränkt bleiben, sondern muss vor allem auch im persönlichen Bekanntenkreis und an der Wahlurne geführt werden.

Hoffentlich setzt sich diese Erkenntnis auch bei leider sehr oft lethargischen Österreichern durch!

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14. Mai 2013 2 14 /05 /Mai /2013 16:30

 

Aktualisierung 09.11.2014:

Da sich in der IT-Branche die Dinge schnell und häufig ändern, so gelten die Empfehlungen dieses Artikels nicht mehr.

Es gibt aber von mir aktuelle Kaufberatungen aus dem September & Oktober 2014:

  1. Für CPUs (= Hauptprozessoren)
  2. für Grafikkarten bzw. Grafikchips

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Es ist Mai 2013, die Vorstellungen der aktuellen CPU-Generation liegen nun schon ½ Jahr bis 1 ganzes Jahr zurück. In den nächsten Wochen werden sowohl seitens Intel als auch seitens AMD die Prozessoren der nächsten Generation, welche teilweise schon vorgestellt worden sind, den Markt erreichen.

 

Doch in den ersten Monaten 2013 hat sich auch bei den aktuellen CPUs ein bisschen was getan.

Und: Vor kurzem hat es auch bei AMD eine große Preissenkung gegeben.

Das ist auch der Grund, warum gerade in den unteren Leistungsklassen AMDs sehr zu empfehlen sind.

Neue Modelle bis Mai 2013

Intel hat Anfang des Jahres seine Ivy-Bridge CPU-Palette nach unten hin abgerundet und eine ganze Reihe von Celeron- und Pentium-Modellen veröffentlicht.

Konkret sind das die Celeron-Modelle G1610 und G1620, sowie die Pentium-Modelle G2010, G2020, G2120 und G2130, sowie den Core-i3 3210.

Diese verfügen über 1-2 Prozessorkerne und sind – mit Ausnahme des Core-i3 – ganz klar für Kunden gedacht, die nicht auf Rechenleistung schauen, sondern für die ein niedriger Preis zählt.

 

AMD hat Anfang des Jahres den FX-8300, einen 4-Modul-/8-Kern-Prozessor mit reduziertem Energieverbrauch gebracht, sowie jetzt mit dem FX-4350 und dem FX-6350 2 etwas höher getaktete Trinity-basierte CPUs vorgestellt – welche allerdings nun beim Leistungsverbrauch statt in die 95-Watt- in die 125-Watt-Klasse fallen.

Meine persönlichen Kaufempfehlungen

Auf Grund der bescheidenen Prozessor- und der schwachen Grafikleistung würde ich von Intels Celeron und Pentium-Modellen die Finger lassen.

 

Auf Grund einer großen Preissenkung besonders attraktiv ist der AMD FX-6300. Dieser vereint die Spiele-Leistung eines Intel Sandy-Bridge Core-i3 (Anm.: Intels 2011er Modell, dem Ivy-Bridge-Vorgänger) mit der Anwendungsleistung eines Intel Sandy-Bridge Core-i5.

Dabei kostet er aber jetzt sogar schon knapp weniger als ein aktueller Intel Ivy-Bridge Core-i3 3220.

Für Allrounder, die das eine oder andere Spiel (kombiniert mit einer Mittelklasse-Grafikkarte) in schon halbwegs vernünftiger Qualität spielen und auch regelmäßig ein bisschen Videobearbeitung oder andere Anwendungen machen wollen, momentan DER Kauftipp.

 

Für Gelegenheitsspieler, die einen gewissen Leistungsanspruch haben aber keine Videobearbeitung oder andere eher rechenintensive Anwendungen machen, empfehle ich jedoch nach wie vor den Intel Core-i3 3220 mit einer Mittelklasse-Grafikkarte vom Schlage einer Nvidia Geforce GTX 650-TI oder AMD Radeon HD 7770.

Wie alle Intel-Ivy-Bridge 2-Kerner hat auch der 3220er einen erfreulich niedrigen Energieverbrauch, den er mit einem durchaus fairen Preis kombiniert.

 

In der Einsteigerklasse empfehle ich nach wie vor den noch auf der Llano-Architektur (von 2011) basierenden AMD A4-3400, wenn man nur auf das Geld schaut.

Wenn man eine deutlich bessere Grafikeinheit haben möchte, um aktuelle Spiele (wenn auch in niedriger Auflösung und Qualität) spielen zu können, dann sollte ein AMD A6-5400K die 1. Wahl sein.

 

Für intensive Spieler ist nach wie ein Intel Ivy-Bridge Core-i5 die am besten geeignete CPU. Hier kann AMD aktuell selbst mit seinen Top-Modellen nicht dagegen halten.

Besonders der Core-i5 3470 ist ein interessantes Angebot – wenn man sich noch im nächsten Monat einen neuen PC anschaffen möchte.

Ausblick kurz vor der neuen Modellgeneration

Wenn man nicht ganz dringend einen neuen Computer braucht, dann empfehle ich ganz klar, noch die Einführung der neuen Modell-Generation abzuwarten. Es wird spannend, was diese wirklich bieten kann.

 

Intel führt erstmals seit 2011 Modelle mit einer stark überarbeiteten Prozessor-Architektur ein, Codename „Haswell“.

AMD bringt eine große Evolutionsstufe auf Basis der bestehenden CPUs und APUs mit Piledriver-Prozessorkernen heraus, Codenamen „Richland“ (APUs, mit integrierter Grafikeinheit) bzw. „Vishera 2.0“ (CPUs, ohne Grafik).

 

Intel möchte im Juni die Core-i5 und i7 Haswells, also die 4-Kerner, vorstellen. Die 2-Kern-Modelle sollen erst ab September 2013 folgen.

 

Daher ist es wahrscheinlich, dass Intel seinen Vorsprung gegenüber AMD bei den gehobeneren Prozessoren noch weiter vergrößern wird.

Dagegen kann man annehmen dass AMD bei den niedriger positionierten Desktop-Prozessoren, wo diese bisher schon voll konkurrenzfähig sind, Intel – zumindest bis September – noch mehr unter Druck setzen wird.

 

Ob diese Einschätzung aber tatsächlich zutrifft, das werden erst die konkreten Tests zeigen.

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