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14. Dezember 2013 6 14 /12 /Dezember /2013 22:45

AMD-Opteron-Logo-Vector.jpg Vor über 1 Jahr hat AMD seine bis heute aktuellen FX-Prozessoren, Codename "Vishera", vorgestellt. Die von den Visheras verwendeten Piledriver-Prozessorkerne hätten - so wie bei den Trinity-APUs - 2013 überarbeitet werden sollen. Daraus ist aber nichts geworden.

Das ist für Szene-Kenner unverständlich gewesen, da die Piledriver 2.0 Kerne ja bereits in den Richland-APUs seit Mitte 2013 in Verwendung sind.
Doch jetzt scheint sich die Strategie von AMD herauszukristallisieren:
Zumindest bei den, mit den FX-CPUs eng verwandten, Opteron-Server-CPUs werden Richtung Frühjahr 2014 neue Modelle mit dem Codenamen "Warsaw" vorgestellt.
Die Warsaw-Opterons arbeiten mit überarbeiteten Piledriver-Kernen, also mit Piledriver 2.0 (oder vielleicht sogar 2.5).

Hintergrund dürfte der sein, dass AMD die neuen SteamrollerB-Kerne nur in den Kaveri-APUs, nicht aber in den Opteron- oder FX-CPUs einsetzen möchte. Bei den "normalen" CPUs soll diese Generation übersprungen und ab 2015 neue Modelle mit den dann aktuellen Excavator-Kernen vorgestellt werden. Die 2015er Prozessoren werden höchstwahrscheinlich keine reinen CPUs mehr sein, sondern APUs mit integrierten Grafik-Einheiten.

Diese Strategie ist aus meiner Sicht prinzipiell sehr sinnvoll.
Denn obwohl die IPC (= Instructions per Cycle, Rechenleistung pro MHz) der SteamrollerB-Kerne um rund 15% höher liegen wird, als diejenigen ihrer Piledriver-Vorgänger, so werden diese dafür niedriger getaktet sein. Die CPU-Leistung dürfte damit insgesamt nur um 5-7% steigen.
Und der Aufwand für die Einführung eines komplett neuen Prozessors ist ein Vielfaches dessen, was die Überarbeitung eines bestehenden kostet.

Bei den Kaveri-APUs sieht hier die Lage anders aus: Diese verfügen auch über integrierte Grafikeinheiten - welche um ca. 15% mehr Rechenleistung "auf den Boden bekommen" als ihre Richland-Vorgänger.

Insofern heiße ich den Plan von AMD unter 1 Bedingung gut:
Dass AMD die neuen Kerne nicht nur in den Warsaw-Opterons für den Servermarkt, sondern auch in den FX-CPUs für den Desktop einsetzt.
Alles andere wäre ein Frevel an den AMD-Fans!

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3. November 2013 7 03 /11 /November /2013 00:15

Ergänzend zu meiner konkreten Kaufberatung liefere ich, wie versprochen, Hintergrundinfos zum Grafikkartenmarkt im Herbst 2013.

2013 gibt es "nur" eine Evolution der 2012er Grafikchips

Sowohl die Chiparchitektur als auch die Fertigungsgröße sind heuer gegenüber den im Vorjahr vorgestellten Grafikchips gleich geblieben.

Und es sind auf dieser technischen Basis nur wenige Karten mit neuen Chips vorgestellt worden:

Von AMD die Radeon HD 7730, 7790 und 7990 sowie die R7 240, 250 und die R9 260X, 290 und 290X.

Von Nvidia eine neue GT 640, die GTX 650 TI Boost, 780 TI und die GTX Titan.

 

Das ist aber nicht unbedingt schlecht: Die Leistung, die Bildqualität, die Energieeffizienz und die Zusatzfunktionen der Karten sind immer noch aktuell. Mit den neuen Serien hat sich aber das Preis-Leistungsverhältnis verbessert.

Aktuell insgesamt AMD vor Nvidia

Mit 1 Ausnahme gewinnen in allen meinen Kategorien Grafikkarten von AMD.

Der Hintergrund ist ganz einfach: AMD bietet ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis.

Nvidia-Karten sind bei Spielen und punkto Energieeffizienz meist besser, aber zu wenig um ihre meist erheblichen Mehrpreise rechtfertigen zu können.

 

Diese Situation kann sich aber auch schnell ändern:

Von den im Herbst 2013 vorgestellten AMD-Modellen können aktuell nur die R9 270X und 280X überzeugen. In den anderen Kategorien "sticht" AMD mit älteren Karten, welche aber in absehbarer Zeit auslaufen werden.

Und Nvidia hat gerade in den unteren Kategorien noch keine Karten der 700er Serie vorgestellt, wie z.B. noch keine Geforce GTX 750.

Welche Leistungsklasse für welche Aufgaben?

Das ist vor allem bei Spielen wesentlich. Gegenüber letztem Jahr sind allerdings kleine Anpassungen notwendig, wer neue, auch anspruchvolle Titel spielen möchte, der sollte Folgendes beachten:

  • 1280/1366 Pixel bei mittleren, 1680 Pixel bei niedrigen Details & Effekten --> Einsteigerklasse oder interne Grafikeinheiten (mind. 4-Kern APU von AMD der A8 oder A10 Serie)
  • 1280/1366 Pixel bei mittleren bis hohen, 1680 Pixel bei niedrigen bis mittleren Details & Effekten --> Sub-Mittelklasse
  • 1280/1366 Pixel bei hohen, 1680 Pixel bei mittleren Details & Effekten --> Untere Mittelklasse
  • 1680 Pixel bei mittleren bis hohen, 1920p bei niedrigen bis mittleren Details & Effekten --> Mittlere Mittelklasse
  • 1600p bei hohen, 1920p bei mittleren bis hohen Details & Effekten --> Obere Mittelklasse
  • 1920p bei hohen, 2500p bei niedrigen bis mittleren Details & Effekten --> Gehobene Klasse

Ausblick 2014

In den nächsten Wochen und Monaten ist sowohl seitens AMD als auch seitens Nvidia mit zahlreichen neuen Grafikkarten der aktuellen Generation zu rechnen. Dies kann sowohl das Leistungs- als auch das Preisgefüge erheblich verändern.

Ab Frühjahr 2014 ist dann mit komplett neuen Kartengenerationen in 20nm Fertigung (aktuell sind das 28nm) zu rechnen. Dann werden die Karten im wahrsten des Wortes nochmals völlig neu gemischt.

 


Update 07.11.2014:

Diese Kaufinfos sind auch in diesem Jahr noch aktuell. Wer dazu passend aktuelle Grafikchips finden möchte, für den habe ich auch im Oktober 2014 wieder eine große Grafikkarten-Kaufberatung gemacht.

 

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3. November 2013 7 03 /11 /November /2013 00:00

Update 07.11.2014:
Der IT-Markt ist sehr schnelllebig, diese Kaufberatung daher nicht mehr ganz aktuell. Ich habe mir jedoch auch 2014 die Arbeit angetan und wieder jede Menge empfehlenswerte Grafikkarten heraus gesucht.

 

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Fast genau 1 Jahr ist meine letzte, große Grafikkarten-Kaufberatung her, gut 1/2 Jahr das dazu gehörige Update.

Da mit Nvidia und AMD beide großen "Spieler" am Grafikkarten-Markt neue Serien vorgestellt haben, so ist es jetzt höchste Zeit für eine neue Kaufberatung.

 

Bitte beachten Sie ergänzend zu den Kaufempfehlung der einzelnen Klasse auch unbedingt die Erläuterungen zum Grafikkarten-Markt Herbst 2013.

 

Alle hier enthaltenen Daten beziehen sich auf den österreichischen Markt mit Stand 31.10.2013.

Einsteigerklasse

1) AMD Radeon HD 7730

2) Nvidia GT 640

 

 

Die unterste Kategorie, ab der die Anschaffung einer separaten Grafikkarte für mich noch Sinn macht, bezeichne ich als Einsteigerklasse - obwohl es noch schwächer Karten am Markt gibt - von denen ich allerdings dringend abrate.

Denn grundsätzlich sind schon die Karten dieser Klasse von der Rechenleistung her für fast alle Anwendungen unterdimensioniert und daher meistens nicht mehr empfehlenswert.

Wer jedoch die diskrete Grafikkarte eines älteren Rechners (spätestens 2010 gekauft) tauschen möchte und dabei keinen Wert auf Rechenleistung legt, der kann sich diese Typen anschaffen.

Bei nahezu identischer Rechenleistung liegt die AMD-Karte preislich rund 10,- € unter ihrem Nvidia-Pendant und ist für mich daher die 1. Wahl.

Auf Grund ihres gegenüber der 7730er aktuell höheren Preises halte ich die gerade neu vorgestellte AMD Radeon R7 240 aktuell für nicht empfehlenswert. Sollte der Preis aber sinken, dann würde sich diese Einschätzung ändern.

Sub-Mittelklasse

1) AMD Radeon HD 7750

2) Nvidia GTX 650

 

 

Die in den Prozessoren integrierten Grafikeinheiten werden immer leistungsfähiger, die 2014 erscheinenden Modelle werden mindestens das Niveau diskreter Grafikkarten der Sub-Mittelklasse erreichen.

Daher stellen - von den in der Einsteigerklasse erwähnten Ausnahmen abgesehen - die Karten dieser Kategorie das absolute Minimum bei Neuanschaffungen dar. Und besonders bei Spielen muss man sehr große Abstriche bei den Qualitätseinstellungen machen.

 

Während dieses Jahr beiden Karten von der Kategorisierung her 1 Kategorie nach unten gerutscht sind, so bleibt die Empfehlung gegenüber dem letzten Jahr 1:1 gleich:

Leistungsmäßig ist die GTX 650 bei Spielen etwas schneller, bei GPGPU-Anwendungen herrscht Gleichstand. Beide Karten bieten allerdings, speziell bei Spielen, nur wenig Rechenleistung, weswegen man alle Qualitätseinstellungen stark herunter schrauben muss.

AMDs 7750er ist allerdings 15,- bis 20,- € günstiger als Nvidias 650er.

 

Die gerade neu erschienene AMD Radeon R7 250 halte ich für nicht empfehlenswert, da sie bei leichter Minderleistung gegenüber der 7750er sogar noch etwas mehr kostet.

Untere Mittelklasse

1) AMD Radeon HD 7770

 

 

 

In der unteren Mittelklasse ist für mich aktuell nur AMDs Radeon HD 7770 empfehlenswert. Für regelmäßige Gelegenheitsspieler stellen die Karten dieser Kategorie das Leistungs-Minimum dar - weniger Rechenleistung macht bei modernen Spielen kaum Sinn.
AMDs Radeon HD 7770 bietet halbwegs solide Rechenleistung, kombiniert mit moderatem Stromverbrauch und niedrigem Anschaffungspreis.

 

Das Gegenstück von Nvidia, die Geforce GTX 650 TI (OHNE Boost) halte ich heuer jedoch für nicht mehr empfehlenswert: Zwar bietet sie etwas mehr Rechenleistung als die 7770er, sie kostet jedoch mehr - und zwar genau gleich viel, wie die nochmals leistungsfähigere AMD Radeon HD 7790 der nächst höheren Kategorie.
Wer also mehr Leistung möchte, der sollte gleich zur 7790er greifen.

Mittlere Mittelklasse

1) Nvidia GTX 650 TI Boost

2) AMD Radeon HD 7850

3) AMD Radeon HD 7790

4) AMD Radeon R9 270X

 

 

 

Da die meisten Käufer ab dieser Leistungsklasse schon Spieler sind, so ist aus meiner Sicht die 1. Wahl hier Nvidias Anfang 2013 erschienene GTX 650 TI Boost - welche sich in dieser Kategorie gleich gegen eine ganze Armada von AMD-Karten durchsetzt.

Sie kostet zwar mehr als AMDs Radeon HD 7790 und verbraucht auch mehr Strom. Bei Spielen ist sie aber klar schneller, bei GPGPU-Anwendungen gleich schnell. Und zukünftig ist eine weitere Preissenkung wahrscheinlich.

 

Bei gleich schneller Spieleleistung wie die 650 TI Boost bringt die AMD Radeon HD 7850 eine etwas höhere GPGPU-Leistung, verbraucht dabei etwa gleich viel Strom und kostet aktuell nicht viel (ca. 10-15,- €) mehr. Sie ist ein Auslaufmodell (erschienen 2012), aber so lange sie abverkauft wird, ist sie absolut interessant.

 

Die ebenfalls Anfang 2013 erschienene AMD 7790 kann dagegen neben einem deutlich niedrigeren Stromverbrauch vor allem auch mit einem um ca. 20 bzw. 30 € (105,- gegen 125,- bzw. 135,- €) niedrigeren Preis gegenüber den ersten 2 Karten punkten.

Die GPGPU-Leistung ist gleich wie bei der Nummer 1, die Spieleleistung ist nicht viel aber doch klar niedriger. Mit geringen Abstrichen bei den Detailstufen liefert aber auch sie schon eine wirklich sehr solide Spiele-PC-Basis.

Sie ist daher der absolute Budget-, Preis-/Leistungs- und Stromspar-Tipp.

 

Die gerade neu vorgestellte AMD R9 270X befindet sich in meinen Augen in einer Art Niemandsland: Zwar bietet sie eine leicht höhere Rechenleistung als die 7790er (auf welcher die 270X basiert), diese wird aber mit einem höherer Stromverbrauch erkauft.

Und da sie auch noch klar mehr kostet als die 7790, so würde ich aktuell von dieser Karte abraten.

Falls jedoch der Preis nach unten geht, so ist sie sicher eine interessante Option.

 

Nvidia könnte in der mittleren Mittelklasse  sogar noch nachlegen, falls sie eine GTX 750 bringen.

Obere Mittelklasse

1) AMD R9 270X

2) Nvidia GTX 660 TI

3) AMD Rad. HD 7870 Ghz

4) Nvidia GTX 760

 

 

 

Auch die R9 270X gehört zu den gerade erst neu vorgestellten Grafikkarten von AMD. Sie ist im Prinzip eine schnellere Radeon HD 7870 mit einem verbesserten Energiemanagement.

Und dieses Konzept geht voll auf: Sie liefert in etwa die Rechenleistung einer "normalen" Radeon HD 7950 (ohne Boost). Dabei benötigt sie allerdings nur minimal mehr Strom als die 7870 und kostet auch nur minimal mehr.

Gegenüber dem Nvidia Hauptkonkurrenten GTX 660 TI ist sie bei Spielen gleich schnell, bei GPGPU-Anwendungen schneller, bei minimal höherem Stromverbrauch und aktuell ca. 10-15,- € niedrigerem Preis. Die Preise der Karten werden aber so gut wie sicher weiter fallen.

 

Die Nvidia GTX 660 TI liefert die selbe Spiele-Performance wie die R9 270X und sie verbraucht minimal weniger Strom.

Bei der GPGPU-Rechenleistung ist die AMD Karte aber klar besser, außerdem kostet die 660 TI auch noch etwas mehr.

Für Spieler und Nvidia-Fans ist dieses 2012er Modell aber eine wirklich gute Wahl, wie schon im letzten Vergleich so schafft sie einen sehr guten Kompromiss zwischen guter Rechenleistung, niedrigem Stromverbrauch und solidem Preis.

 

Der niedrigste Preis der Karten in dieser Kategorie, die nicht viel aber doch klar niedrigere Rechenleistung und ein leicht geringerer Stromverbrauch gegenüber der R9 270X und der GTX 660 TI machen die AMD Radeon HD 7870 GHz-Edition zum Budget-Tipp in der oberen Mittelklasse.

Auch mit der relativ gesehen niedrigsten Rechenleistung kann sie Spiele schon in hoher Qualität darstellen, wer leichte Qualitätsabstriche in Kauf nimmt kann sich gegenüber der Nummer 1  in dieser Kategorie 15,- €, gegenüber der Nummer 2 ca. 30,- € ersparen.

 

Die GTX 760 ist die klar schnellste, allerdings auch klar stromhungrigste und klar teuerste Karte dieser Klasse - gegenüber AMDs R9 270X kostet sie aktuell rund 35,- € mehr. Für diese rund 19% Mehrpreis liefert sie rund 9% mehr Rechenleistung.

Sie ist daher die passende Wahl für Spieler, für die hohe Spiele-Rechenleistung entscheidend ist und Preis sowie Energieverbrauch vernachlässigbar sind.

Gehobene Klasse

1) AMD Radeon R9 280X

2)  Nvidia GTX 770

 

Im Gegensatz zum letzten Jahr empfehle ich heuer auch Grafikkarten mit mehr als 175 Watt maximaler Verlustleistung.

Besonders für Profi-Anwendungen (z.B. Simulationen, CAD/CAM Software, Rendering) aber auch immer mehr zur Beschleunigung von Videobearbeitung und allgemeinen Software-Anwendungen können so starke Grafikkarten einen ordentlichen Geschwindigkeits-Schub bringen.

Für Spieler halte ich die Karten dieser Klasse aber nach wie vor für nicht wirklich notwendig, man muss hier schon ein ordentlicher "Leistungs-Fanatiker" sein, wenn man Spiele in Qualitätseinstellungen spielt, welche erst auf Grafikkarten dieser Klasse richtig laufen. Konkret heißt das auch bei neuen, anspruchsvollen Titeln Full-HD Auflösungen (1920x1080) mit maximalen Details und maximaler Kantenglättung.

Trotzdem ist es legitim, dass User diese Entscheidung treffen.

 

Mit gegenüber dem fast baugleichen Vorgänger (7970 GHz Edition) weist die AMD Radeon R9 280X eine minimal niedrigere Rechenleistung, aber eine verbesserte Energieeffizienz auf. Gemeinsam mit einem deutlich niedrigeren Preis und einer exzellenten GPGPU-Leistung ist sie in dieser Kategorie für mich die Nummer 1. Denn das Hauptanwendungsgebiet für diese derart schnellen Karten sehe ich in allgemeinen Anwendungen.

 

Für High-End-Spieler ist aber die Nvidia Geforce GTX 770 wohl noch eine Spur besser geeignet. Sie hat eben bei der Spieleleistung knapp die Nase vorne und verbraucht dabei sogar noch etwas weniger Strom. Bei GPGPU-Anwendungen muss sie jedoch etwas Federn lassen und kostet auch nach der letzten Preissenkung noch rund 15,- € mehr.

 

Die ausgelaufenen bzw. auflaufenden Modell AMD Radeon HD 7970 bzw. Nvidia Geforce GTX 680 sehe ich primär wegen ihres schlechteren Preis-/Leistungs-Verhältnisses nicht mehr als empfehlenswert an.

Oberklasse

Wie im letzten Jahr, so halte ich auch heuer die Grafikkarten der Oberklasse grundsätzlich für nicht empfehlenswert. Trotzdem gehören sie kurz erwähnt - und es gibt auch einen Anwendungsbereich, wo ihr Einsatz aus meiner Sicht sinnvoll sein kann:

Als Alternative zu Profi-Grafikkarten in großen Workstations.

 

Die Karten dieser Kategorie sind allesamt 2013 vorgestellt worden:

  • In der Oberklasse die Nvidia Geforce GTX 780 bzw. 780 TI und die AMD R9 290 bzw. 290X
  • Im High-End Bereiche die Nvidia Geforce Titan und die AMD Radeon HD 7990

Spieler könnten Auflösungen über Full HD (z.B. 2560x1440) mit höchsten Qualitätseinstellungen spielen, was ich jedoch sowohl in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Bildschirme als auch von der Anspruchshaltung her für dekadent halte.

 

Bei professionellen Anwendungen, primär meine ich damit Simulationen, Rendering oder GPU-beschleunigte Videobearbeitung, können die Karten dieser Klasse sehr interessante Alternativen zu nochmals erheblich teureren Profi-Grafikkarten der Typen Nvidia Quadro und AMD Fire-Pro darstellen.

Schlusssatz:

Diese Grafikkarten-Kaufberatung ist natürlich nur eine Momentaufnahme.

Das starke Abschneiden der Karten von AMD liegt einerseits daran, dass sie viele schon ältere Karten oder sogar dezidierte Auslaufmodelle im Sortiment haben, welche dadurch preislich bereits günstiger geworden sind.

Andererseits schneidet Nvidia zu einem guten Teil deshalb so schwach ab, weil sie gerade in den unteren Klassen - zumindest noch - keine Karten der GT/GTX 700er Serie veröffentlich haben.

 

Wie schon in den Erläuterungen zum Grafikkarten-Markt erwähnt, so kann sich diese Situation daher sehr schnell völlig ändern. Deshalb plane ich in einem 1/2 Jahr die nächste große Kaufberatung.

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28. Oktober 2013 1 28 /10 /Oktober /2013 23:55

http://www.wireless-earth.de/private/Models/images/StarTrek_NCC1701D_Enterprise.jpgGenau 1 Jahr und 1 Monat ist es her, dass Star Trek – The next generation“ (kurz TNG) in den USA zum 1. Mal aus Sendung gegangen ist. Deswegen habe ich letztes Jahr in meiner Hommage anlässlich 25 Jahre "Star Trek - The next Generation" die Idee von Fernsehfilmen ins Spiel gebracht, welche ich jetzt konkretisieren möchte.

8 Jahre nach Auslaufen der letzten Star Trek Fernsehserie wäre es höchste Zeit für ein Comeback auf dem Fernsehschirm.

 

Im Laufe der letzten Jahre hat es etliche Ideen und Initiativen für eine neue Star Trek Serie gegeben, auch und gerade von ehemaligen Darstellern wie Jonathan Frakes (Commander Riker) oder Tim Russ (Lieutenant Commander Tuvok).

Alle diese Konzepte sehen neue und durchaus interessante Serien knapp nach der TNG-DS9-VOY Star-Trek-Haupt-Zeitlinie vor.

 

http://www.wireless-earth.de/private/Models/images/StarTrek_Deep_Space_9.jpgIch halte jedoch wenig davon, in absehbarer Zeit überhaupt noch eine reguläre Fernsehserie mit rund 2 Dutzend Folgen pro Jahr zu machen.

Es war schon bei allen bisherigen Star Trek Serien so, dass es zahlreiche schwache Episoden gegeben hat, weil einfach zu wenige gute Ideen vorhanden waren, um jedes Jahr 25 hochwertige Episoden zu machen.

 

Um den "Mythos Star Trek" zu wahren und um etwas Besonderes zu machen, bietet es sich an, jedes Jahr 2-3 zweiteilige Fernsehfilme zu machen. Die Filme spielen allesamt Ende des 24. Jahrhundert. Nachdem die Voyager 2378 zurück gekehrt ist und seitdem 12 Jahre vergangen sind, so hätten wir heute das Jahr 2390.

Ein passender Titel wäre "Star Trek: The New Explorations".

 

http://www.wireless-earth.de/private/Models/images/StarTrek_NCC74656_Voyager.jpgDie Möglichkeiten dieses Konzepts sind gigantisch:

Vom Makro-Umfeld her war der erst vor rund 15 Jahren beendete Krieg gegen das Dominion die größte Bedrohung und Belastung für den gesamten Alpha-Quadranten. Besonders die Förderation ist trotz des Sieges schwer in Mitleidenschaft gezogen. Man könnte sich vorstellen, dass die Verluste an Menschenleben und an materiellen Ressourcen, vor allem aber die existentielle Bedrohung des interplanetaren Staatenbundes zu einem Umdenken geführt hat, dass die Föderation militärischer agiert, um so etwas zukünftig zu verhindern.

Denn das Dominion könnte ebenso wie die Borg auch zukünftig eine massive Bedrohung darstellen.

 

Auch wie sich die Klingonen unter Martok und Worf, die Romulaner nach der Allianz mit Klingonen UND Föderation sowie die Ferengis nach der Abkehr vom alten Kapitalismus entwickelt haben, wäre sehr spannend zu sehen. Von den nach der totalen Niederlage im Dominion Krieg am Boden liegenden Cardassianer (mit einem möglichen Anführer Garak) noch gar nicht zu sprechen.

 

http://www.wireless-earth.de/private/Models/images/StarTrek_NX01_Enterprise.jpgGenerell stehen dem "New Explorations" Konzept prinzipiell alle Charaktere aus TNG, DS9 und Voyager zur Verfügung. Ich würde hier allerdings nicht nur in Nostalgie schwelgen, sondern in jedem Fernsehfilm mindestens 2 ehemalige Hauptcharaktere dieser Serien mit alten Nebencharakteren und mit komplett neuen Figuren kombinieren.

Sogar die Rückkehr der Enterprise-Charaktere rund um Captain Archer wäre im Rahmen einer Flashback-Episode möglich.

 

Das neue Film-Franchise hat sich heuer mit "Star Trek Into Darkness" endgültig etabliert. In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren hat es ja auch schon sehr gut funktioniert, dass in Kino und TV 2 unterschiedliche Star Trek Generationen nebeneinander koexistieren.

Intelligente Unterhaltung in fiktiven Weltraum-Szenarien geht nicht nur vielen Star Trek Fans sondern auch vielen Fernsehzuschauern sehr ab.

Was also außer der nicht nachvollziehbaren Starrköpfigkeit der Paramount-Verantwortlichen spricht gegen eine neues Star Trek Projekt im Fernsehen?

 

P.S.: Besten Dank an Jörg Roth für die hier verwendeten Bilder seiner Modelle.

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19. Oktober 2013 6 19 /10 /Oktober /2013 01:45

Rund 1 Jahr ist es sehr seit dem ich meine großen Kaufberatungen bezüglich PC-Prozessoren und Grafikkarten für 2012 verfasst habe. In den nächsten Wochen veröffentliche ich die PC- und Grafikkarten-Kaufberatung 2013.

Dazwischen bin ich natürlich auch nicht untätig gewesen und habe neben einem Hardware-Ausblick im Frühjahr auch kurze Updates bezüglich des Grafikkarten- und Prozessoren-Marktes gemacht.

 

Ich kann schon jetzt vorweg nehmen, dass die 2013er Kaufberatungen sehr aufschlussreich sein werden - nicht zuletzt, da einige Entwicklungen am Markt anders eingetreten sind, als das noch am Anfang des heurigen Jahres absehbar war.

 

Jedenfalls haben im Prozessoren-Markt inzwischen sowohl Intel mit seinen Haswell CPUs, als auch AMD mit seinen Kabini- und Richland-APUs moderne, leistungsfähige Produkte eingeführt.

Ebenso wie Nvidia mit der Geforce GT/GTX 700er Serie und AMD mit der R7/R9 200er Serie bei den Grafikkarten.

 

Schauen Sie daher unbedingt in nächster Zeit regelmäßig auf meinem Blog vorbei, damit Sie noch rechtzeitig vor Weihnachten alle wichtigen Infos über PC & Co erfahren!

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4. Oktober 2013 5 04 /10 /Oktober /2013 18:31

nr-wahl-2013-kommentar.jpgDie Nationalratswahlen 2013 sind geschlagen, das Ergebnis finde ich enttäuschend.

In den letzten 7 Jahren hat sich neben der rot-schwarzen Bundesregierung eine 3er-Verfassungsmehrheit-Koalition bei strukturellen Schlüsselfragen etabliert: SPÖ-ÖVP-Grüne.

 

Ob bei der Wahlrechtsänderung (eigentlich Wahlrechtsverschlechterung, v.a. durch 5 jährige Legislaturperiode) 2007, dem Lissabon-Vertrag 2008, dem EFSF 2011, dem ESM 2012 und dem "Demokratie-Paket" (besser: Bevölkerungs-Verarschungs-Pseudo-Demokratiepaket) 2013: Rot-Schwarz und Grün waren immer mit dabei.

 

Rot-Schwarz hat bei diesen Wahlen die absolute Stimmenmehrheit knapp, die absolute Mandatsmehrheit klar gehalten. Es ist eben nicht ganz Österreich die Steiermark, noch nicht. Denn wenn SPÖ und ÖVP bundesweit genausoviel wie in der grünen Mark verloren hätten, dann wäre ihre Absolute schon heuer weg gewesen.

 

Was aber 2013 schon sehr gut möglich gewesen wäre, ist der Verlust der rot-schwarz-grünen 2/3-Merheit. Und damit hätte es eine realistische Chance auf Fortschritte bei der direkten Demokratie gegeben.

Auch wenn die Neos sich schon als Regierungspartner angeboten haben und damit verbunden eine große Gefahr besteht, damit zum reinen Mehrheitsbeschaffer der Regierung zu mutieren, so hätte doch die Chance bestanden, dass die Neos weiterhin ihre Vorstellungen für mehr direkte Demokratie vertreten.

 

2 Mandate weniger für die "Dreierbande" - und ihre Verfassungsmehrheit wäre weg gewesen.

So allerdings wird sich so gut wie sicher nichts ändern. Echte direkte Demokratie wird in den nächsten Jahren weiter ein Wunschtraum bleiben und alle noch so zukunftsgefährdenden EU-Verträge werden weiterhin durchs Parlament gepeitscht werden wie Sklaven durchs Kolosseum.

 

Besonders schockierend bei dieser Wahl finde ich das organisierte Nichtwählen.

Damit meine ich nicht die Wahlabsenz der Normalbürger, damit meine ich das organisierte und konzertierte Nichtwählen von Gruppen und Einzelpersonen.

Wie in den letzten Monaten aus der politisch kritischen Szene heraus (!) regelrechte Nichtwahl-Kampagnen entstanden sind, ist schockierend, demokratiegefährend und muss unbedingt noch ausgiebig behandelt werden.

 

Trotz allem ist das Wahlergebnis in die richtige Richtung gegangen: In Summe haben Rot, Schwarz und Grün 2,5% verloren. Wenn sie das bei der nächsten Wahl noch einmal tun, dann ist die 2/3-Mehrheit weg.

 

Dass Parteien, die in strukturellen Fragen eine andere Politik vertreten, gewonnen haben - konkret meine ich damit primär FPÖ, KPÖ und Piraten - ist erfreulich.

 

Weiterer Lichtblick ist, dass es auch eine Gegenbewegung zur Politikverdrossenheit gibt:

Immer mehr neue Parteien bilden sich und versuchen etwas zu bewegen. Immer mehr NGOs stellen den kandidierenden Parteien Fragen zu wichtigen Sachthemen und veröffentlichen deren Antworten in interessanten Parteienvergleichen.

Und immer mehr Bürger, die wählen, beschäftigen sich auch mit den neuen Gruppen. Neue, vor allem im Internet vertretene, Plattformen, liefern über die zukunftsorientierte Politik dieser neuen Gruppierungen viele und hochwertige Informationen.

 

Trotz Enttäuschung über diese Wahl so gibt es also auch einigen Grund zu Hoffnung, dass in der Zukunft die Dinge besser werden.

 

P.S.: Falls Sie es noch nicht gelesen haben, dann beachten Sie bitte auch meine allgemeine Analyse und die Analyse aller 14 Parteien bei den heurigen Nationalratswahlen.

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4. Oktober 2013 5 04 /10 /Oktober /2013 18:30

nr-wahl-2013-analyse-2.jpgNach der allgemeinen Analyse der österreichischen Nationalratswahlen 2013 so nehme ich mir jetzt die einzelnen Parteien vor.

 

SPÖ

"Blaues Auge für die Roten" ist eine bereits abgedroschene aber zutreffende Phrase. Die SPÖ hat knapp 2,5% verloren und fährt mit 26,8% das schlechteste Wahlergebnis ihrer Geschichte ein.

So wie schon 2008 sind die Verluste aber sogar noch niedriger ausgefallen, als viele Beobachter, ich eingeschlossen, es erwartet hätten.

Trotzdem sieht die Perspektive für die Roten trist aus: Ihre stärkste Wählergruppe, die Pensionisten, sterben weg. Und bei den Jüngeren verliert sie mit ihrer Ausländerpolitik unzufriedene Wähler an die FPÖ, Wähler die mit anderen Politikfeldern unzufrieden sind an andere Parteien links der Mitte.

Alles andere als ein zumindest ähnlich hoher Verlust bei zukünftigen Wahlen wäre in Bezug auf die SPÖ eine Sensation.

 

ÖVP

Auch die Schwarzen sind noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Die gesamte Analyse fällt dabei praktisch genauso aus, wie diejenige der SPÖ:

2,0% Minus bei 24% der Stimmen bedeuten das schlechteste Ergebnis aller Zeiten für die ÖVP - und es hätten sogar noch schlechter kommen können.

Auch die Schwarzen sind bei den Pensionisten stark, werden durch den Tod ihrer treuesten Wähler zukünftig verlieren und geraten bei den Jüngeren primär durch die Neos massiv unter Druck.

Während die ÖVP in den ländlichen Regionen nur wenige Stimmen verloren hat, so sind die Verluste in den Städten sehr deutlich ausgefallen.

Und auch für die ÖVP wäre alles andere als mindestens gleich hohe Verluste bei zukünftigen Wahlen eine Sensation.

 

FPÖ

Die FPÖ hat nicht viel tun müssen, um 3% dazu zu gewinnen und mit 20,5% der Stimmen das beste Ergebnis der Ära Strache und das viertbeste Ergebnis ihrer Geschichte einzufahren.

Ihre Ausländerpolitik war auch dieses Mal eine sichere Bank, für den relativ weichen Wahlkampfstil haben die Freiheitlichen viel Lob von Kommentatoren bekommen, die Wähler haben das offensichtlich auch goutiert.

Dass dieses Mal weder das BZÖ eine ernst zu nehmende Konkurrenz dargestellt und sich Frank Stronach selbst die Butter vom Brot genommen hat, hat einen Wahlerfolg geradezu unvermeidlich gemacht.

Zu beachten ist, dass dieses Mal meiner Beobachtung nach etliche Wähler die FPÖ wegen ihrer klaren Befürwortung der direkten Demokratie gewählt haben.

 

Grüne

Die Grünen haben ihre selbst gesteckten Wahlziele verfehlt, obwohl sie 2013 2% gewonnen und insgesamt 12,4% der Stimmen erreicht haben.

Man kann hier jetzt natürlich mögliche Gründe für die Zugewinne in ihrem Anti-Korruptionswahlkampf finden. Man kann auch sagen, dass gerade die Wiener Verkehrspolitik mit Verbannung der Autos von der Mariahilferstraße mindestens genauso viele Menschen von den Grünen weggetrieben hat, wie Sympathisanten mobilisiert worden sind.

Ich glaube aber, das Hauptmotiv für die Zugewinne war der Protest derjenigen Wählern gegenüber Rot-Schwarz, die weder die FPÖ noch Stronach wählen haben wollen.

Sicher ist: Die Neos sind für die Grünen eine ernst zu nehmende Konkurrenz mit einer erheblichen Überscheidung des Wählerpotentials. Ohne die Neos hätten die Grünen geschätzte 2% mehr eingefahren.

 

Team Stronach

Nicht nur aber besonders auch gemessen am hohen finanziellen Aufwand, den Frank Stronach betrieben hat, ist das Wahlergebnis von 5,73% für sein Team enttäuschend.

Das Hauptmotiv für die Stronach-Wähler war die Person Frank Stronach. Und Stronach hat sich als Person bei mehreren Wahlkampfauftritten, ganz besonders natürlich mit seiner Äußerung über die Todesstrafe, massiv beschädigt.

Inhaltlich gibt es abseits der Kritik an Euro und Zentralismus der EU wenig zu hören, das sich von den Inhalten der Altparteien unterscheidet.

Auch wenn Medien Stronach oft unausgewogen darstellen, so denke ich, dass die nach der Wahl hoch gekochten Auseinandersetzungen ernsthaft sind und die akute Gefahr einer Spaltung des Teams besteht.

Wenn die Spaltungs-Entwicklungen wirklich so eintreten, wie es jetzt den Anschein hat, dann bin ich mir sicher, dass diese Gruppe bei kommenden Nationalratswahlen keine wesentliche Rolle mehr spielen wird. Und selbst wenn sich die Protagonisten "zusammenraufen", dann wird es ohne die Person Frank Stronach schwierig werden.

 

Neos
Kurzresümee der Neos: Alles richtig gemacht und noch dazu das Momentum auf ihrer Seite gehabt.
Hervor gegangen aus der Initiative Schwarz-Grün hat Matthias Strolz ein Projekt umgesetzt, bei dem er von der Organisation und vom Marketing her einen phantastischen Job gemacht hat.
Die Einbindung des Liberalen Forums und ihrem Gönner Hans-Peter Haselsteiner haben sowohl Geld, als auch zusätzliche personelle Ressourcen und öffentliche Aufmerksamkeit gebracht.
Die Neos haben  verschiedene Wählergruppen angesprochen, Wirtschaftsliberale ebenso wie vor allem unzufriedene ÖVP- und Grün-Wähler. Besonders stark haben sie in den Ballungszentren abgeschnitten.
Gerade nach dem faktischen Ende des BZÖ im Bund und den Turbulenzen beim Team Stronach ist mit den Neos ist auch bei zukünftigen Wahlgängen zu rechnen.
Da aber für die Hälfte ihrer Wähler das Hauptwahlmotiv "Protest" gewesen ist, so werden die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Und ob die Neos wirklich eine andere Politik als die bestehenden Parteien machen - daran habe ich Zweifel.

 

BZÖ

Im "wirtschaftsliberalen Kampf" v.a. mit dem "Team Stronach" und den Neos haben die Orangen die Menschen nicht begeistern können. Ohne das Zugpferd Jörg Haider sind die Wähler dieses Mal scharenweise vor allem zur FPÖ abgewandert. Damit ist das BZÖ nur mehr im Kärntner Landtag vertreten.

Durch die unmittelbar ausgebrochene "Selbstzerfleischung" der Orangen ist deren Schicksal auf Bundesebene besiegelt.

Das BZÖ hat jedoch nach wie vor die Chance, zukünftig in Kärnten eine ähnliche Rolle wie die KPÖ in der Steiermark, die "Liste Burgenland" oder "Vorwärts Tirol" & das "Bürgerforum Tirol" zu spielen:

Diejenige einer regionalen Bundesländerpartei.

 

KPÖ

Die KPÖ hat 1,03%  der Stimmen erreicht. Das ist das beste Wahlergebnis seit 38 Jahren.

Sie hat damit nach 2006 wieder die symbolisch wichtige 1%-Marke geknackt und hat vor allem auch Anspruch auf Erstattung der Wahlkampfkosten.

Trotzdem ist das Ergebnis enttäuschend: Prinzipiell ist im linken Spektrum ein großes Wählerpotential vorhanden. Doch um dieses Potential abschöpfen zu können, müsste es eine Partei geben, welche weniger ideologistisch und mehr realistisch agiert, so wie die deutsche Linkspartei oder die KPÖ-Steiermark.

Als erfahrener Beobachter gehe ich aber davon aus, dass die Kommunisten in absehbarer Zeit so weiter machen wie bisher - und damit auch weiterhin bescheidene Wahlergebnisse einfahren werden.

 

Piratenpartei

Die Piraten haben sicher kein überragendes Ergebnis erzielt, aber auch kein wirklich enttäuschendes: 0,77% sind fast genau das Resultat, das die KPÖ vor 5 Jahren erreicht hat.

Inhaltlich sind die Piraten dabei durchaus solide aufgestellt, deutlich besser als ihr Ruf.

Die Piraten haben schon oft gesagt, dass sie auf jeden Fall weiter machen wollen und ich bin davon überzeugt, dass sie das auch tun.

Bei der nächsten bundesweiten Wahl denke ich, dass sie den Kommunisten über die 1% Marke folgen werden. In den großen Städten könnten die Piraten auf Gemeindeebene sogar weitere Mandate erringen.

 

 

Weitere Parteien

Bei mir fällt keine Liste unter den Tisch, auch die nicht bundesweit kandidierenden Listen werden erwähnt.

Auf die Ergebnisse dieser Listen gehe ich nicht genauer ein, sie liegen allesamt bundesweit unter 0,2% der Stimmen.

 

CPÖ:

Kandidatur in 4 Bundesländern geschafft, ihre klassischen, christlich-konservativen Themen wieder platziert. Dazu noch direkte Demokratie, ein faires Wahlrecht und die Unterstützung von gesunden Leuchtmitteln, allen voran der Glühbirne.

Die Christen werden es sicher wieder probieren, die Erfolgsaussichten sind aber fraglich. Anders würde es aussehen, wenn sie Teil von Wahlbündnissen werden.

 

Der Wandel:

Durchaus achtbar, dass man als die wahrscheinlich jüngste Gruppierung bei diesen Wahlen die Kandidatur in 2 Bundesländern geschafft hat. Theoretisch gibt es sicher sowohl ein Wähler- als auch ein Aktivistenpotential, das eine nachhaltige Politik möchte, mit SPÖ & Grünen unzufrieden ist und sich gleichzeitig weder mit Kommunisten noch Piraten anfreunden kann.

Praktisch sehe ich aber keinerlei Abweichungen bei strukturellen Fragen (v.a. EU & Demokratie) zu Rot-Grün und damit wenig Grund, den Wandel als echte Alternative wahr zu nehmen.

 

SLP:

Wie hat es ein Freund so treffend formuliert:

"Sie versuchen einfach alles mit brauner Farbe anzustreichen, was nicht ihrer Meinung ist und nicht den internationalen Zentralismus (mit allen seinen – übrigens auch faschistischen – Erscheinungen) fördern und unterstützen will."

Weiterer Kommentar überflüssig.

 

EU-Austrittspartei:

Sie hat das wahrscheinlich polarisierendste Thema dieser Wahlen schon im Namen: Den Austritt aus der EU. Ein Thema das, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, aus meiner Sicht zu polarisierend ist. Die Kandidatur in 1 Bundesland zeugt jedenfalls nicht von der Zugkraft des Themas.

Positiv ist auf jeden Fall ihr überzeugtes Eintreten für direkte Demokratie, ein faires Wahlrecht und gesunde Leuchtmittel wie die Glühbirne.

Für Wahlerfolge sollte EU-Aus unbedingt Bündnisse eingehen.

 

Männerpartei:

Vorarlberg ist jetzt der neue Hauptsitz der Männerpartei und dort haben sie auch die Kandidatur geschafft. Familienpolitik mit Schwerpunkt Männerrechte ist sicher ein Themenfeld, wo die Männerpartei ein Defacto-Monopol besitzt.

Doch trotz Positionen in zahlreichen Themenfeldern ist das politische Programmangebot meiner Meinung nach vielen Wählern immer noch zu schmal.

Sehr zu loben ist auch die Männerpartei für ihre volle Unterstützung für direkte Demokratie und ein faires Wahlrecht.

Durch 1 klares Hauptthema ist es schwierig einzuschätzen, inwieweit die Männer auch Wahlbündnisse eingehen wollen. Anders werden Wahlerfolge aber auch für sie schwierig werden.

 

Schlusssatz:

Bitte beachten Sie auch meine allgemeine Wahlanalyse und meinen persönlichen Kommentar zu den NR-Wahlen 2013.

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4. Oktober 2013 5 04 /10 /Oktober /2013 18:29

nr-wahl-2013-analyse-1.jpgDie Wahlen zum österreichischen Nationalrat 2013 sind geschlagen, sie haben ein interessantes, wenn auch aus meiner Sicht recht unerfreuliches Ergebnis gebracht.

 

Folgende, allgemeine Erkenntnisse gibt es:

  • Die Wahlbeteiligung ist auf ein Rekordtief gesunken. 74,9% sind der klare, historische Tiefstwert in der 2. Republik. Dass das für die Demokratie schlecht ist, ist selbstredend.
    Die meisten der neuen Nichtwähler haben wohl aus Ignoranz oder aus Resignation auf ihr Wahlrecht verzichtet.
    Besonders schockierend sind jedoch mehrere Nichtwähler-Initiativen aus der politisch kritischen Szene. Anstatt ihren Beitrag zu leisten, dass Parteien gestärkt werden, die sich z.B. für mehr direkte Demokratie einsetzen so stärken sie durch ihre Wahlverweigerung die an der Macht befindlichen Blockierer.
    Positiv ist aber auf jeden Fall, dass bei denjenigen Menschen, die zur Wahl gegangen sind, ein deutlicher Trend weg von den alten Parteien hin zu neuen Gruppierungen eingesetzt hat.
  • Statistische Auffälligkeiten:
    -) Wie schon erwähnt ist die Wahlbeteiligung so niedrig wie noch nie gelegen
    -) Noch nie zuvor sind bei einer Wahl 6 Parteien durch die Bürger ins Parlament gewählt worden
    -) Und noch nie zuvor haben Rot und Schwarz so wenige Stimmen erhalten, sie liegen zusammen nur wenige Zehntel über der 50% Marke
  • Die Stammklientel von SPÖ und ÖVP ist dieses Mal noch groß genug gewesen, um den alten Parteien noch einmal eine Mehrheit zu bescheren. Doch selbst ohne große Skandale ist es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das letzt Mal für Rot-Schwarz.
  • Pensionisten sind die letzten verlässlichen Stammwähler, durch sie ist sich die Mehrheit für SPÖ und ÖVP noch einmal ausgegangen. Doch alleine schon durch den natürlichen Tod dieser Wähler wird sich das Ergebnis bei den nächsten Wahlen ändern.
  • Die jungen Menschen wählen deutlich anders, bei ihnen sind SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grüne fast gleich stark, die anderen Parteien meistens auch stärker als bei der Durchschnittsbevölkerung.
  • Rot und Schwarz können froh sein, dass die Steiermark nicht das Modell für Österreich gewesen ist. Durch Gemeinde-Zwangsfusionen, Pflegeregress & Co. haben die selbst ernannten "Reformpartner" sowohl Bürger als auch die eigenen Gemeindemandatare verprellt. Ergebnis waren rund doppelt so hohe Stimmverluste wie im Bundesschnitt.
  • Lokalmatadore "ziehen" bei den Wählern:
    Der Vorarlberger Matthias Strolz hat den Neos im Ländle mit 13,1% ebenso das beste Bundesland-Ergebnis gebracht wie der Kärntner Josef Bucher mit 10,8% für das BZÖ im südlichsten Bundesland und der gebürtige Steirer Frank Stronach mit 10% in der grünen Mark.
  • Das Internet, vor allem die sozialen Netzwerke, sind bei der heurigen Wahl gegenüber 2008 deutlich wichtiger geworden, es ist jedoch nach wie vor weit davon entfernt wahlentscheidend zu sein. Das wird meiner Überzeugung auch bei den nächsten Wahlen so bleiben, bei den übernächsten jedoch könnte das Internet zur entscheidenden Bühne werden.
  • Die vielfältigen und hochwertigen Informationen, die das Netz bietet, sind jedenfalls toll. Sie stellen eine absolute Bereicherung des politischen Prozesses dar und geben allen Wählern, die sich eingehend und über ganz bestimmte Sachfragen informieren wollen, gewaltige Möglichkeiten, die es früher nicht gegeben hat.

Natürlich habe ich meine Analyse nicht nur auf allgemeine Erkenntnisse beschränkt, ich habe auch alle 14 (!!) Parteien einzeln analysiert und einen persönlichen Kommentar zum Wahlergebnis verfasst.

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28. September 2013 6 28 /09 /September /2013 15:00

Die österreichischen Nationalratswahlen 2013 stehen unmittelbar vor der Tür: Nur mehr gut 3 Tage sind es bis zum Wahltag dem 29. September.

Ein großer und sehr erfreulicher Trend der heurigen Wahl ist der, dass immer mehr Organisationen den kandidierenden Listen konkrete Fragen stellen und deren Antworten dann den Wählern öffentlich zur Verfügung stellen.

So können sich die Bürger ein gutes Bild machen, wie die Parteien zu ganz konkreten Sachfragen stehen.

 

Da es jedoch keine Übersicht über diese interessanten Parteienvergleiche gibt, so erstelle ich eine solche in diesem Blogartikel.

Außerdem gibt es beim Vergleich der Aktiven Arbeitslosen noch eine Linkliste zu weiteren Parteienvergleichen anderer Organisationen.

 

Jeder potentielle Wähler, und das sind im Prinzip alle mindestens 16 jährigen Staatsbürger, hat damit die Möglichkeit konkret nachzuschauen, wie bestimmte Parteien in bestimmten Sachthemen positioniert sind.

Der Aussage "Sind eh alle Parteien gleich" sollte damit hinfällig werden!

 

P.S.: Habe nach Veröffentlichung des Blog-Eintrages noch Tipps für 3 weitere interessante Parteienvergleich bekommen:

  • http://parteivergleich.eu - Ein internationales Portal, das an Hand von Fragen die persönlche Nähe und Distanz zu Parteien bestimmt, ähnlich wahlkabine.at in Österreich; alle 14 (!) Listen bei den NR-Vergleich werden berücksichtigt

  • http://www.parteiprogramm.at/ - Dort werden Kleinparteien, die noch nicht im Parlament sind, näher beleuchtet

  • http://www.kleinparteien.at - Ebenfalls zahlreiche Infos zu Kleinparteien liefert diese Webseite

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16. September 2013 1 16 /09 /September /2013 17:15

Nach der knappen, glücklichen, aber natürlich sehr erfreulichen Qualifikation der Wiener Austria für die Gruppenphase der Champions-League war der Jammer sowohl beim Verein als auch in den Medien ziemlich groß:

Real Madrid hätte man sich am liebsten gewünscht. Auch Barcelona, Chelsea und Bayern München sind ganz weit oben auf der Wunschliste der Gruppengegner gestanden.

 

Geworden sind es dann Atletico Madrid, der FC Porto und Zenit Sankt Petersburg.

Und morgen steht das erste, lang ersehnte Gruppenspiel auf dem Programm.

 

Ich finde, dass diese 3 Gegner nicht nur sportlich hochklassige Gegner sind, sondern auch - jedenfalls bei Fussball-Kennern - punkto Prestige einen exzellenten Ruf haben:

  1. Alle 3 Clubs haben in den letzten 5 Jahren mindestens 1x die Europa-League bzw. den Vorgängerbewerb UEFA-Cup gewonnen.
    Zenit 2008, Porto 2011 und Atletico sogar 2010 und 2012
  2. Alle 3 sind in ihren Heimatländern schon Meister UND Cupsieger geworden - und zwar mehrfach
  3. Und alle 3 haben sich früher schon mehrfach für die Champions-League-Gruppenphase qualifiziert

Sehr interessant sind auch die Transfers zwischen diesen Club, vor allem die Spieler die vom FC Porto geholt worden sind:

Atletico hat mit Uruguayaner Cristian Rodriguez ebenso einen langjährigen Porto-Spieler verpflichtet wie Zenit mit dem brasilianischen Torjäger Hulk.

 

Ich bin mir daher ganz sicher, dass die meisten fussballinteressierten und halbwegs kompetenten Mitmenschen es genau so sehen wie ich, dass diese Gruppe vielleicht nicht die in den Medien präsentesten Gegner bietet, jedoch der Austria Spiele mit 3 sportlich und von der Reputation her sehr attraktiven Gegnern beschert.

 

Abschließend noch ein Denkanstoss an die Austria-Verantwortlichen für die nationalen Bewerbe:
Die Austria hat mit Phillip Hosiner, Rubin Okotie und Roman Kienast 3 tolle Stürmer, die alle 3 Kandidaten für das Nationalteam sind.

Nenad Bjelica sollte sich daher dringend das genauer überlegen, worüber sich auch schon sein Vorgänger Peter Stöger Gedanken gemacht hat: In manchen Spielen mit 2 Stürmern aufzulaufen.

Vielleicht in Form eines variablen Konzeptes, wo die 2 Stürmer permanent rochieren und jeweils einer ganz vorne und einer hängend spielt.

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