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6. Juli 2013 6 06 /07 /Juli /2013 00:15

Am 03. Juli 2013 (wenn ich das Datum richtig erfasst habe) ist das Flugzeug des bolivianischen Präsidenten Evo Morales zur Landung am Flughafen Wien-Schwechat (also in meinem Heimatland Österreich) gezwungen und sein Flugzeug vom österreichischen Zoll perlustriert worden.

Grund: Die Suche nach dem "Whistleblower" Edward Snowden, den die Amerikaner an Bord vermutet haben.

 

Und die Amis haben gleich alle Hebel bei ihren europäischen Vasallen - deren Verhalten zeigt ganz klar, dass sie sich als Vasallen verstehen - in Bewegung gesetzt, um Snowden festzusetzen.

Frankreich, Spanien, Portugal und auch Italien haben den Luftraum für Morales Flugzeug gesperrt.

Da ist es ein schwaches Signal, dass Österreich dem spanischen Botschafter den Zutritt zu Morales Flugzeug verweigert hat, der scheinbar selbst nachschauen hat wollen, ob Snowden an Bord ist.

 

So traurig die Affäre um Morales und auch die Massenverweigerung von politischem Asyl für Snowden durch europäische Staaten ist, so entlarvend ist das auch:
Den Ton geben die USA an, die EU-Staaten folgen.

 

Höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert.
Neben Druck durch die europäischen Bürger gibt es ja zumindest in Deutschland und Österreich im Herbst die Gelegenheit, den Establishment-Parteien (und das sind zumindest in Österreich und Deutschland ALLE konservativen, sozialdemokratischen, liberalen und grünen Parteien) bei den Parlamentswahlen die rote Karte zu zeigen und statt dessen neue, gegenüber den Amerikanern emanzipierte und der wirklichen Demokratie verpflichtete Listen zu wählen!

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28. Juni 2013 5 28 /06 /Juni /2013 23:00

In den letzten Wochen war ich durch einige Dinge voll ausgelastet. So habe ich es bis heute nicht geschafft, einen Blog-Eintrag zu einem Thema zu machen, das mir sehr am Herzen liegt: Der heldenhaft Einsatz von Edward Snowden, Bradley Manning und anderen für die Demokratie.

 

Spätestens nach den Anschlägen auf das "World Trade Center" 2001 (9/11) haben in vielen Ländern der Welt die Staaten angefangen im Namen der Terror-Bekämpfung ihre eigenen Bürger systematisch und umfangreich zu überwachen.

Vor einigen Wochen ist bekannt geworden, dass der amerikanische Geheimdienst NSA unter dem Decknamen "PRISM" den gesamten Datenverkehr - zumindest der führenden amerikanischen Internet-Unternehmen wie Google, Facebook, Microsoft oder Yahoo - systematisch überwacht. Und zwar natürlich nicht nur den Datenverkehr von US-Bürgern, sondern von allen Anwendern dieser Dienste.

 

Groß ist die vermeintliche Empörung in den EU-Staaten gewesen, dass die USA auch die Daten europäischer Bürger großflächig ausspioniert haben. So groß, dass man sogar gedroht hat das Freihandelsabkommen mit den Amis platzen zu lassen - um es wenige Tage später natürlich doch zu beschließen (weniger Freihandel würde der Welt gut tun, aber das ist eine andere Geschichte).

 

Durch die höchst mutige und zutiefst der Demokratie und den Bürgerrechten verbundene Veröffentlichung hat Edward Snowden diese Machenschaften der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Und meinem Empfinden nach ist es kein Zufall, dass fast zur selben Zeit der Prozess gegen Bradley Manning gestartet ist - dem Informanten, der Wikileaks Informationen über Gräueltaten der US-Streitkräfte in den Kriegen in Afghanistan und dem Irak zugespielt hat.

Manning droht im Verfahren übrigens lebenslang. Und gegen Snowden wird seitens der US-Führung ein ähnliches Vorgehen vorbereitet.

 

Doch nicht nur diese beiden Männer, die für mich wie für viele aufrechte Demokraten Helden sind, haben in den letzten Wochen für ungute Schlagzeilen gesorgt, generell hat es eine Akkumulation von Bürgerprotesten und oft brutalem Vorgehen der Obrigkeit gegen diese gegeben:

  • In Frankfurt, Deutschland, hat es massive Polizei-Brutalitäten gegen die Blockupy-Demo vor der europäischen Zentralbank gegeben
  • In der Türkei ist es zu Massendemonstrationen gegen die immer autoritärere und repressivere Politik des Premiers Erdogan und seiner Partei AKP gekommen, gegen welche die türkische Polizei extrem brutal vorgegangen ist
  • In Griechenland hat der konservative Regierungschef Samaras versucht, den staatlichen TV-Sender ERT zu schließen; das Vorhaben ist nach einem Generalstreik zumindest in dieser Form abgeblasen worden
  • In Brasilien gibt es zeitgleich mit den gerade stattfindenden Fussball-Confederations-Pokal Massenproteste gegen Korruption und soziale Missstände
  • Und George Orwells Literatur-Klassiker "1984" verkauft sich seit dem von Edward Snowden aufgezeigten NSA-Skandal ausgezeichnet

In immer mehr Ländern gibt es von immer mehr Menschen Widerstand gegen die mehr und mehr anti-demokratischen Tendenzen in den so genannten westlichen Demokratien. Sei es von mutigen, heldenhaften Einzelkämpfern oder von Massenbewegungen.

 

Das ist wichtig und notwendig. Das Ringen um die Rechte der Bürger darf aber nicht nur auf die Straße beschränkt bleiben, sondern muss vor allem auch im persönlichen Bekanntenkreis und an der Wahlurne geführt werden.

Hoffentlich setzt sich diese Erkenntnis auch bei leider sehr oft lethargischen Österreichern durch!

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14. Mai 2013 2 14 /05 /Mai /2013 16:30

 

Aktualisierung 09.11.2014:

Da sich in der IT-Branche die Dinge schnell und häufig ändern, so gelten die Empfehlungen dieses Artikels nicht mehr.

Es gibt aber von mir aktuelle Kaufberatungen aus dem September & Oktober 2014:

  1. Für CPUs (= Hauptprozessoren)
  2. für Grafikkarten bzw. Grafikchips

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Es ist Mai 2013, die Vorstellungen der aktuellen CPU-Generation liegen nun schon ½ Jahr bis 1 ganzes Jahr zurück. In den nächsten Wochen werden sowohl seitens Intel als auch seitens AMD die Prozessoren der nächsten Generation, welche teilweise schon vorgestellt worden sind, den Markt erreichen.

 

Doch in den ersten Monaten 2013 hat sich auch bei den aktuellen CPUs ein bisschen was getan.

Und: Vor kurzem hat es auch bei AMD eine große Preissenkung gegeben.

Das ist auch der Grund, warum gerade in den unteren Leistungsklassen AMDs sehr zu empfehlen sind.

Neue Modelle bis Mai 2013

Intel hat Anfang des Jahres seine Ivy-Bridge CPU-Palette nach unten hin abgerundet und eine ganze Reihe von Celeron- und Pentium-Modellen veröffentlicht.

Konkret sind das die Celeron-Modelle G1610 und G1620, sowie die Pentium-Modelle G2010, G2020, G2120 und G2130, sowie den Core-i3 3210.

Diese verfügen über 1-2 Prozessorkerne und sind – mit Ausnahme des Core-i3 – ganz klar für Kunden gedacht, die nicht auf Rechenleistung schauen, sondern für die ein niedriger Preis zählt.

 

AMD hat Anfang des Jahres den FX-8300, einen 4-Modul-/8-Kern-Prozessor mit reduziertem Energieverbrauch gebracht, sowie jetzt mit dem FX-4350 und dem FX-6350 2 etwas höher getaktete Trinity-basierte CPUs vorgestellt – welche allerdings nun beim Leistungsverbrauch statt in die 95-Watt- in die 125-Watt-Klasse fallen.

Meine persönlichen Kaufempfehlungen

Auf Grund der bescheidenen Prozessor- und der schwachen Grafikleistung würde ich von Intels Celeron und Pentium-Modellen die Finger lassen.

 

Auf Grund einer großen Preissenkung besonders attraktiv ist der AMD FX-6300. Dieser vereint die Spiele-Leistung eines Intel Sandy-Bridge Core-i3 (Anm.: Intels 2011er Modell, dem Ivy-Bridge-Vorgänger) mit der Anwendungsleistung eines Intel Sandy-Bridge Core-i5.

Dabei kostet er aber jetzt sogar schon knapp weniger als ein aktueller Intel Ivy-Bridge Core-i3 3220.

Für Allrounder, die das eine oder andere Spiel (kombiniert mit einer Mittelklasse-Grafikkarte) in schon halbwegs vernünftiger Qualität spielen und auch regelmäßig ein bisschen Videobearbeitung oder andere Anwendungen machen wollen, momentan DER Kauftipp.

 

Für Gelegenheitsspieler, die einen gewissen Leistungsanspruch haben aber keine Videobearbeitung oder andere eher rechenintensive Anwendungen machen, empfehle ich jedoch nach wie vor den Intel Core-i3 3220 mit einer Mittelklasse-Grafikkarte vom Schlage einer Nvidia Geforce GTX 650-TI oder AMD Radeon HD 7770.

Wie alle Intel-Ivy-Bridge 2-Kerner hat auch der 3220er einen erfreulich niedrigen Energieverbrauch, den er mit einem durchaus fairen Preis kombiniert.

 

In der Einsteigerklasse empfehle ich nach wie vor den noch auf der Llano-Architektur (von 2011) basierenden AMD A4-3400, wenn man nur auf das Geld schaut.

Wenn man eine deutlich bessere Grafikeinheit haben möchte, um aktuelle Spiele (wenn auch in niedriger Auflösung und Qualität) spielen zu können, dann sollte ein AMD A6-5400K die 1. Wahl sein.

 

Für intensive Spieler ist nach wie ein Intel Ivy-Bridge Core-i5 die am besten geeignete CPU. Hier kann AMD aktuell selbst mit seinen Top-Modellen nicht dagegen halten.

Besonders der Core-i5 3470 ist ein interessantes Angebot – wenn man sich noch im nächsten Monat einen neuen PC anschaffen möchte.

Ausblick kurz vor der neuen Modellgeneration

Wenn man nicht ganz dringend einen neuen Computer braucht, dann empfehle ich ganz klar, noch die Einführung der neuen Modell-Generation abzuwarten. Es wird spannend, was diese wirklich bieten kann.

 

Intel führt erstmals seit 2011 Modelle mit einer stark überarbeiteten Prozessor-Architektur ein, Codename „Haswell“.

AMD bringt eine große Evolutionsstufe auf Basis der bestehenden CPUs und APUs mit Piledriver-Prozessorkernen heraus, Codenamen „Richland“ (APUs, mit integrierter Grafikeinheit) bzw. „Vishera 2.0“ (CPUs, ohne Grafik).

 

Intel möchte im Juni die Core-i5 und i7 Haswells, also die 4-Kerner, vorstellen. Die 2-Kern-Modelle sollen erst ab September 2013 folgen.

 

Daher ist es wahrscheinlich, dass Intel seinen Vorsprung gegenüber AMD bei den gehobeneren Prozessoren noch weiter vergrößern wird.

Dagegen kann man annehmen dass AMD bei den niedriger positionierten Desktop-Prozessoren, wo diese bisher schon voll konkurrenzfähig sind, Intel – zumindest bis September – noch mehr unter Druck setzen wird.

 

Ob diese Einschätzung aber tatsächlich zutrifft, das werden erst die konkreten Tests zeigen.

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 21:15

Aktualisierung 09.11.2014:

Die Informationen dieses Artikel sind in der Zwischenzeit stark veraltet.

Bitte beachten Sie meine aktuelle Kaufberatung vom Oktober 2014, um sich über den derzeitigen Letztstand am Grafikkarten-Markt zu informieren.

 

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Entgegen früherer Pläne bringen weder Nvidia noch AMD im 1. Halbjahr 2013 ihre neuen Grafikkarten-Generationen auf den Markt.

Während AMD den Marktstart seiner Radeon HD 8000er Serie im 4. Quartal 2013 anvisiert, so soll die GT/GTX 700er Serie von Nvidia Gerüchten zur Folge erst im 1. Quartal 2014 folgen.

 

Damit hat sich auch meine persönliche Marschroute geändert:

Mangels einer neuen Karten-Generation gibt es keine komplett neue Grafikkarten-Kaufberatung (wie zuletzt im Oktober 2012), sondern ein großes Update.


Denn trotzdem gibt es mehrere neue Desktop-Grafikkarten innerhalb der aktuellen Generation.

Sub-Mittelklasse

Mit der erst im April 2013 vorgestellten Radeon HD 7730 bringt AMD die erste Karte der aktuellen Generation heraus, deren Leistungsniveau knapp unterhalb der Mittelklasse angesiedelt ist.

 

Diese tritt die Nachfolge der Radeon HD 6670 (die auch als Radeon HD 7670 angeboten wird) an. Die 7730er soll laut ersten Benchmarks dabei rund 1/3 schneller sein als ihre Vorgängerin.

 

Nvidia bietet ja schon seit 2012 in diesem Segment die GT 640 auf, welche wohl auch leistungsmäßig mit AMDs neuem Modell auf Augenhöhe ist.

 

Als Zielgruppe für Karten dieser Klasse sehe ich vor allem Kunden, die zwar bescheidene Anforderungen an die Grafikleistung haben, jedoch mehr Leistung benötigen, als von den aktuellen, Prozessor-internen Grafikeinheiten geliefert wird.

Auch für Kunden, die eine alte Grafikkarte tauschen möchten, machen sie Sinn.

 

Bei der Einschätzung vor allem der Radeon HD 7730 ist noch Vorsicht geboten, da sie noch nicht im Handel ist und es daher noch keine Preise oder Testergebnisse gibt.
Persönlich bin ich mir sicher, dass Nvidia und AMD auch hier in der selben Liga spielen.

 

Nvidias 640er bekommt man ab knapp 70,- €, AMDs 7730er ist in derselben Preisregion zu erwarten.

Mittelklasse

Die für mich spannendste Entwicklung gibt es in der Mittelklasse. Dort haben sowohl AMD als auch Nvidia jeweils 1 neues Modell vorgestellt. Und zwar je 1 Modell auf Basis der bestehenden, jedoch verfeinerten Technik.

 

AMD hat die zwischen den Radeon-HD-Modellen 7770 und 7850 positionierte 7790 vorgestellt.

Nvidia die zwischen der GTX 650-TI und GTX 660 positionierte GTX 650-TI-Speed.

 

Beide Modelle bieten einen ganz starken Kompromiss zwischen guter Rechenleistung, moderatem Energieverbrauch und vernünftigem Anschaffungspreis. Sowohl die AMD- als auch die Nvidia-Karte sind für Mainstream-Nutzer daher sehr zu empfehlen!

 

Leistungsmäßig bleiben das Kräfteverhältnis sowie die gesamten Stärken und Schwächen dieser beiden Modelle dieselben, wie bei den anderen Karten der aktuellen Generation:

 

Nvidia bietet die höhere Rechenleistung, vor allem bei Spielen, verlangt aber auch mehr Geld dafür.

AMD bietet weniger Spiele-Leistung, ist jedoch etwas billiger und bietet eine etwas höhere GPGPU-Rechenleistung (wenn die Grafikkarte allgemeine Rechenoperationen übernimmt).

 

Spieler, welche 20-25,- € Mehrpreis und auch ca. 30 Watt höheren Stromverbrauch unter Last in Kauf nehmen, bekommen mit der GTX 650-TI-Speed rund ¼ mehr Rechenleistung.

 

Allrounder, werden sich die 20-25,- € eher sparen und zur Radeon HD 7790 greifen.

 

Zu kaufen gibt es die 7790er ab ca. 120,- €, die 650-TI-Speed ab ca. 140,- €.

Oberklasse & High-End

Am meisten hat sich heuer in der oberen Oberklasse und im High-End-Segment getan. Ich finde allerdings – und das sage ich nicht zum 1. Mal – dass diese Leistungsklasse selbst für die meisten Power-User überdimensioniert ist.

 

Nachdem Nvidia sich 2012 mit der GTX 690 ein De-facto-Monopol bei den Dual-GPU-Grafikkarten (also mit 2 Grafikprozessoren) gesichert hat, hat AMD heuer – sehr spät – mit der Radeon HD 7990 gekontert.

 

Diese bietet eine leicht höhere Rechenleistung als ihr Nvidia-Gegenstück, wobei bei Spielen eher Gleichstand herrscht, bei GPGPU-Anwendungen die AMD-Karte klar voran ist. Allerdings ist der Energieverbrauch der Radeon HD 7990 klar höher als derjenige der GTX 690, welche auch noch ein bisschen billiger ist.

Auch in der oberen Oberklasse gilt daher: Die individuelle Kaufentscheidung hängt von den persönlichen Präferenz ab.

 

Preise: AMDs 7990er ab ca. 950,- €, Nvidia 690er ab ca. 900,- €.

 

Mangels Alternativen keine Frage der Präferenz wäre die Wahl der Nvidia GTX-Titan.

Die Titan ist die mit Abstand leistungsfähigste, für Endkunden gedachte Single-GPU-Grafikkarte (also mit 1 Grafikprozessor auf der Karte) am Markt.

Sie ist eine absolute High-End-Karte für Generalisten (und nicht für Spiele-Spezialisten). Vor allem bei GPGPU-Anwendungen (wo die Grafikkarte allgemeine Rechenaufgaben übernimmt) schlägt sie alle anderen Endkunden-Grafikkarten am Markt deutlich.

 

Erhältlich ist die GTX Titan ab ca. 950,- €.

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27. April 2013 6 27 /04 /April /2013 03:00

sonntagsoeffnung-2013

In den letzten Wochen hat das Schlecker-Nachfolge-Unternehmen „dayli“ in Österreich mit seinen Sonntagsöffnungs-Plänen für große Aufregung gesorgt:

„dayli“ hat durch einen Bistro-Betrieb seiner Drogerie-Greisslereien das Sonntagsöffnungsverbot aushebeln und sich so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern herausschinden wollen.

 

Abseits der gewohnt harten und klaren Kritik der Gewerkschaft an diesen Plänen erscheint es auf den 1. Blick überraschend, dass auch die Wirtschaftskammer ebenso strikt dagegen ist und beide Sozialpartner erfolgreich bei der Bundesregierung für ein Schließen der vorhandenen Schlupflöcher interveniert haben. SPÖ und ÖVP haben im Nationalrat einen von allen Fraktionen unterstützten Gesetzesantrag eingebracht, der vorsieht, dass hinkünftig nur mehr echte Gastronomiebetriebe Alltagsprodukte am Sonntag verkaufen dürfen.

 

Nachdem vor allem Rot, Schwarz und Orange, teilweise aber auch Blau jahrelang vehemente Verfechter einer massiven Ausweitung der Ladenöffnungszeiten gewesen sind, so – ich formuliere es betont vorsichtig – scheint sich ein Schwenk im politischen Mainstream Österreichs vollzogen zu haben.

Auf einmal kommen seitens der Regierung Argumente, die bislang hauptsächlich von der, von Kirchen und Gewerkschaften initiierten, „Allianz für den freien Sonntag“ öffentlich vertreten worden sind.

 

Und diese Argumente stimmen einfach:

Abgesehen davon, dass eine umfangreiche Sonntagsöffnung (und darüber hinaus generell noch weiter ausgedehnte Ladenöffnungszeiten) die gemeinsam zu verbringende Zeit der Menschen noch weiter reduzieren, so sind erweiterte Öffnungszeiten auch gesamtwirtschaftlich widersinnig.

Umsätze kann man nicht einfach so steigern, ohne höhere verfügbare Einkommen bei den Menschen können diese schlichtweg auch nicht mehr ausgeben.

 

Was sich allerdings bei offenen Geschäften am Sonntag ändern würde, das wäre die Verteilung der Umsätze:

Großunternehmen würden davon deutlich profitieren, kleine und mittlere Unternehmen verlieren.

Die Gründe, warum dem so ist, sind es wert, einmal in einem separaten Blog-Eintrag behandelt zu werden. Der Punkt ist jedoch, dass Großunternehmen mit ihren wesentlich größeren Ressourcen sowohl den – bei mehr offenen Tagen – höheren Personalbedarf leichter stemmen als auch die Bewerbung dieser Zeiten wesentlich besser bewerkstelligen können.

 

Somit wird klar, warum Großunternehmer wie Richard Lugner, Janet Kath (Interio) oder jetzt eben „dayli“ so vehement auch an Sonntagen aufsperren möchten.

Und somit verwundert es nicht, dass laut Fritz Aichinger, dem Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien, in Umfragen der Kammer sich regelmäßig rund 90 % der Unternehmer (und das sind natürlich vorwiegend KMUs) gegen eine Sonntagsöffnung aussprechen.

 

Selbstverständlich bin auch ich persönlich nicht nur als Kleinunternehmer, sondern auch als ein gegen Konsumwahn und für Nachhaltigkeit eingestellter Bürger ein leidenschaftlicher Befürworter der Beibehaltung und vielleicht sogar Reduzierung der bestehenden Ladenöffnungszeiten!

 

Das Beispiel des Abschmetterns der von „dayli“ versuchten Sonntagsöffnung durch die Hintertür zeigt, dass selbst Großwirtschafts-Lobby-getriebene Politiker auf wichtige Interessen der Menschen dieses Landes zumindest manchmal Rücksicht nehmen müssen.

 

Wichtig wäre dementsprechend, dass noch viel mehr Menschen so viel Druck für ihre berechtigten Anliegen machen, dass auch ihnen die Politik Gehör schenken muss. Damit bestünde dann die Chance, auf echte Demokratie und Nachhaltigkeit!

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20. April 2013 6 20 /04 /April /2013 21:15

Am 8. April 2013 ist die 1. und bisher einzige britische Premierministerin Margaret Thatcher im Alter von 87 Jahren gestorben.

thatcher-uli-png.png 

Thatcher hat schon während ihrer Amtszeit extrem polarisiert. Dass sie das aber selbst nach Ihrem Tot noch tut ist historisch wohl einmalig.

 

Margaret Thatcher ist 1975 Vorsitzende der britischen Konservativen geworden und, nachdem diese die Unterhauswahlen 1979 gewonnen haben, erster weiblicher Premierminister geworden.

 

In Erinnerung ihrer Regierungszeit sind dabei vor allem eine radikale, umfassende Privatisierungswelle besonders von öffentlichen Dienstleistungen, eine knallharte Haltung gegenüber Gewerkschaften und der von ihr geführte Falklandkrieg mit Argentinien geblieben.

Die Wirtschaft ist in ihrer Ära ebenso deutlich gewachsen wie die Arbeitslosigkeit gestiegen ist. Das Schlagwort der 2/3-Gesellschaft (sprich: Zweidrittel-Gesellschaft) ist entstanden, wo 2/3 der Bevölkerung aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen und profitieren, während des restliche 1/3 existieren darf.

 

Ein britischer Blogger hat es so formuliert, dass Thatcher dafür verantwortlich ist, dass er in unpünktlichen, unsauberen und unsicheren Zügen fährt.

 

Bei aller berechtigten Kritik an einer polarisierenden Person so sind allerdings persönliche Untergriffe, wie sie nach Thatchers Tod zahlreich passiert sind, striktest abzulehnen. Ganz besonders dann, wenn diese weit unter der Gürtellinie angesetzt sind und noch dazu wirklich sehr heftig ausfallen.

 

Thatcher hat Satan mit Beelzebub ausgetrieben. Es ist wahrscheinlich, dass der Beelzebub des privatomanischen Wirtschaftsliberalismus der größere Teufel als der Satan des bürokratischen Staatssozialismus gewesen ist.

Aber auch wenn die Gegenrezepte schlecht waren, so muss man ganz klar festhalten,  dass es so wie in den 1970er Jahren, mit einem sehr großen und sehr ineffektivem staatlichen Sektor, nicht weiter gegangen wäre.

 

Das sei auch heute allen denjenigen Verfechtern von staatlicher Dominanz bei den zentralen, öffentlichen Dienstleistungen ins Stammbuch geschrieben – zu denen auch ich mich zähle:

Auch öffentliche Dienste müssen klar definiert und wirtschaftlich effizient sein – und natürlich dem Zugriff der Parteipolitik entzogen.

 

Und man muss unbedingt erwähnen, dass besonders seit der Machtübernahme Tony Blairs in den 1990er Jahren auch die Labour Party voll auf den neoliberalen Zug aufgesprungen ist – die Finanzeliten-freundliche Politik allerdings als Arbeiter-freundlich verkauft.

 

Insofern kann ich mich, als jemand, der Thatchers Politik ebenfalls sehr kritisch gegenüber steht, voll der Einschätzung der KPÖ-Steiermark anschließen, dass „mit Margaret Thatcher eine aus heutiger Sicht ungewohnt aufrechte Vertreterin der Interessen von Banken und Konzernen verstorben ist“.

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19. April 2013 5 19 /04 /April /2013 22:45

Nicht nur höchste Zeit für einen neuen Blog-Eintrag, sondern auch für meinen ersten, ursprünglich auf Englisch geschrieben Eintrag überhaupt (das ist eine Übersetzung aus dem Englischen)!

 

Vor ungefähr 1 ½ Wochen habe ich auf Youtube Musik-Video-Clips durchgesurft. Ich weiß gar nicht mehr, welchen Clip ich mir angesehen habe, aber ich weiß noch ganz genau den Titel eines der empfohlenen Youtube-Videos auf der rechten Leiste:

Shy Boy and his Friend Shock the Audience” (= schüchterner Bub und seine Freundin schockieren das Publikum).

 

Obwohl noch nie selbst gesehen, weil in Österreich nicht ausgestrahlt, so habe ich “Britain’s got talent” und Simon Cowell bereits gekannt. Auch deutsprachige TV-Sender haben schon über seine Rüden Manieren gegenüber Kandidaten berichtet.

 

Seit der 1. Staffel von “Big Brother” im Jahr 2000 kann ich jegliche “Reality-TV” Sendungen nicht leiden. Und auch Casting-Shows zähle ich zu Reality-TV.

 

Trotzdem habe ich mir das Video angesehen und es hat mich aus den Socken gehaut!

2 britische Teenager, der stark übergewichtige Jonathan und seine Freundin Charlotte, haben ein modern-klassisches Lied dargeboten – und das auf eine absolut unglaubliche Art und Weise.

 

Vor allem Jonathans Stimme ist herausragend, ich zähle ihn bereits jetzt weltweit zu den Top-5 Tenören. Beide zusammen haben das Publikum in einen Zustand der Ekstase gesungen – frenetische, stehende Ovationen des ganzen Saales inklusive.

 

Ehrlicherweise muss man sagen, dass Charlottes 1. Darbietung nicht restlos überzeugend war und Simon Cowell – mürrisch wie gewohnt – hat Jonathan geraten, sie abzuservieren. Jonathan hat das verweigert.

 

Seit der 2. Darbietung im Halbfinale ist auch Charlotte absolut großartig! Und die Tatsache, dass Simon Jonathans Entscheidung, zu Charlotte zu stehen, als beste Entscheidung, die er jemals gemacht hat, bezeichnet hat, hat die Popularität des Duos massiv gesteigert.

 

Es ist ersichtlich, dass ich mir nach dem 1. Video noch weitere angeschaut habe – viele weitere. Die jungen Sänger und ihre Geschichte haben mich sofort voll fasziniert und tun das immer noch.

Jonathan und Charlotte sind nicht nur großartige Sänger und auch nicht nur gute und treue Freunde. In allen ihren Aussagen und Taten erscheinen sie mir sehr sympathische und bodenständige Menschen zu sein – etwas, das ich sehr schätze.

 

Sehr schade für mich:

Die jungen Briten haben in meiner Heimatstadt Wien letzte Woche gesungen – ich bin aber leider zu dieser Veranstaltung nicht eingeladen worden und war daher auch nicht in der Lage, sie live zu erleben.

 

Ich werde mir ihre CD kaufen und muss mich für den Augenblick damit zufrieden geben, mir diese anzuhören.

 

Die Möglichkeit zu bekommen, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen ist fantastisch! Und hoffentlich bleiben die 2 dieselben sympathischen Personen, als die ich sie jetzt einschätze.

In jedem Fall wünsche ich ihnen von ganzem Herzen alles Gute.

 

Damit sich jeder einen eigenen Eindruck von Jonathan und Charlotte machen kann empfehle ich mein persönliches Lieblingslied „Caruso“.

 


 

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7. März 2013 4 07 /03 /März /2013 17:50

Am letzten Sonntag haben die Landtagswahlen 2013 in Niederösterreich und Kärnten statt gefunden.

Gebracht haben sie zum Ersten einen wiedergewählten ÖVP- und einen neu gewählten SPÖ-Landeshauptmann.

Gebracht haben sie zum Zweiten in beiden Bundesländern einen großen Wahlverlierer, die FPÖ, und einen großen Wahlsieger, das Team Stronach, welches in beiden Bundesländern in die Landesregierung einzieht.

 

Eine Wahlanalyse für Niederösterreich habe ich bei meinbezirk.at gemacht.

 

Was mich aber am meisten interessiert:

Gebracht haben sie leider wieder einmal ein enttäuschendes Abschneiden aller kleinen Parteien: Weder in Niederösterreich noch in Kärnten ist es einer von ihnen gelungen, auch nur die 1-Prozent-Marke zu erreichen.

Gründe

  1. Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht. Und was der Österreicher nicht kennt, das wählt er nicht.
    Frank Stronach ist zwar neu in der Politik, aber eine seit rund 20 Jahren in Österreich bundesweit bekannte Persönlichkeit. Dazu kommt, dass man mit seinen finanziellen Mitteln große Wahl-Kampagnen fahren kann.
    Allen anderen, neuen und kleinen Parteien fehlt das.
  2. Die kleinen Parteien haben eine zu geringe Verbreitung an der Basis, in den Gemeinden.
    Dort, wo sie – möglichst aktive – Ortsgruppen oder lokale Partner haben, dort können sie heute schon reüssieren. Dort wo das fehlt, dort fehlen auch die Stimmen.
    Der persönliche Kontakt im Rahmen der Basis-Arbeit ist unbedingt erforderlich, wenn einem die Medien-Power fehlt.
  3. Zu kurzfristige bzw. ungenügend vorbereitete Kandidaturen
    Wer 5 Monate vor der Wahl mit der Konstituierung der Gruppe beginnt, wie die Mutbürger, kann sich keine Wunder erwarten. Auch bei den anderen Klein-Gruppen habe ich den Eindruck, dass man sich vor dem Wahlkampf zu wenig am landespolitischen Diskurs beteiligt hat.

Lösungsansätze

Den kleinen Gruppen muss allen klar werden, dass man ein Haus nicht in die Luft bauen kann, sondern ein Fundament braucht. Egal ob man nun die KPÖ-Steiermark, die Liste Burgenland oder auch die 5-Sterne-Bewegung Beppo Grillos hernimmt: Sie alle haben mit ihrer politischen Arbeit auf der lokalen Ebene angefangen.
Und: Sie haben ihre Projekte langfristig aufgezogen.

 

Welche konkreten Punkte sind für den zukünftigen Erfolg kleiner Parteien notwendig:

  1. Kommunale Verankerung & Basis-Arbeit
    In den Gemeinden findet der direkte, persönliche Kontakt mit den Bürgern statt. Und dieser ist für Gruppierungen, die eben keine nennenswerte Präsenz in den großen Medien haben, die einzige Möglichkeit, um bei den Wählern zu punkten.
    Die Wahlergebnisse z.B. der Mutbürger oder der KPÖ in NÖ, wo es Ortsgruppen oder lokale Partner gegeben hat, sind weit über dem Landesdurchschnitt gelegen.
  2. Unbedingt notwendig sind auch Kooperationen.
    Wenn 12 Kleinparteien glauben, dass jeder für sich etwas reißt, dann kann das nur schief gehen. Davon abgesehen, dass man sich gegenseitig konkurrenziert so sind gerade die Österreicher sehr skeptisch gegenüber neuen Gruppen.
    Mehr als 2 Sammel-Bewegungen – je 1 eher bürgerliche und 1 eher linke – haben weder in den Köpfen noch in den Herzen der Bürger Platz.
  3. Langfristigkeit
    Kandidaturen, die maximal auf einen Zeitraum von 2 Jahren betrieben werden, sind sinnlos – außer man hat die Mittel und den Bekanntheitsgrad eines Frank Stronach.
    Ein weiterer Erfolgsfaktor der Listen, die in Volksvertretungen eingezogen sind, ist das langfristige Betreiben eines Projektes. Und das heißt für mindestens 2 Legislaturperioden.
    Und auch wenn dieser Faktor wohl erst langfristig wahlentscheidend sein wird: Präsenz in kleineren Medien, v.a. im Internet ist ganz wichtig. Der stete Tropfen höhlt den Stein.

Schlusssatz

Ich bin sehr gespannt, in wie weit die kritischen Kleingruppen lernfähig sind und sich diese Überlegungen endlich einmal zu Herzen nehmen und ob sie auch die Fähigkeit zur Umsetzung haben.

Zu wünschen wäre es sowohl ihnen selbst als auch der Demokratie!

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2. März 2013 6 02 /03 /März /2013 03:15

nordische-wm-2013-logo-3.jpg

Das ist meine letzte Vorschau für diese nordische Ski-WM, heute ist ja schon der vorletzte Tag.

Und zumindest beim Springen ist die Vorschau dieses Mal ziemlich einfach.

Kombination Team-Sprint

Im Team-Sprint der nordischen Kombinierer gibt es 4 Favoriten:

Deutschland, Österreich, Norwegen und Frankreich.

 

Die Deutschen (Frenzel & Edelmann), die Österreicher (Gruber & Denifl) und die Franzosen (Lamy-Chappuis & Lacroix) haben allesamt schon Medaillen bei dieser WM gewonnen. Die Norweger (Moan & Kokslien) noch nicht.

Am stärksten schätze ich persönlich die Deutschen ein. Frenzel ist super drauf, Edelmann hätte im Einzel-Bewerb von der Großschanze ohne seinen Sturz gute Medaillenchancen gehabt.

 

Gefährliche Außenseiter sind mit Sicherheit die Japaner, welche sowohl im Einzel als auch im Team bisher mit den Plätzen 4-6 knapp an einer Medaille vorbei geschrammt sind.

Auch die USA darf man im Team nicht vergessen. Die bisherigen Leistungen auf der Großschanze waren zwar bescheiden, aber im Kleinschanzen-Team-Bewerb haben sie in Val di Fiemme schon Bronze geholt.

 

Bemerkenswertes Detail:
Der Österreicher Mario Stecher hat auf einen Start im Team-Sprint von sich aus verzichtet. Wegen Schonung für sein Knie und dem Stärker-Einschätzen von Wilhelm Denifl hat er aktiv seinen Team-Kollegen Denifl empfohlen.

Herren-Team-Springen Großschanze

Auf Grund der bisherigen Leistungen im Weltcup, bei den Kleinschanzen-Bewerben und noch mehr beim Großschanzen Einzel-Springen hier bei der WM gibt es 3 große Favoriten, die höchstwahrscheinlich den Sieg unter sich ausmachen werden:

Österreich, Norwegen und Deutschland.

 

Obwohl meine Landsleute bisher ihr Potential auf der Schanze noch nicht richtig haben ausspielen können, so stehen die Chancen weiterhin jedes Team-Springen bei Großereignissen seit 2005 zu gewinnen gut.

Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern und Wolfgang Loitzl haben jeder individuelles Podest-Potential. Und Manuel Fettner ist ein solider 4. Mann.

 

Die Norweger haben mit Anders Bardal und Anders Jacobsen 2 Einzelmedaillen-Gewinner bei dieser WM. Die 2 weiteren Springer, ich rechne mit Tom Hilde und Andreas Stjernen, sind aber bisher nicht mehr als solide gewesen.

 

Die Deutschen wiederum haben die wahrscheinlich ausgeglichenste Mannschaft: Zwar keinen absoluten Siegspringer, dafür aber mit Richard Freitag, Severin Freund, Michael Neumayer und Andreas Wank 4 individuell Top-Ten taugliche Athleten.

 

Slowenien hat bei dieser WM einen sehr guten Peter Prevc, sonst aber sehr wenig.

Japan hat mit Daiki Ito und Taku Takeuchi 2 solide Springer – und sonst ebenfalls sehr wenig.

Und Polen hat einen auf der Großschanze überragenden Kamil Stoch mit bisher enttäuschenden Teamkollegen.

Diese 3 Nationen haben daher nur Aussenseiter-Chancen auf eine Medaille.

Schlussatz:

Alle Niederösterreicher und Kärntner neben dem Sport schauen auch daran denken, morgen wählen zu gehen. Wer noch Infos braucht: Ich habe meine persönlichen Informationsquellen hier im Blog zusammen getragen.

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28. Februar 2013 4 28 /02 /Februar /2013 16:10

3 Tage sind es noch bis zum entscheidenden Tag, dem Wahlsonntag:

Wie geht es in Kärnten und in Niederösterreich politisch weiter?

Regiert Erwin Pröll weiterhin absolut?

Oder schaffen die Oppositionsparteien einen Demokratisierungsschub?

Wie wird der neue Kärntner Landtag aussehen?

 

Ich habe in meinem Blog und auch auf meinbezirk.at ausführlich über die Wahl berichtet.

Mit diesem Eintrag schließe ich die Berichterstattung ab.

Dabei möchte ich hauptsächlich noch auf interessante Informationsquellen hinweisen.

 

Auf Facebook gibt es die Veranstaltung „Alternative Wahlberichterstattung NÖ Landtagswahl 2013“.

Dort werden aus jeder Menge hochwertiger Quellen Infos zur Wahl gebündelt.

Ein ganz heißer Tipp für alle Bürger, die an umfassenden Infos über alle kandidierenden Listen interessiert sind.

 

Weiters darf ich auch noch auf den Wahl-Kommentar des NFÖs verweisen.

Der Empfehlung, möglichst Kleinparteien zu wählen, kann ich mich voll anschließen.

 

Für alle Kärntner bietet Neuwal im Walallmanach  einen Überblick über die inhaltlichen Eckpunkte ALLER bei den Landtagswahlen in Kärnten kandidierenden Listen.

 

Wichtig ist – und das lege ich jedem niederösterreichischem als auch jedem kärntner Bürger dringendst ans Herz – ist, dass man am 03.03.2013 wählen geht.

 

In Niederösterreich plädiere ich aus demokratiepolitischen Gründen ganz klar für eine Oppositionspartei, wenn möglich eine neue, noch nicht im Landtag vertretene Partei, als 1. Wahl aus meiner Sicht die Mutbürger.

 

Ab jetzt blicke ich nur mehr mit größter Spannung auf den kommenden Sonntag.

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