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12. Juni 2015 5 12 /06 /Juni /2015 23:55

Die Vorstellung der neuen AMD-Grafikkarten der R300-Serie steht kurz bevor. Genau soll diese am 16. Juni 2015 erfolgen.

 

Nachdem es klar zu sein scheint, dass es mit Ausnahme der neuen und mit revolutionärem HBM-Speicher ausgestatteten Fury-Topmodelle keine komplett neuen Chips geben wird, so ist im Netz ein kleiner Shitstorm über die R300-Generation herein gebrochen: Viele User sind enttäuscht, weil die neuen Grafikkarten scheinbar nur „alte“ Chips verwenden, die einfach umbenannt worden sind.

 

Also Leute, ich bin auch ein Hardware-Fan und mich interessiert natürlich auch, was sich da Neues tut. Aber ganz abgesehen davon, dass es im Leben viel wichtigere Dinge gibt, z.B. das 2-Jahres-Jubiläum der unfassbaren Enthüllungen von Edward Snowden, gilt es zur R300-Serie von meiner Seite folgendes zu sagen:

Ich halte es für höchst voreilig, wenn Benutzer und teilweise leider auch die Fachpresse die neuen Karten beurteilen, obwohl diese noch gar nicht vorgestellt worden sind.

Wie sinnvoll ist es, seine Meinung auf Basis von Gerüchten oder bestenfalls von Informationsfragmenten zu bilden? Solle man nicht warten, bis es umfassende Informationen gibt und dann erst urteilen?

 

Ich finde aber auch, dass hier besonders manche Medien eine Mitschuld haben: Etliche von ihnen gehen wirklich äußerst schlampig mit den Begriffen „Rebrand(ing)“ und „Refresh“ um, verwenden beide gleichbedeutend.

Fakt ist aber, dass nur eine „Rebrand“ die selben Chips unverändert unter neuem Namen einsetzt.

Ein „Refresh“ dagegen verwendet die selbe technische Basis, welche allerdings Verbesserungen aufweist.

 

Und es gibt Hinweise, dass die bereits existierenden Chips für den Einsatz in der R300-Serie etwas überarbeitet worden sind.

Schrauben, an denen AMD etwas drehen kann sind auch meiner Sicht z.B.:

  • Ein neues Chip-Stepping, bei dem die Chips etwas sparsamer bzw. höher getaktet sind.
  • Der Einsatz von neuem, energieeffizienterem GDDR5-Speicher.
  • Weitere Änderungen nicht am Grafik-Chip, sondern am Unterbau der Karte.

Allerdings bin ich auch schon sehr gespannt, was AMD tatsächlich abliefert. Einen reinen Rebrand würde ich natürlich auch sehr negativ sehen. Wenn es aber mit der bestehenden Grund-Technik eine etwas höhere Rechenleistung und/oder einen etwas niedrigeren Stromverbrauch gibt, dann würde ich die neuer Generation als durchaus positiv sehen.

 

Ach ja, noch ein Hinweis von mir als Marketing-Menschen:
AMD sollte hier unbedingt die unangenehme Debatte um das von Usern befürchtete reine Rebranding der R300-Karten dadurch entschärfen, dass das Unternehmen nicht erst bei der offiziellen Vorstellung, sondern schnellst möglich klar stellt, ob es sich nun um ein „Rebranding“ oder um einen „Refresh“ handelt.
Und auf die detaillierten Chip-Spezifikationen können die User ruhig noch ein paar Tage warten!

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6. Juni 2015 6 06 /06 /Juni /2015 00:00

Grafik von Ulrich Lintl, basierend auf Vorlage von Wikimedia / The Wikileaks ChannelAm 6. Juni 2013 sind die Enthüllungen von Edward Snowden über die elektronische Massenüberwachung veröffentlicht worden – und haben die Welt verändert. Sowohl die Person Snowden, als auch seine Enthüllungen waren schon 2013 höchst umstritten – und sind es heute immer noch.

Warum Edward Snowden für mich ein Held ist

Für mich persönlich ist Snowden, ebenso wie andere, wichtige "Whistleblower" (Informanten), wie Bradley (bzw. Chelsea) Manning oder Julian Assange (Wikileaks) ein Held. Er hat mit seinem unbedingten Willen, für Bürgerrechte und für die Freiheit der Menschen einzutreten, die Welt zum Guten verändert. Selbst muss er aber einen hohen Preis zahlen, kann derzeit nicht in die USA zurück, da ihm dort hohe Strafen drohen und muss im russischen Asyl leben. Dort scheint es ihm aber immerhin recht gut zu gehen.

Dass die US-amerikanische NSA mit "PRISM" und ihr britisches Gegenstück GCHQ mit "Tempora" den weltweiten (!) Datenverkehr überwachen – im Zusammenspiel primär mit US IT-Konzernen und vielen westlichen Staaten – hat vor den Snowden-Enthüllungen als "Verschwörungstheorie" gegolten. Und zwar meist als "krude, rechte" Verschwörungstheorie.

Wichtige Konsequenz der Snowden-Enthüllungen

Seitdem hat sich vieles verändert und das meiste davon zum Positiven:

  • Nachdem anonyme Suchmaschinen wie Ixquick oder Duckduckgo schon 2012, nach der Verschärfung der Datennutzungsrichtlinien bei Google, einen kleinen Boom erlebt haben, so sind ab Mitte 2013 ihre Nutzerzahlen noch stärker nach oben "geschnalzt".
  • Staaten außerhalb des westlichen Blocks sind bezüglich der Überwachungsgefahren durch USA & Co. aufgewacht und unternehmen große Anstrengungen, um sich von westliche Hard- und Software möglichst unabhängig zu machen.
    Vor allem Russland verfolgt ambitionierte Eigenprojekte in fast allen Teilbereichen der IT: Eigene Linux-Distribution, eigene Prozessoren, eigene Smartphone-Betriebssystem-Distribution inkl. passender Apps.
  • Behörden und Politiker sind massiv unter Druck geraten, weil sie zumindest im Verdacht stehen, die Massenüberwachung betrieben oder zumindest geduldet zu haben. Durch Überwachungsenthüllungen am meisten in die Enge getrieben worden ist dabei die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr politischer Anhang. Ihr wird nicht nur vorgeworfen, gegen besseres Wissen ein "No-Spy-Abkommen" mit den USA versprochen zu haben, sondern sie wird auch der Mitwisserschaft von Datenweitergabe des deutschen BND an die USA verdächtigt.
  • Die jüngste, sehr positive Entwicklung ist das Ersetzen des sehr restriktiven Überwachungsgesetzes "Patriot Act", durch den – zumindest für US-Bürger – deutlich entschärften "Freedom Act".
    Trotz hartnäckiger Bemühungen von Hardlinern, die Massenüberwachung weiter zu führen, so haben die verantwortungsbewussten Kräfte – nicht zuletzt durch das Wirken von Edward Snowden – einen Erfolg errungen und zumindest einen 1. Schritt in die richtige Richtung gesetzt.
  • Große Anerkennung hat auch der Film "Citizenfour" gefunden, der primär die entscheidenden Interviews von Edward Snowden mit Glenn Greenwald, Laura Poitras und anderen über die Überwachungsmachenschaften der USA und ihrer Verbündeter in einem Hongkonger Hotelzimmer zeigt.
    Citizenfour ist 2015 als bester Dokumentarfilm mit einem Oscar ausgezeichnet worden.

Weitere Chancen & Risken für die Freiheit

Trotz aller positiver Entwicklungen, so gibt es auch noch große Gefahren und starke Kräfte des Establishments, die die Freiheit weiterhin massiv einschränken wollen – in der Informationstechnologie und darüber hinaus.

Das Scheitern der Patriot-Act-Verlängerung war doch knapp. Und Propagandisten des Establishments in den großen Medien sehen ohne Massenüberwachung das "Ende der Zivilisation" herauf ziehen.

Manche Menschen werden sie damit auch erreichen, aber immer mehr Menschen sehen ihre persönliche Freiheit ebenso eingeschränkt, wie die Glaubwürdigkeit der großen Medien. Viel Kredit haben diese ja auch schon mit ihrer in hohem Maße einseitigen, Russland-feindlichen Ukraine-Berichterstattung verspielt.

Das aber ist eine Chance für alternative Medien, welche sich immer stärker steigender Beliebtheit erfreuen.

Und dass unter anderem mit Bernie Sanders und Rand Paul 2 ausgesprochene Überwachungsgegner für das US-Präsidentenamt kandidieren wollen, ist auf jeden Fall auch erfreulich.

Leider kommen auch von mancher Seite, vor allem von Seite Linker, immer wieder auch Spaltungs-Aktion der politisch kritischen Kräfte, die eine Einheitsfront ALLER Kritiker gegen Massenüberwachung und für Bürgerrechte bislang untergraben.

Schlussworte

Danke Edward Snowden!

Wir können seinem Opfer aber nur dann gerecht werden, wenn wir uns sowohl auf der politischen Ebene einbringen, als auch unsere persönlichen Gewohnheiten ändern.

So sollten wir ausschließlich solche Parteien wählen, die für Bürgerrechte eintreten.

Und statt kommerziellen IT-Diensten sollten wir anonyme Suchmaschinen und Open-Source-Systeme verwenden.

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30. April 2015 4 30 /04 /April /2015 01:00

Eigenbearbeitung auf Basis von Wikipedia-Bild, hoch geladen von Benutzer "We hope"Mit "Starsky & Hutch" hat heute vor genau 40 Jahren, am 30. April 1975 eine ebenso harte, wie hochwertige und vor allem prägende Krimi-Serie ihre Premiere im US-Fernsehen gefeiert.

Obwohl ich die zwischen 1975 und 1979 entstandene Serie schon während meiner Kindheit & Jugend, also in den 1980er und 1990er Jahren, gekannt habe, so habe ich sie mir zum damaligen Zeitpunkt nie angeschaut.

Selbst den Revival-Kinofilm von 2004, mit Ben Stiller und Owen Wilson, habe ich links liegen gelassen.

Ein paar persönliche Gedanken

Für mich ist es erst Ende der 2000er Jahre mit "Starsky & Hutch" los gegangen: Der Sender "Das Vierte" hat in dieser Zeit erfolgreich zahlreiche Retro-Serien "ausgegraben" und so habe ich mich 2007 & 2008 so richtig mit den 2 ungewöhnlichen Polizisten beschäftigt.

Mein Kurzresümee: Eine für damalige Verhältnisse recht ungewöhnliche Serie, die ihrer Zeit weit voraus war und selbst 30 Jahre nach ihrer Erstausstrahlung – zumindest teilweise – immer noch zeitgemäß war.

Die beiden ungleichen Polizisten Dave Starsky und Ken "Hutch" Hutchinson sind Detectives bei der Polizei der fiktiven US-Metropole Bay-City. Dort werden sie vor allem auf ungewöhnliche und schwierige Fälle angesetzt. Sie arbeiten oft als verdeckte Ermittler und ebenso oft mit Informanten aus der Halbwelt zusammen, bei denen sie im Gegenzug "ein Auge zudrücken".

Unterstützt werden die beiden vor allem von ihrem Chef Captain Harold Dobey, sowie vom Kleinkriminellen & Hauptinformanten Huggy Bear. Besonders Huggy war auch immer ein Garant für viel Spaß.

 

Der rot-weiße Ford Grand Torino war das Markenzeichen der Serie

Für die damalige Zeit ebenso auffällig wie konzeptionell neuartig war das Auto, das sie als Polizisten gefahren haben: Starskys aufgemotzter, rot-weißer Ford Gran Torino. Dieser ist nicht nur zu einem Markenzeichen der Serie geworden, sondern zumindest zu einem der bekanntesten Film- und Fernseh-Autos der 70er-Jahre.

 


Was Starsky & Hutch zu etwas Besonderem macht

Maßstäbe hat die Serie für mich aber in 2 Punkten gesetzt:

  1. Durch ihre harte, ungeschönte Darstellung von Kriminalität und darüber hinaus von sozialen Problemen
  2. Durch ihre Grundkonzeption & ihr Storytelling.

Harte, klare Art der Darstellung:

  • Die Serie ist zu ihrer Zeit vielfach für ihre Brutalität kritisiert worden, sie war Teil des "dreckigen Dutzend", der 12 damals als am brutalsten geltenden US-Serien.
    Es mag sogar sein, dass die Produzenten die harte Darstellung von Gewalt auch mit Blick auf die Quote gemacht haben.
    Die Kritik ist für mich aber dahin gehend ungerechtfertigt, da "Starsky & Hutch" zu den ersten Serien gezählt hat, die die Realität nicht durch die "rosarote Brille" dargestellt haben, sondern auch die hässlichen Seiten der Gesellschaft schonungslos gezeigt haben.
  • Weiters hat es mich absolut beeindruckt, wie realistisch und umfassend sie soziale Probleme behandelt hat:
    Von Korruption & Polizeigewalt über illegale Einwanderung bin hin zu Kindesmissbrauch oder dem Verharmlosen psychischer Erkrankungen. Ja sogar große, gesellschaftliche Verschwörung & geistige Manipulation a la "Manchurian Candidate" sind eine Thema.
  • Und auch die beiden Hauptprotagonisten sind nicht nur die strahlenden Helden, sie haben auch grundlegende Schwächen:
    Beide sind Singles, haben gescheiterte Beziehungen hinter sich bzw. sind nicht in der Lage, ernsthafte Beziehungen aufzubauen. Und beide machen ab und zu auch Fehler.

Zukunftsweisendes Storytelling:

  • Neben viel Realismus punkto Gewalt & sozialer Probleme punktet die Serie mit sympathischen Charakteren und auch viel Humor.
    Während man bis in die 70er Jahre hinein Probleme teilweise tot geschwiegen oder verharmlost hat und in den 80er Jahren diese eher in Form von Action-Komödien behandelt hat, so hat sich der Mix aus Realismus & Spaß erst ab Mitte der 90er Jahre im Fernsehen durch gesetzt.
  • Das Grundrezept, Action, harter Realismus, Charaktere auch mit Schwächen und Humor zeichnet auch heute noch erfolgreiche Serien aus, allen voran "Navy CIS".

Fazit

"Starsky & Hutch" ist für mich die wahrscheinlich Bahn brechendste Serie der 1970er Jahre, die ihrer Zeit weit voraus war. Sie hat es wie kein anderes Stück Fernsehen ihrer Zeit verstanden, Realismus, Action & Spaß zu einem überzeugenden Gesamtprodukt zu kombinieren.

Das Grundrezept ihres Storytellings ist auch bei erfolgreichen Serien des 21. Jahrhunderts noch immer das selbe.

Sie hat mich unterhalten und mich zum Nachdenken gebracht. Es war mir vorher z.B. nicht bewusst, was für ein großes Probleme illegale Einwanderung und schmutzige Geschäfte mit dieser schon in den 70er Jahren waren.

Die Serie hat sich daher eine große Würdigung redlichst verdient!

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20. März 2015 5 20 /03 /März /2015 22:00

Wie letzte Woche schon angeklungen, so habe ich jetzt eine Youtube-Playlist meiner persönlichen Top-100 der Nuller-Jahre gemacht.

Hoffe, ihr habt an der 00er-Jahre-Musik so viel Spaß wie ich - oder sogar noch mehr :-)

 

https://www.youtube.com/playlist?list=PLyQdxA7DJfwb2A-iCK0cQyAOpkuaw1iJK

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13. März 2015 5 13 /03 /März /2015 22:05

Uli-2000er-Lieder-jpg.jpgEiner meiner bevorzugten Radiosender bei uns in Österreich, "88,6 Der Musiksender" macht regelmäßig Publikumsabstimmungen zu den Lieblingsliedern der Hörer zu einer bestimmten Zeit, einem bestimmten Künstler oder einem bestimmten Thema.

Dieses Mal geht es um die beliebtesten Lieder der 2000er Jahre.

 

War ja auch klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es die 1. Revival-Welle der Nuller-Jahre gibt. Jetzt ist es eben soweit.

Und ich kann damit wirklich auch sehr gut leben. Denn die Nuller-Jahre, ganz besonders die Zeit von 2000-2002 war für mich persönlich eine musikalisch extrem prägende. In diesen Jahren habe ich mich erst so richtig für Musik interessiert und habe einen eigenen Geschmack ausgebildet.

 

Und dieser Geschmack ist offen für prinzipiell alle Richtungen, jedoch sehr Rock-lastig, offen für Mundart und an Musik orientiert, die vermeintliche Widersprüche vereint.

 

Inspiert von der 88,6-Wahl und meines persönlichen Musikgeschmacks habe ich meine eigenen Charts der 2000er Jahre gemacht.

Diese bieten ein breites Spektrum an Liedern, neben verschiedensten Varianten von Rock auch Pop, Hip-Hop, elektronische und andere Musik.

Ein besonderes Herzensthema für mich ist auch gute Mundart-Musik, welche moderne Musik mit mindestens halbwegs originalen Mundart-Texten vereint.

 

Uli's Top 100 der 2000er Jahre 

         
Nr. Interpret Titel Jahr Genre
         
1 Red Hot Chilli Peppers Otherside 2000 Alternative Pop-Rock
2 Linkin Park Numb 2004 Nu Metal
3 Kelly Clarkson Behind these hazel eyes 2004 Pop-Rock
4 Billy Talent Red flag 2006 Alternative Rock
5 Gsindl I mecht leben 2000 Mundart-Rock
6 Machinae Supremacy Soundtrack to the Rebellion 2004 Synth-Metal
7 System of a Down Chop Suey 2001 Alternative Metal
8 Nickleback How you remind me 2000 Rock
9 Threshold Light and Space 2001 Metal
10 Russell Simmins Comfortable Place 2000 Gitarren-Pop
11 Avril Lavigne Together 2004 Pop-Rock
12 Ausseer Hardbradler Weihnacht is neama weit 2003 Mundart-Pop
13 Papa Roach Last Resort 2000 Nu Metal
14 Sportfreunde Stiller Frühling 2004 Deutscher Alternative-Rock
15 TATU All the things she said 2002 Synth-Pop-Rock
16 Three Days Grace Wake up 2003 Alternative Nu-Metal
17 Anastacia I'm outta love 2000 Soul
18 Gavin Rossdale Adrenaline 2002 Alternative Rock
19 Juli Geile Zeit 2004 Deutschpop
20 H-Blockx Vs. Dr. Ring-Ding Ring of fire 2000 Punkrock-Crossover
21 Staind Believe 2008 Alternative Rock
22 Mando Diao Down in the past 2005 Alternative Rock
23 Stoahoat & Bazwoach Wann alls weg is 2002 Mundart-Gitarren-Pop
24 Muse Hysteria 2003 Alternative Rock
25 Jimmy Eat World Pain 2004 Alternative Rock hart
26 Silbermond Das Beste 2006 Deutschpop
27 Vanilla Ninja Don't go too fast 2004 Pop-Rock
28 Nelly Furtado The grass is green 2003 RnB-Pop
29 Evanescence Haunted 2004 Alternative-Metal
30 Reamonn Supergirl 2000 Pop-Rock
31 Greenday Boulevard of broken dreams 2005 Pop-Punkrock
32 Garbage Why do you love me 2005 Pop-Rock
33 Querschläger Season Lover Bua 2003 Mundart-Musik
34 Gorillaz Feel Good Inc. 2005 Pop-Hip-Hop-Elektro-Crossover
35 Coldplay Speed of Sound 2005 Alternative Pop
36 Kosheen Catch you 2000 Jungle-Pop
37 HIM Poison Girl 2000 Emo-Rock
38 Pink Who knew 2006 Pop
39 3 Doors Down Kryptonite 2000 Alternative Rock
40 Eminem feat. Dido Stan 2000 Rap
41 Kings of the Leon Red morning light 2003 Blues-Rock
42 Robbie Williams Feel 2002 Pop
43 Britney Spears Toxic 2004 Pop-Rock
44 Zweckinger Gschafft 2009 Mundart-Rock
45 Amy Winehouse Valerie 2007 Soul-Pop
46 Linkin Park New divide 2009 Nu Metal
47 Shakira Whenever, Wherever 2002 Pop
48 Lady Gaga Bad Romance 2009 Dance
49 Pussycat Dolls Don't cha 2005 RnB
50 Incubus Love hurts 2008 Alternative Rock
51 Billy Talent Try honesty 2003 Alternative Rock
52 Natasha Bedingfield Soulmate 2007 Pop
53 The Offspring I want you bad 2000 Punk-Rock
54 Sportfreunde Stiller Ein Kompliment 2002 Deutscher Alternative-Rock
55 Christoph Martin Scho wieder so a Wixa 2007 Mundart-Reggae
56 The Sounds Fire 2002 Synth-Rock
57 Fuel Million Miles 2004 Alternative Rock
58 Courtney Love Hold on to me 2004 Alternative Rock
59 Fettes Brot Emanuela 2004 Hip-Hop-Pop-Crossover
60 Millenkolin Kemp 2000 Alternative Metal
61 Strata When it's all burning 2003 Alternative Rock
62 Christina Aguilera Fighter 2003 Pop-Rock
63 Placebo The bitter End 2003 Alternative Rock
64 Bluesbrauser Mit Dir 2004 Mundart-Blues
65 Linkin Park In the end 2001 Nu Metal
66 Christl Stürmer Scherbenmeer 2007 Deutschpop
67 Beatsteaks Hand In Hand 2004 Alternative Rock
68 The Strokes Last Nite 2001 Indie-Rock
69 Funkalicious Rawgreen 2000 Heavy Funk
70 Crazytown Butterfly 2000 Nu Metal
71 Rastafahnda Hoslnusssteckn 2001 Mundart-Reggae
72 Alien Ant Farm Smooth Criminal 2001 Nu Metal
73 Good Charlotte I just wanna live 2005 Punkrock-Crossover
74 Jet Rollover DJ 2003 Indie-Rock
75 Peaches Talk to me 2006 Indie-Synthpop
76 White Stripes Fell in love with a girl 2002 Indie-Rock
77 Limp Bizkit Behind blue eyes 2003 Nur Metal Crossover
78 Horst Biewald Chiemgau Reggae 2008 Mundart-Reggae
79 Sunrise Avenue Fairytale gone bad 2006 Pop-Rock
80 Keane Somewhere Only We Know 2004 Alternative Pop
81 Kaiser Chiefs Oh my god 2004 Alternative Pop-Rock
82 Menlo Park Miles 2002 Indie-Pop
83 Supergrass Rush hour soul 2002 Alternative Pop-Rock
84 Kaga Zeit 2003 Mundart-Pop
85 Outkast Ms. Jackson 2000 Hip-Hop
86 Melanie C featuring Lisa "Left Eye" Lopes Never be the same again 2000 Pop-Rap-Crossover
87 The Killers Somebody told me 2004 Alternative Rock
88 Sammy Deluxe Zurück 2004 Hip-Hop
89 Bush The people that we love (Speed kills) 2000 Alternative Rock
90 Wilt Distortion 2002 Indie-Rock
91 Katy Perry Hot 'N Cold 2008 Pop
92 Angie Stone Wish I didn't miss you 2001 Soul
93 Underdog Project Summer Jam 2000 Pop
94 Tweet feat. Missy Eliott Oops oh my! 2002 RnB
95 Maroon 5 Harder to breathe 2002 Alternative Pop-Rock
96 Sertab Erener Every way that I can 2003 Pop
97 Nova International One decision 2002 Synth-Rock
98 The Rasmus In the shadows 2003 Pop-Rock
99 Die toten Hosen Steh auf, wenn du am Boden bist 2002 Stimmungs-Deutschrock
100 Modjo Lady 2000 House

 

Hoffe, dass euch meine Auswahl gefällt, (schöne) Erinnerungen in euch wach ruft, euch auch Neues kennen lernen lässt und generell vor allem euer Herz anspricht!

 

P.S.: Als besonderen Service habe ich noch eine Youtube-Playliste meiner Nuller-Jahre Top-100 erstellt. Ein Video ist eben noch anschaulicher, als eine Text-Tabelle.

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2. Februar 2015 1 02 /02 /Februar /2015 18:30

Pegida-Collage-png Im Charlie-Hebdo-Artikel vorangekündigt, jetzt umgesetzt: Meine Meinung zu Pegida.

Pegida steht für patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. Die Bewegung ist vor allem in Deutschland seit vielen Wochen in aller Munde. Heute Abend gibt es auch die 1. Pegida-Demonstration bei uns in Österreich, in der Bundeshauptstadt Wien.

 

Inhaltlich sehe ich bei Pegida Licht und Schatten:

Kritik an islamistischen, sehr konservativen und natürlich fundamentalistischen Strömungen des Islams halte nicht nur für sinnvoll sondern sogar für notwendig.

Pauschalkritik am Islam, welche auch gemäßigt Gläubige oder weltlich orientierte Menschen Moslems, mit einschließt, ist nicht nur objektiv falsch, es ist auch höchst unfair gegenüber diesen.

 

 

Diese Feinheiten in der Argumentation sind für die Beurteilung von Pegida absolut entscheidend. Sie sind es nämlich, die einen breiten gesellschaftlichen Konsens gegen den radikalen Islam verhindern und einen Spaltkeil in die Gesellschaft treiben.

Denn auch wenn das Positionspapier sauber formuliert ist – unabhängig, ob man dessen Inhalte nun befürwortet oder ablehnt – so agieren manche der Aktivisten punkto Differenzierung zweifelhaft.

 

Es gibt darüber hinaus noch weitere Auffälligkeiten, die einen unguten Nachgeschmack hinterlassen, wie zum Beispiel:

  • Über Pegida ist sehr früh sehr intensiv in den Massenmedien berichtet worden. Und zwar in der Form, dass diese Bewegung als großes Feindbild einer liberalen Gesellschaft aufgebaut worden ist.
    Die Montagsdemos der neuen Friedensbewegung sind im Mainstream dagegen nahezu tot geschwiegen worden.
  • Die in einem Naheverhältnis zum US-Establishment stehenden Online-Kampanisierer Avaaz & Change.org haben die Polarisierung durch Anti-Pegida-Kampagnen weiter angeheizt.
    Es gibt prononcierte Stimmen (z.B. Gerhard Wisnewski), die der Überzeugung sind, dass die USA ein Interesse haben, anderen, für sie nachteiligeren Bewegungen durch die Fokussierung auf das Thema "Pegida" das Wasser abzugraben.
  • Pegida hat es sogar geschafft, einen Keil in die, sonst durch ihre Establishment-Kritik geeinten Querdenker zu treiben.
    Die Mehrheit von diesen spricht sich gegen Pegida aus, allen voran Jürgen Todenhöfer, Dirk Müller oder Ken Jebsen. Jürgen Elsässer dagegen ist ein Befürworter dieser Bewegung.

Auch wenn Pegida in manchen Punkten absolut berechtigte Kritik äußert, so ist bei dieser Bewegung vor allem auf Grund der angeführten Auffälligkeiten große Vorsicht angebracht.

Insgesamt sehe ich die Pegida-Bewegung daher kontraproduktiv. Engagierte Menschen, die sich gerne engagieren wollen, sollten das aus meiner Sicht besser in Organisationen tun, die konsensorientierter sind und nicht den Geruch der "Forcierung-von-Außen" an sich tragen.

 

Ebenso kritisch stehe ich aber auch Anti-Pegida-Fanatikern gegenüber. Sie sollten sich einmal ernsthaft inhaltlich mit der von Pegida geäußerten Kritik auseinandersetzen und dieser auch den einen oder anderen berechtigten Aspekt abgewinnen!

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16. Januar 2015 5 16 /01 /Januar /2015 00:05

Voyager-20-Jahre-png.pngWürdigungen für wichtige Science-Fiction-Serien haben bei mir schon Tradition.

Nach den beiden Star Trek Serien "Next Generation" (TNG) und "Deep Space Nine" (DS9), sowie "Babylon 5" und dessen Ableger "Crusade" so feiert nun Voyager (VOY) ein großes Jubiläum, das ich natürlich ebenfalls begehe:

Vor genau 20 Jahren am 16. Jänner 1995 ist sie in den USA zum 1. Mal auf den Fernsehschirmen geflogen.

 

Anders als bei "Deep Space Nine" oder "Babylon 5" war ich damals richtig scharf darauf, mehr Star Trek zu sehen und den viel erwarteten Nachfolger des neuen Raumschiffs Enterprise, das ab 1994 nur mehr im Kino geflogen ist, kennen zu lernen.

Voyager gehört sicher nicht zu den allerbesten aber sie gehört sicher zu den wirklich guten Science-Fiction-Serien. Sie hat den Höhepunkt von Star Trek 1996 mit eingeleitet hat, allerdings auch den starken Abschwung ab der Jahrtausendwende.

 

Voyager spielt im selben Universum und zur selben Zeit wie TNG & DS9. Allerdings nicht am selben Ort, das Schiff wird ebenso wie ein Raumjäger des Maquis von einem sehr mächtigen Wesen, dem Fürsorger, in den Delta-Quadranten gebracht. Dort ist die Voyager auf sich alleine gestellt und selbst bei Höchstgeschwindigkeit rund 75 Jahre von der Heimat entfernt.

 

Dieses Szenario, wo die Serie abseits der Heimat und weitgehend ohne den Rest der Föderation spielt, unterscheidet Voyager von allen anderen Star Trek Serien.

Und der Umgang mit dieser neuen, schwierigen Situation, wo Selbstverständlichkeiten nicht mehr gegeben sind und man in der Fremde ums Überleben kämpfen muss, machen besonders die 1. Staffel für mich sehr interessant.

 

Trotz des eigenständigen Szenarios ist sie eine richtige Star Trek Serie, die nicht nur Spannung, Spaß und Action bietet, sondern die auch hohen Wert auf Toleranz und moralische Integrität legt.

 

Die Voyager ist auch wieder viel heller als Deep Space Nine, erinnert optisch an die Enterprise-D.

Die Charakter-Zusammensetzung ist – unabhängig von der Frage, ob man diese politisch höchst korrekt gestalten hätte müssen – sehr gelungen.

Janeway, der erste weibliche Star Trek Captain, der indianische Ex-Maquis-Aufständische und 1. Offizier Chakotay, der vulkanische Sicherheitschef Tuvok, die halb-klingonische Ex-Maquis-Chef-Ingenieurin Torres, der holografische Doktor, später auch die Ex-Borg "Seven of Nine" und all die anderen ergeben eine Mischung, die für viele Spannung, Humor und Abwechslung sorgt.

 

Damit kommen wir aber auch zu mehreren Kritikpunkten:

  • Der Charakter von Captain Janeway hat sehr große Diskrepanzen, ganz besonders bezüglich ihrer eigener Werte. Bei vielen Gelegenheiten stilisiert sie die Werte und Ideale der Föderation in den Himmel hoch und fordert von der Crew vehement deren Einhaltung. Gleichzeitig ist es sie selbst, die Entscheidungen trifft, welche moralisch fragwürdig sind (z.B. die Wieder-Aufspaltung von Tuvix, dem Hybrid-Wesen aus Tuvok und Neelix) oder sogar dem Föderationsrecht widersprechen (wie ihre persönliche Jagd auf die USS Equinox).
  • Im Gegensatz zu ihren 2 Vorgängern steigt die Qualität nicht ab der 3. Staffel, sondern sie fällt in der 2. Staffel stark ab und ist danach zwar wieder erheblich besser, aber schwankend.
  • Der Charakter des stellvertretenden Chefingenieurs Joe Carey, der in der 1. Staffel immer in spannenden Episoden mitwirkt, wird später nahezu irrelevant. Das missfällt mir, da dadurch Spannungspotential verschenkt worden ist und sich sogar einige absurde Situationen ergeben (z.B. vertritt "Seven of Nine" Torres als Chefingenieurin, obwohl Carey auf dem Schiff wäre).
  • Im Gegensatz zu TNG & DS9 gibt es eine starke Diskrepanz zwischen dem Anfang und dem Ende der Serie, welche sie inhomogen macht. Während der Fürsorger & seine Gefährtin den Anfang von Voyager prägen, so spielen am Ende der Serie die Borg die entscheidende Rolle. Die Borg sind in der 3. Staffel aus Quotengründen in die Serie eingeführt worden.
    Auch das macht Voyager etwas "unrund".
    seven-of-nine-vector-Kopie-1.jpg

Der durch den Borg-Handlungsbogen eingeführte Charakter "Seven of Nine" hat allerdings wesentlich mehr zu bieten, als eine große und gut sichtbar zur Schau gestellte Oberweite. Sie ist einer der am besten ausgearbeiteten Charaktere des gesamten Star Trek Universums. Die "Mensch-Werdung" dieser Borg kann sich sogar mit dem "Nach-Menschlichkeit-Streben" Datas leicht messen.

 

Fazit:

Voyager ist eine wirklich gute Science-Fiction-Serie, die mir sowohl bei ihrem Erscheinen, als auch jetzt noch gut gefällt. Trotz nennenswerter Schwächen möchte ich sie nicht missen und sehe sie auch heute noch als bereichernd. Wenn sie sich nicht an ihren 2 herausragenden Vorgängern "Next Generation" und "Deep Space Nine" messen lassen müsste, dann wäre sie sogar ein bemerkenswertes Stück Fernsehen.

In diesem Sinne noch einmal herzliche Gratulation zum Jubiläum!

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10. Januar 2015 6 10 /01 /Januar /2015 15:15

Wolfgang-Loitzl-End.jpgNur gut 3 Monate nach Thomas Morgenstern ist heute am 10.01.2015 auch Wolfgang Loitzl (Spitzname "Wuff"), der Sieger der Vierschanzentournee 2008/2009 und Normalschanzen-Weltmeister von 2009,  zurück getreten. Die Ära der Superadler ist damit endgültig beendet, auch wenn mit Gregor Schlierenzauer und Andreas Kofler zwei von ihnen noch aktiv sind.

 

Wolfgang Loitzl war mir schon immer sympathisch. Ein ruhiger, fast schon trockener Typ, der sich auf seine Arbeit konzentriert, freundlich ist, aber auch sehr hart und entschlossen in der Sache sein kann.

Er war ein großer Stilist, der es als einer von ganz wenigen Skispringern geschafft hat, 5 Mal die Höchstnote 20 von den Wertungsrichtern zu bekommen.

Loitzl war gemeinsam mit Martin Koch einer der Athleten, die schon deutlich vor der Pointer-Ära (2005-2014) im Weltcup debütiert und sogar schon Erfolge gefeiert haben.

Anfänge & Stagnation

Nach seinem Junioren-Weltmeister-Titel 1998 und der Saison 2000/2001 mit mehreren Weltcup-Einzel-Podest-Platzierungen und als Krönung dem Mannschafts-WM-Titel von der Normalschanze in Lahti hat alles auf seinen großen Durchbruch hin gedeutet.

 

Doch nach seiner rückblickend dritterfolgreichsten Saison ist seine Karriere die nächsten 5 Saisonen etwas ins Stocken geraten:

Die folgenden Jahre war er im Einzel ein solider Top-20-Platzspringer, der in Mannschaftsbewerben seinen Mann gestanden hat und für Österreich 2004 Mannschaftsbronze im Skifliegen und 2005 2 Mal Mannschaftsgold von Normal- und Groß-Schanze geholt hat.

Fast jedes Mal, wenn der Wolfgang in dieser Zeit die Top-10 verpasst hat, hat Armin Kogler als Co-Kommentator gesagt, dass er aus seiner Sicht großes Potential hat, welches er nicht ausschöpft, und eigentlich um die Spitzenplätze mitmischen müsste.

 

Der Tiefpunkt seiner Karriere war 2006 bei den olympischen Spielen in Turin erreicht: Nach einer für seine damaligen Verhältnisse "normalen" Saison war er bei Olympia Ersatzmann, der nicht zum Einsatz gekommen ist und die Saison enttäuscht vorzeitig beendet hat.

Aufstieg, Hochblüte & Ende

Doch gleichzeitig hat diese schmerzliche Erfahrung 2006 auch den Grundstein für seine größten Erfolge gelegt: Ab der Saison darauf hat er härter und besser gearbeitet und es haben sich sogleich die ersten Erfolge eingestellt:

  • 2006/2007 ist er zum regelmäßigen Top-10-Springer geworden, im Gesamtweltcup mit Platz 13 in die Top-15 zurück gekehrt und ist mit der Mannschaft in Sapporo wieder Weltmeister geworden.
  • 2007/2008 hat er sich noch einmal verbessert gezeigt, 2 Weltcup-Podest-Plätze im Einzel errungen (seine ersten seit 7 Jahren) und ist in der Gesamtwertung 10. geworden.
  • 2008/2009 war mit Abstand die erfolgreichste Saison für ihn:
    -) Vierschanzentournee-Sieger
    -) Einzel-Weltmeister von der Normalschanze & Mannschafts-Weltmeister
    -) 4 Weltcup-Siege und zahlreiche Podiums-Plätze
    -) Zum ersten und einzigen Mal als Dritter in den Top-3 im Gesamt-Weltcup
  • Bei den Rückblicken ziemlich unter den Tisch gefallen ist seine zweiterfolgreichste Saison 2009/2010:
    -) Platz 3 bei der Vierschanzen-Tournee
    -) 2 Podiums-Plätze in Einzel-Weltcup-Springen und Rang 6 in der Gesamtwertung
    -) Mit der Mannschaft seine erste und einzige Olympia-Medaille, sogar in Gold,

Seine beiden erfolgreichsten Saisonen ist er mit Atomic-Skis gesprungen.

Der Rückzug Atomics und die damit zusammen hängende Material-Umstellung war ein wichtiger Grund, dass die darauf folgenden Saisonen nicht mehr so erfolgreich für den Ober-Steirer waren.

 

Die letzten, erwähnenswerten Highlights hat er in der Saison 2012/2013 gesetzt:

  • Sein letzter Mannschafts-WM-Titel in Predazzo
  • 1 Weltcup-Einzel-Podium, zahlreiche Top-10-Plätze
  • Der unbelohnte 4. Platz im Einzel-WM-Springen

Meine persönlichen Schlussworte

Lieber Wolfgang, vielen Dank für deine großartigen Leistungen als Skispringer über die vielen Jahre, vielen Dank für die Erfolge, die du nicht nur für dich sondern auch für uns Fans errungen und uns jede Menge Freunde beschert hast.

 

Du warst ein zentraler Bestandteil der "Super-Adler", des österreichischen Skisprung-Wunder-Teams in der 2. Hälfte der 2000er Jahre.

Und du hast durch deinen Vierschanzen-Tournee-Sieg nach Überwindung einer 9-jährigen Durststrecke einen einmaligen, bisher 7-jährigen Erfolgslauf für Österreich eingeleitet.

 

Alles Gute für dich & für deine Familie, hoffentlich sehen wir dich in irgendeiner konstruktiven Funktion wieder, egal ob im Skisprung-Sport oder wo anders.

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Published by kritisch-konstruktiv - in Sport
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9. Januar 2015 5 09 /01 /Januar /2015 22:25

charlie-hebdo-end.jpgHeute packe ich ein sehr heißes Eisen an: Den Anschlag auf "Charlie Hebdo" in Paris und Ereignisse danach.

Ausgangslage

Vorgestern, am 07.01.2015 haben 2 Männer die Redaktion der französischen Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" überfallen und mit automatischen Waffen 12 Menschen erschossen. Bei den Attentätern handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um mit der Al-Quaida in Verbindung stehende, islamische Fundamentalisten.

 

Den Anschlag und die Ermordung der Menschen verurteile ich auf das Schärfste!

Allen Angehörigen der Opfer spreche ich mein herzliches Beileid aus.

Obwohl ich wahrscheinlich keine so polarisierenden Karikaturen gezeichnet hätte, so ist völlig klar, dass in europäischen Staaten Meinungs- und Presse-Freiheit zu den höchsten Gütern zählen und diese jetzt erst recht weiter geführt gehören.

Und diese Position vertreten alle wichtigen, mir bekannten gesellschaftlichen Kräfte Europas.

Aktueller Status & unmittelbare Reaktionen

Analysen von anderen

Es ist zu fürchten, dass das Pariser Attentat negative Folgen für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Gesellschaften in Europa bringen wird. Das geht – implizit oder explizit – aus den meisten Reaktionen hervor. Aber es gibt auch Chancen.

 

Ob westliche Geheimdienste beim Pariser Attentat ihre Finger mit im Spiel gehabt haben – so wie es der polarisierende aber geistreiche Jürgen Elsässer auch selbst gesagt hat – ist Spekulation.

Fakt ist, dass – wie Dirk Müller wieder großartig analysiert hat – es der Westen, primär die USA, war, der seit ca. 1980 radikale, gewaltbereite Islamisten geradezu herangezüchtet hat. Angefangen vom Kampf gegen die Sowjets in Afghanistan bis zu den ISIS-Extremisten in Syrien (gegen Assad) und im Irak. Sie alle sind erst durch Initiativen westlicher Mächte oder deren Verbündeter groß geworden.

 

Erfreulich ist, dass es auch etliche sehr konstruktive Stimmen gibt:

Meine Einschätzung

Das Resultat der jüngsten Entwicklungen rund um das Pariser Attentat birgt viele potentielle Gefahren in sich. Allen voran eine gesellschaftliche Polarisierung, die Kreisen in die Hände spielt, die ganz verwerfliche Interessen vertreten. Denn gerade die westlichen Eliten waren treibende Kräfte am Aufbau der Terror-Islamisten.

Die jüngsten Ereignisse und drohende Eskalationsstufen dienen diesen als perfekter Vorwand zum Ausbau des Überwachungsstaates und zur noch weiteren Beschneidung von Demokratie und Bürgerrechten.

Es stecken aber auch Chancen in den jüngsten Entwicklungen.
Ganz besonders die Chance, durch eine differenzierte Haltung gegenüber dem Islam, der großen Mehrheit an redlichen Muslimen die Hand zu reichen, jedoch auch endlich eine kompromisslose Position gegenüber fundamentalistischen und gewaltbereiten Strömungen einzunehmen.
Dadurch könnten wir nicht nur den aktuellen Konflikt lösen sondern hoffentlich auch Bewusstsein dafür schaffen, zukünftig keinen – aus welcher ideologischen Richtung auch immer kommenden – "Rattenfängern" auf den Leim zu gehen, die uns in Konflikte hinein treiben wollen, die zu unser aller Schaden sind.

 

 


 

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Published by kritisch-konstruktiv - in Politik
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2. Januar 2015 5 02 /01 /Januar /2015 16:50

Falls jemand im Rahmen des 2. Blogger Kommentiertages auch auf meinem Blog kommentieren möchte:

Das ist möglich :-)

 

Bei Over-Blog ist das aber leider sehr umständlich bzw. gut versteckt.

Unter den Einträgen gibt es nach den Social-Media-Symbolen einen Trennstrich und unter diesem dann den Link "Kommentar hinzufügen".

 

Würde mich natürlich sehr über Kommentar freuen!

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Published by kritisch-konstruktiv
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Über Diesen Blog

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  • Ulrich Lintl, Jahrgang 1978, kritisch-konstruktiver Zeitgenosse, sehr an Nachhaltigkeit, Politik, Natur und Internet interessiert. Auch an Sport, Kabarett und gutem Essen. Ausserdem liegt mit regionale Kultur und Mundarten am Herzen.

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