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27. August 2014 3 27 /08 /August /2014 19:30

satire-seiten-collage-jpg

Satire mag ich sehr gerne. Den ernsten Seiten des Lebens von hinten herum lustige Aspekte abzugewinnen macht nicht nur Spaß, es bringt die Menschen auch viel eher zum Nachdenken über Missstände, als die frontale Wahrheit.

Letztes Jahr habe ich ja selber schon einen kleinen Testballon gestartet und einen Satire-Artikel über Edward Snowden und Wladimir Putin geschrieben. Ansonsten überlasse ich das aber doch eher den Leuten, für die das Tagesgeschäft ist.

Und welche sind das?
Für mich am öftesten "Die Weltpresse", "Die Tagespresse" und "Der Postillon". "Der Postillion" gilt auch als eine Art Ur-Mutter der deutschsprachigen Satire-Webseiten.
Seltener aber auch regelmäßig amüsiere ich mich auch über Artikel von "Neue Rheinpresse".
Artikel von anderen Seiten schaffen es nur sporadisch zu mir durchzudringen – was aber keinesfalls heißt, dass diese nicht auch gute Satire machen.

Ein Blogger-Kollege hat nun eine Auflistung der besten Satire-Seiten gemacht, der ich nichts mehr hinzuzufügen habe.
Viel Spaß und gute Unterhaltung – aber hoffentlich auch ein bisschen Nachdenken!

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11. August 2014 1 11 /08 /August /2014 18:55

fida-2014-feuer-1-mid.jpgDie "Aktion Feuer in den Alpen" hat im Alpenraum schon viel Tradition: 2014 sind zum 26. Mal am 2. August-Samstag im gesamten Alpenraum Mahnfeuer für den Erhalt des Natur- und Kulturraumes der Alpen entzunden worden.

 

Auch in Wien hat diese tolle Aktion jetzt schon eine gewisse Tradition: Zum heuer 4. Mal haben in der österreichischen Bundeshauptstadt Aktivisten der "Plattform Direkte Demokratie" (DEM) ein Mahnfeuer gemacht.

 

Im Schatten des blutigen Konflikts in der Ukraine ist ihr Feuer ist dabei ganz im Zeichen des Friedens gestanden. Und das Feuer ist eine sehr deutliche Aufforderung an die Politiker in der EU, ganz besonders im neutralen Österreich, dass sie endlich den Feindbildaufbau von Russland stoppen und mit ganzer Kraft für eine friedliche Lösung des Konflikts eintreten.

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28. Juni 2014 6 28 /06 /Juni /2014 02:00

wm-2014-zwischenfazit-jpgZwischen dem Ende der Vorrunde und dem Beginn der K.O.-Phase der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ist der ideale Zeitpunkt für eine Zwischenbilanz.

 

Zuerst ein paar Worte zu den Zusammenhängen zwischen der WM und der Politik in Brasilien:

Es stimmt teilweise natürlich, dass viele Brasilianer "angefressen" auf ihre Regierung sind, weil sie viel Geld in teure Stadien steckt und andere Bereiche (z.B. Bildung oder Gesundheit) dadurch zu kurz kommen.

Allerdings richtet sich die Kritik gar nicht so sehr gegen die WM an sich, sondern besonders an das WIE in der Umsetzung:

  • Z.B. gibt es massive Korruptionsvorwürfe gegen Politiker und Unternehmen, die Stadien oder Infrastruktur im Lande gebaut haben; und mir erscheinen diese Vorwürfe auch sehr glaubwürdig
  • Auch die Private-Public-Partnerships stören zahlreiche Brasilianer; durch diese erfolgt die Finanzierung von Stadien durch Private, diese sind danach aber langfristig die Betreiber und lukriieren die Einnahmen;
    dadurch ist es für arme Kicker aus den Favelas nicht mehr möglich, gratis z.B. im Maracana-Stadion zu trainieren – was vorher eine Selbstverständlichkeit war
  • Allerdings haben die Kritiker die WM bisher schon geschickt als Bühne für ihren Protest genutzt; z.B. der Indianer-Bub bei der Eröffnung der auf die Benachteiligung seines Volkes durch den Staat hingewiesen hat

Kommen wir jetzt zum sportlichen Teil:

Die Tradition, dass Südamerika bei einer Fußball-WM ein guter Boden für amerikanische, besonders für südamerikanische Mannschaften ist, hat sich auch 2014 fortgesetzt.

Es stehen 9 amerikanische Mannschaften im Achteilfinale, das sind 3 mehr als die 6 Mannschaften aus Europa.

 

Natürlich hat es in der Vorrunde auch schon einige Überraschungen gegeben:

  • Im negativen Sinn ist die größte sicher das klare Ausscheiden des regierenden Welt- und Europameisters Spanien gewesen
  • Und im positiven Sinn für mich die Mexikaner, die eine überzeugende Vorrunde gespielt haben und für mich sogar ein Geheimfavorit auf den Titel sind

Jeder Fußball-Fan ist jetzt natürlich gespannt, wer den Titel holt.

Ich habe mir die Statistiken angeschaut und dabei folgendes fest gestellt:

  1. Bei WMs in Südamerika hat nicht nur immer eine südamerikanische Mannschaft den Titel geholt, es waren auch immer 2 Südamerikaner im Semi-Finale
  2. Bei allen Weltmeisterschaften, die auf einem Kontinent statt gefunden haben, der am Pazifik liegt, haben Südamerikaner gewonnen

Auch wenn es natürlich grundsätzlich sein kann, dass diese Regel heuer durchbrochen wird, so glaube ich daran, dass sie auch 2014 wieder zutrifft.

Mein Gefühl sagt mir, dass es heuer Argentinien schafft. So wie 1986 mit einem überragenden Einzelkönner (damals Maradona, heuer Messi) und so wie 1990 spielerisch enttäuschend aber trotzdem mit guten Ergebnissen.

Brasilien könnte es, wie schon einige starke Veranstalterländer (wie Italien 1990 & Deutschland 2006), auf Platz 3 schaffen.

Mexiko und Deutschland könnten es zumindest ins Halbfinale schaffen.

 

In jedem Fall hoffe ich 2 Dinge:

  1. Dass die Fußball-Spiele so offensiv, torreich und spannend weiter gehen, wie in der Vorrunde
  2. Dass die WM nicht von den Politikern – v.a. in Europa und den USA – dazu genutzt wird, um irgendwelche Schweinereien einer abgelenkten Öffentlichkeit aufs Auge zu drücken.

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9. Juni 2014 1 09 /06 /Juni /2014 00:00

Crusade-End-DEU.png Zwischen den 3 großen Jubiläen von Star Trek TNG (25 Jahre), DS9 (20 Jahre) und B5 (ebenfalls 20 Jahre) zwischen September 2012 und Feber 2013 sowie 2 weiteren, großen Science-Fiction Jubiläen 2015 und 2016 ist heuer ein ziemlich ruhiges SF-Jahr.

Zumindest ein kleines Jubiläum gibt es aber auch 2014 zu begehen:
15 Jahre "Crusade". Die Serie ist auf den Tag genau heute vor 1 1/2 Jahrzehnten am 9. Juni 1999 in den USA zum 1. Mal auf Sendung gegangen.
Crusade ist der Ableger von "Babylon 5" - dem leider ein kurzes Leben beschieden war: Nach nur 1 Staffel ist die Serie eingestellt worden.

Im deutschsprachigen Raum ist sie erst 2012 und 2013 auf dem kostenpflichtigen SyFy Channel erstausgestrahlt worden. Im Free-TV, dem nicht-kostenpflichtigen Fernsehen, ist sie bisher in Deutschland oder Österreich leider noch gar nicht gesendet worden.
Daher habe ich die Serie auch noch nicht gesehen, was ich sehr schade finde.
Hoffentlich kommt sie bald einmal auch ins freie Fernsehen bei uns!

Ebenso ist Babylon 5 seit 3 Jahren nicht mehr im deutschsprachigen Raum ausgestrahlt worden.
2013 hat der Vater der Serie, J. Michael Straczynski, sogar gesagt, dass die Serie zum damaligen Zeitpunkt in keinem einzigen Land der Erde (!) ausgestrahlt wird.
Eine Schande für so eine tolle, weil spannende und geistreiche Serie, die mit ihren dunklen Aspekten perfekt in die heutige Zeit passt.

Mini-Lichtblick:
Das kleine B5-Revival von 2007 ist am 12. Mai 2014 im Nachtprogramm (genau 4.00 Uhr) auf Kabel 1 ausgestrahlt worden.

Das genügt mir jedoch nicht:
Liebe TV-Sender in Deutschland & Österreich! Nehmt doch Babylon-5 und Crusade ins Programm.
Das sind tolle Serien die schon lange nicht mehr oder sogar noch nie bei euch gelaufen sind.
Wir intelligenten Science-Fiction Fans werden es euch danken!


P.S.: Welche 2 Jubiläen meine ich, die es nächstes und übernächstes Jahr zu feiern gilt?

  1. 2015 gibt es 20 Jahre Star Trek Voyager zu feiern
  2. Und 2016 gibt es dann das ultimative Mega-Jubiläum: 50 Jahre Star Trek "Urserie" & damit gleichzeitig auch ein halbes Jahrhundert Star Trek Universum

 

 

Update 21.08.2014:

Gute Nachrichten, die ich natürlich noch unbedingt nachreichen möchte: Babylon 5 wird seit 25. Juli 2014 wieder im deutschsprachigen Fernsehen ausgestrahlt und zwar jeweils Montag bis Freitag 16.10 und 17.10 Uhr auf Tele 5.

 

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2. Juni 2014 1 02 /06 /Juni /2014 02:05

Die EU-Wahlen 2014 sind seit gut 1 Woche geschlagen.

EU-weit haben dabei die Establishment-Parteien allesamt Stimmen und Mandate verloren. EU-Kritiker sind deutlich gestärkt worden.

 

Besonders die Wahlergebnisse in Großbritannien und Frankreich, aber auch in Griechenland werden weit reichende Folgen haben:

  • In Großbritannien hat die UKIP (United Kingdom Independence Party) die Wahl gewonnen. Hauptziel der UKIP ist der EU-Austritt.
  • In Frankreich hat die stark rechts gerichtete "Front Nationale" die Pole-Position errungen, welche ebenfalls den EU-Austritt anstrebt.
  • In Griechenland ist die links gerichtete "Syriza" stärkste Kraft geworden, welche die Sparpolitik beenden und damit die Vorgaben für die EU-Gelder missachten möchte.

Unter anderem auch in Dänemark (Folkepartie/Volkspartei), Schweden (Schwedendemokraten) und Deutschland (AfD) habe rechts der Mitte angesiedelte EU-Kritiker stark abgeschnitten.

 

In den PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland & Spanien) wieder haben besonders linke, EU-kritische Parteien Erfolge erzielt:

In Spanien hat neben der Linkspartei auch die neue, aus der "Puerta del Sol" Protestbewegung hervorgegangene "Podemos"-Bewegung Mandate gewonnen.

In Italien hat sich Beppe Grillos 5-Sterne/5-Stelle konsolidiert.

In Irland haben vor allem unabhängige Kandidaten zugelegt, aber auch linke.

Und in Portugal haben neben den Sozialisten & Linken auch die bürgerlichen Grünen gewonnen.

 

In Österreich dagegen hat nur die FPÖ dazu gewonnen, neue EU-kritische Listen (wie z.B. "EU-Stop" oder "Europa Anders") haben bestenfalls Achtungserfolge erzielt.

Was aber sind die Gründe dafür, dass wir in unserer Alpenrepublik so stark gegen den EU-Trend gewählt haben?

Vor allem: Warum haben wir in Österreich als eines von ganz wenigen EU-Ländern KEINE neuen Listen ins Parlament gewählt?

 

Es gibt natürlich strukturellen Gründe, die besonders mit dem Wahlrecht bzw. gesetzlichen Rahmenbedingungen für kandidierende Listen zu tun haben, welche dieses Ziel erschweren.
Die "IG Faires Wahlrecht", ein Zusammenschluss mehrerer politischer Organisationen, hat die Kritik daran und Merkmale eines fairen Wahlrechts klar formuliert.

Meine, durchaus subjektiven Gründe sind:

  • Totschweigen vieler Medien
    Obwohl sich die Situation gegenüber früheren Wahlen sicher leicht verbessert hat – NICHT-Parlamentsparteien werden nicht mehr so oft totgeschwiegen, wie früher – so kommen sie besonders in den großen Medien nur selten vor und wenn, dann auch nur kurz. Gleiches gilt für EU-kritische Position, für welche es in den meisten großen Medien ebenfalls nur wenig Platz gibt.
    Dadurch bleiben neue Listen und ihre Inhalte natürlich wenig bekannt.
  • Trägheit der meisten Österreicher
    "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht", heißt ein altes Sprichwort.
    Und was der Österreicher nicht kennt, das wählt er nicht.
    Viele Mitbürger wählen leider das, was Papa & Mama wählen oder bleiben einfach bei dem, was sie beim ersten Mal gewählt haben.
    Oder die Gruppierungen, die möglichst oft in den großen Medien vorkommen und die man daher ohne aktives Zutun schon gut kennt.
    Weiters muss man sagen, dass es uns noch verhältnismäßig gut geht und von da her der Drang zur politischen Veränderung auch noch nicht so groß ist.
  • Veraltete, passive Konsummentalität
    Diese hängt natürlich ganz eng mit dem letzten Punkt, "Trägheit", zusammen.
    Sicher werden neue, kritische Listen in den Medien wenig und schlecht präsentiert. Und dem entsprechend lernt man diese auch nicht "von selber" kennen.
    Aber die meisten Österreicher kommen leider auch gar nicht auf die Idee, sich z.B. im Internet selbst über politische Alternativen zu informieren.
    Wer nur 3-4 Stunden Recherche investiert, der kann sich schon einen guten 1. Eindruck über neue Parteien verschaffen.
  • "Verlorene Stimme" & andere (Schein-)Vorbehalte
    Wer hat nicht schon den Spruch "Kleine Listen haben ja sowieso keine Mandatschance, darum ist eine Stimme für diese eine verlorene" gehört.
    Doch ist eine tatsächlich verlorene Stimme nicht viel eher diejenige für eine Liste, welche zwar sicher Mandate erringt, aber Inhalt vertritt, die bei einem massive Abneigung auslösen?
    Weiters ist die Wahl jeder Gruppierung natürlich immer ein Kompromiss, der nie zu 100% den eigenen (inhaltlichen) Vorstellungen entsprechen kann.
    Aber positive Inhalte, die unterstützenswert sind, sollte wohl jeder finden!

Unbedingt anmerken möchte ich aber, dass es zwar noch wenige, aber doch stetig mehr Menschen bei uns gibt, die genau so – nämlich positiv gegenüber neuen Kräften – denken.

 

Unabhängig vom Verhalten der Österreicher kommt aber jedenfalls aus Großbritannien und Frankreich massiver Druck zur Veränderung.

Vielleicht wird ja dadurch der in unserer Alpenrepublik bereits eingesetzte aber noch überschaubare Bewussteinswandel ordentlich beschleunigt.

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19. Mai 2014 1 19 /05 /Mai /2014 15:30

EU-Fragezeichen-2014.jpgNur mehr 6 Tage, dann finden die EU-Wahlen 2014 statt.

Wie schon bei den letzten Nationalratswahlen, so biete ich auch dieses Mal wieder ein kleine Link- & Infosammlung zu Parteienvergleichen und ähnlichen Diensten an.

 

So haben einerseits alle unentschlossenen Wähler die Möglichkeit, dass sie eine passende Liste für die Wahl finden.

Andererseits können alle, die eine Vor- oder (vermeintlich) endgültige Entscheidung getroffen haben, überprüfen, ob sich die Entscheidung mit den Positionen der Parteien in wichtigen Sachfragen deckt.

 

Die internationale Parteivergleichs-Seite http://parteivergleich.eu schreibt, dass sie in den nächsten 2-3 Tagen einen ausführlichen Frage-Dialog zu den Listen bei der EU-Wahl 2014 veröffentlichen will – ich hoffe, das stimmt.

 

Öneu hat zwar keinen klassischen Parteienvergleich gemacht, jedoch in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitung sich unter anderem mit den EU-Wahlen beschäftigt und auch eine bedingte Wahlempfehlung gegeben.

 

Obwohl es bei den heurigen wesentlich weniger Parteienvergleich & Co. gibt, als bei den Nationalratswahlen 2013, so bleiben immer noch genügend Quellen, um sich eingehend mit den Positionen der kandidierenden Listen zu einer Unzahl von Sachfragen zu beschäftigen.

 

Und wer sich wirklich zumindest den einen oder anderen Link dieses Blog-Eintrags oder auch mit Infos von anderen Quellen beschäftigt, der wird meiner Überzeugung zum Schluss kommen, dass doch nicht alle Parteien gleich sind sondern oftmals sogar sehr unterschiedliche Positionen vertreten.

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2. Mai 2014 5 02 /05 /Mai /2014 02:00

it-logo-collage-jpg.jpgBesonders Google, früher und teilweise auch heute noch Apple haben bei vielen Menschen ein positives Image.

Microsoft dagegen gilt häufig als "böse".

 

Abgesehen vom Ärger über Microsoft-Produkte, wenn diese schlecht funktionieren, hängt dieser Umstand mit Entwicklungen vor 12-15 Jahren (also ca. 1999-2002) zusammen:

Durch die – besonders im Software-Bereich – zwischenzeitlich erdrückende Dominanz vom Microsoft und die drohende Expansion Microsofts in IT-fremde Bereiche hat es nennenswerte Befürchtungen gegeben, dass Microsoft ein lebensbestimmendes Unternehmen wird, ja sogar die Weltherrschaft anstrebt.

 

Apple wiederum hat nach einem turbulenten Jahrzehnt Ende der 1990er Jahre unter Steve Jobs eine Umbruchsphase erfolgreich geschafft und dann ab den 2000er Jahren zu einem Siegeszug in vielen Bereichen des digitalen Lebens angesetzt:

Mit seinen i-Geräten (Mac, Book, Pod, Phone, Pad) haben die Kalifornier sowohl in bestehenden als auch in neuen Geschäftsfeldern reüssiert – und das zu sehr stolzen Preisen der Produkte.

 

Microsoft wird zwar immer noch von vielen Usern als unsympathisch empfunden. Doch einerseits nach kartellrechtlichen Schwierigkeiten und noch mehr durch den Siegeszug von Internet-basierten Konkurrenten (Google, Facebook, Firefox, ...) inklusive dazupassender Hardware (Smartphones, Tablets), wo Microsoft bisher nur wenig vertreten ist, haben sich die Weltherrschaftsbefürchtungen zerschlagen.

 

Apple wiederum hat seit jeher eine Fangemeinde, deren Begeisterung und fast bedingungslose Loyalität zum Unternehmen beinahe schon religiöse Dimensionen einnimmt. Doch schon an den geschlossenen Systemen von Apple, bei denen man nur Apple-spezifische Dateien (z.B. AAC beim iPod) bzw. Apps (bei iPhone & iPad) verwenden, hat Apple viel Kritik einstecken müssen.

Mitte der 2000er Jahren ist die harte Kritik dann bezüglich mangelnder ökologischer Verträglichkeit bei der Apple-Hardware weiter gegangen und hat seit 2010 in Skandalen um schlechte Arbeitsbedingungen bei Apple-Auftragsfertigern gegipfelt.

 

An Google dagegen gibt es zwar auch schon seit vielen Jahren substantielle und nicht wenig umfangreiche Kritik. Völlig im Gegensatz vor allem zu Microsoft hat diese bisher jedoch kaum einen Effekt auf die öffentliche Wahrnehmung des IT-Riesen gehabt. Google ist bisher für Dinge wie "kompetent", "freundlich" und "alles gratis" gestanden.

 

Seit 2013 jedoch ist dieser Umstand dabei sich zu ändern.

  • Begonnen mit dem Aufdecken der NSA-Totalüberwachung der Bürger – welche vorher als "Verschwörungstheorie" gegolten hat – durch Edward Snowden, sind alle großen Internet-Konzerne massiv in die Defensive geraten, allen voran natürlich die Nr. 1 Google;
    das alleine hat jedoch noch nicht zu einer substanziellen Veränderung geführt
  • Doch eine beachtlich umfangreiche mediale Thematisierung des Vordringens von Google in Lebensbereiche über die reine IT hinaus (siehe meinen letzten Blog-Eintrag), welches in letzter Konsequenz unsere Totalüberwachung ermöglichen würde, hat 2014 schon einigen Staub aufgewirbelt
  •  Zusätzlich stark angefacht ist der Diskurs über Google 2014 von einem Brief des Axel-Springer-Verlag Vorsitzenden Matthias Döpfner worden, wo der Chef von Bild-Zeitung, "Die Welt" & vielen anderen Medien sagt, dass er Angst vor Google hat
  • Im für Google sehr wichtigen Segment der Mobil-Betriebssysteme (Android) gibt es in letzter Zeit u.a. mit Firefox-OS, Sailfish-OS, Windows-Mobile & Tizen immer mehr Konkurrenz, welche auch durchaus ernst zu nehmen ist
  • Zum "Drüberstreuen" gibt es nun auch erste, ernst zu nehmende Initiativen gegen Googles Beinahe-Monopol in vielen Bereichen des Suchmaschinenmarkts: Seitens der indischen Wettbewerbshüter droht Google im zweitgrößten Land der Welt eine Milliardenstrafe

Fazit:

Auch ich mag Google grundsätzlich. Google ist kompetent und auch ich komme ohne seine Dienste nicht aus.

Eine viele Lebensbereiche umfassende Dominanz eines privaten Unternehmens, noch dazu eines amerikanischen, ist für mich wie für immer mehr Menschen allerdings inakzeptabel.

Erfreulicherweise gibt es in letzter Zeit schon eine gewisse Bewegung, die das genau so sieht und Googles immer umfassender werdende Dominanz ebenfalls nicht akzeptieren möchte.

 

Das Thema gehört jedoch noch viel mehr Menschen noch stärker bewusst gemacht als bisher.

Und es gehören auch Alternativen zu den Produkten und Diensten von Google und anderen amerikanischen IT-Riesen aufgezeigt. Denn Alternativen gibt es grundsätzlich sogar ziemlich viele.

Und genau diese Alternativen werden Thema in zukünftigen Blog-Einträgen von mir sein.

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26. April 2014 6 26 /04 /April /2014 02:00

Google - Datenkrake & Welherrschaft?Menschen, die Google nicht kennen, sind in etwa so häufig, wie Regen in der Sahara.

In der Tat ist Google nicht nur die größte sondern die wohl auch beste Suchmaschine der Welt.

 

Im Bewusstsein dieser Menschen ist der Internet-Riese eben auch nach wie vor in 1. Linie als Suchmaschine, in 2. Linie mit dem E-Mail Dienst Gmail und dem Smartphone-Betriebssystem Android präsent.

Dass aber Youtube zu Google gehört – das werden eher wenige von uns wissen.

 

Und dass Google schon seit Jahren einen massiven Expansionskurs in eine Vielzahl von anderen Bereichen der IT fährt, das wird wahrscheinlich noch weniger Leuten bewusst sein.

Eine unvollständige Aufzählung wichtiger Google-Produkte:

  • Die wahrscheinlich größte Blog-Plattform der Welt (vormals Blogspot)
  • Straßenkarten & Routenplaner (Maps)
  • Hotel- und Shopping-Verzeichnisse (Hotelfinder & Shopping)
  • Einen riesigen Onlinespeicherdienst, auf dem eine ganze Online-Office-Suite verfügbar ist (Drive)
  • Einen der größten Online-Fotoalbum-Dienste der Welt (Picasa)
  • Die wahrscheinlich weltweit am weitesten verbreitete Webstatistik-Software (Analytics)
  • Eines der größten sozialen Netzwerke der Welt (Google Plus / +)

Die komplette Liste der Google-Dienste ist in der Wikipedia aufgelistet.

 

Doch die Omnipräsenz und Weichenstellung Richtung Allmacht im klassischen Internet genügt dem blauen Internetriesen nicht. Mehr und mehr dringen die Amerikaner auch in Bereiche abseits von Computer & Smartphone vor:

Alle diese Produkte zielen auf das "Internet der Dinge" bzw. dessen Beherrschung ab.

Beim "Internet der Dinge" werden eine Vielzahl von Alltagsgeräten mit Internet-Fähigkeit ausgestattet und kommunizieren dann miteinander. Und die Geräte kommunizieren sehr oft ohne Zutun des Benutzers.

Als Paradeanwendungen werden immer wieder der selbsttätig bestellende Kühlschrank oder die individuell an die Bewohner angepasste Heizungssteuerung genannt.

 

Doch das "Internet der Dinge" dringt so weit in unseren Alltag ein, dass eine Kontrolle über dieses auch ein hohes Maß an Kontrolle über uns und unser gesamtes Leben bedeutet. Massivste Überwachungsmöglichkeiten selbstverständlich ebenfalls inbegriffen.

 

Ich persönlich finde sowohl das "Internet der Dinge" als auch die drohende Beherrschung von diesem durch Google in höchstem Maße beängstigend.

 

Fairerweise muss man auch ganz klar dazu sagen, dass Google zwar eine riesige Datenkrake ist, gleichzeitig aber auch deutlich seriöser und transparenter mit User-Daten umgeht als andere große IT-Player:

Bei Microsoft, Yahoo oder Amazon zum Beispiel kann man nicht so ohne Weiteres ansehen, welche Daten (zu letztendlich kommerziellen Zwecken) gespeichert werden und hat hier auch wenig bis keine Eingriffsmöglichkeiten. Google jedoch bietet hier einige Möglichkeiten an.

Zwischenfazit:

Google ist ein kompetentes Unternehmen, das es sehr erfolgreich schafft, Trends perfekt zu seinem Vorteil zu nutzen.

Das immer weitere Vordringen von digitaler Technik in unser Leben und die immer größer werdende Dominanz von Google bei der digitalen Technik finde ich aber erschreckend.

 

Die Staaten müssten sich dieser Dominanz bewusst werden und entsprechende Marktregulierungsmaßnahmen setzen.

Warum dieses Vorhaben bisher noch nicht gelungen ist, aber ein Umdenken bereits eingesetzt hat – damit befasse ich mich in Teil 2 meiner Blog-Serie über Google.

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13. April 2014 7 13 /04 /April /2014 00:00

pc-kauftipps-2014.jpg

 

Neben einem Hauptprozessor (CPU) und einer Grafikeinheit (integrierte GPU oder diskrete Grafikkarte) benötigt jeder PC noch weiter Komponenten.

Darum gibt es nach meiner aktuellen CPU-Kaufberatung und meiner Grafikkarten-Kaufberatung vom letzten Oktober noch weitere PC-Kauftipps.

 

RAM - Arbeitsspeicher

 

Die wichtigste von diesen ist ganz klar der Arbeitsspeicher (RAM).

Der RAM eines modernen PCs sollte mindestens 8 GB groß sein. Wer leistungsfähige Rechner kauft bzw. auf eine gute Zukunftssicherheit achtet, der sollte jedoch bereits 16 GB RAM erwerben.

 

Der RAM sollte dabei mindestens 1866-MHz schnell sein und keine allzu hohe Latenz haben (z.B. DDR3 1866 8-9-9-24).

 

Und wenn man Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit hat und auf eine separate Grafikkarte verzichtet, dann ist schneller RAM besonders wichtig.

Gerade bei den AMD A8 und A10 APUs sollte es daher mindestens 2133-MHz schneller RAM sein, je nach Geldbeutel und Speicherpreis besser sogar noch RAM mit 2400 oder 2666 MHz Geschwindigkeit.

 

Weiters ist es in vielen Systemen oft vorteilhaft, dass man nicht mehr als 4 Stück (in manchen Konstellationen sogar nur 2) Speicherriegel verwendet --> die einzelnen Riegel sollten mindestens 4 GB oder sogar 8 GB Kapazität haben.

 

SSDs (Solid State Drives)

 

Diese sind besonders schnelle Festplatten, welche technologisch eng mit Speicherkarten verwandt sind. Eine SSD sollte mindestens 80-GB groß sein.

 

SSDs sind besonders schnell und eignen sich daher perfekt als Systemplatten in PCs. Das heißt, dass auf diesen Platten dann das Betriebssystem und die Programme sowie Auslagerungsdateien (falls der Speicherplatz im RAM ausgeschöpft ist) betrieben werden.

 

Haken ist der, dass diese eine relative bescheidene Speicherkapazität haben.

Darum haben die guten, alten, magnetischen Festplatten immer noch ihre Existenzberechtigung. Auf diesen speichert man dann nämlich seine Daten – welche hohe Kapazität aber dafür keine extrem hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit erfordern.

 

Sonstiges

  • Netzteil und Gehäuse sind natürlich auch wichtige Komponenten:
    -) Beim Gehäuse geht es neben Ästhetik und Technik vor allem auch um den Platz:
       Wie viel Platz habe ich am Arbeitsplatz und wie viel Platz für Komponenten
       brauche ich im Gehäuse?
    -) Beim Netzteil wiederum ist neben dem Kriterium der Energieeffizienz und den von
       Netzteil ausgehenden Stromkabeln natürlich die Gesamtleistung ganz wichtig;
       ACHTUNG: Vor allem leistungsstarke Grafikkarten haben einen hohen
       Strombedarf, wodurch sie ein entsprechend leistungsstarkes Netzteil brauchen
  • Wer die Komponenten für sein System individuell zusammenstellt, sollte von der Materie viel Ahnung haben bzw. sein System gemeinsam mit einem Fachmann konfigurieren;
    Wer weniger Ahnung hat, der kann an Hand meiner Kaufempfehlungen und Tipps ein passendes Komplettsystem finden
  • Ich halte nichts davon, sich alle 2 Jahre ein neues System zu kaufen, sondern einen Rechner mindestens 5 Jahre lang zu verwenden; um über einen solchen Zeitraum konkurrenzfähig zu sein, sollte man dann aber kein absolutes Einsteigergerät nehmen

Ansonsten zahlt es sich gerade bei Eigenbau-PCs aus, dass man die einzelnen Komponenten und deren Zusammenspiel untereinander, mit Peripheriegeräten und unterschiedlichen Betriebssystem (z.B. Treiberverfügbarkeit) möglichst gut im Vorfeld recherchiert.

Das geht neben Fachartikel & Foreneinträgen sehr gut über Erfahrungsberichte anderer User.

 

 

Update 07.11.2014:
Die Kauftipps in diesem Eintrag sind nach wie vor aktuell. Da sich die IT-Welt aber sehr schnell verändert, so möchte ich auf meine aktuelles Kaufberatungen vom diesem Herbst hinweisen:

  1. CPU-Kaufberatung vom September 2014
  2. Kaufberatung für Grafikkarten vom September 2014

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12. April 2014 6 12 /04 /April /2014 00:30

amd-intel-cpu-2014-JPG.jpg

Update 23.09.2014:

Obowohl diese Kaufberatung erst knapp ½ Jahr alt ist, so hat sich in dieser Zeit sehr viel verändert. Die meisten Prozessoren, die ich aktuell empfehle, sind andere als damals.

Bitte verwenden Sie daher für Ihre Entscheidungen die aktuellste CPU-Kaufberatung für den Herbst 2014.

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Rund 1 ½ Jahre ist meine letzte CPU-Kaufberatung im Blog her – eine kleine Ewigkeit in der schnelllebigen IT-Welt.

 

Grundsätzlich ist die Marktsituation mit Intel und AMD im Prinzip aber gleich wie 2012, jedoch gibt es natürlich neue CPU-Generationen am Markt.

 

Wichtige Eckpunkte im CPU-Markt:

  • Nach wie vor hat AMD bei den Einsteiger-Prozessoren die Nase vorne, Intel in der Oberklasse, in den Segmenten dazwischen ist die bessere Wahl von den individuellen Bedürfnissen abhängig
  • Intel-CPUs sind nach wie vor deutlich energieeffizienter, haben eine höhere Prozessorleistung und eine geringere Grafikleistung (wenn hier Intel auch aufgeholt hat) als AMD
  • AMD-APUs wiederum sind nach wie vor punkto Prozessorleistung deutlich schwächer, haben jedoch immer noch die deutlich stärkeren, integrierten Grafikeinheiten und sind deutlich preisgünstiger

Nun zum Herzstück meines Blog-Eintrags, zur CPU-Kaufberatung:

Einsteiger

HTPC

Ganz klare Empfehlung hier sind die die im Frühjahr 2014 vorgestellten AM1 Prozessoren von AMD. Diese sind die Desktop-Version der "Kabini" APUs, welche in Netbooks, kleinen Notebook und Tablets eingesetzt werden. Auf Grund des identischen Stromverbrauchs und des geringen Aufpreises am besten das aktuelle Topmodell AMD Athlon 5350.

--> AMD Athlon 5350, 45-50,- €

 

Einsteiger & sehr bescheidene Allrounder:

Weniger als ein AMD A6-6400K sollte es heute nicht mehr sein. 1-Modul- bzw. 2-Kern-Prozessoren sind heute generell nur mehr bei ganz engem Budget bzw. sehr niedrigen Anforderungen zu empfehlen.
Office- und Internet-Anwendungen, Bildbearbeitung und sehr eingeschränkt auch ein paar Spiele laufen auf so einem System noch.

--> AMD A6-6400K, ca. 50,- €

 

Gelegenheits-Videobearbeiter & sonst immer noch bescheidene Allrounder:

Wer generell etwas „mehr Dampf“ möchte und regelmäßig Videos mittlerer Auslösung bearbeitet:

Empfehlung ist der Intel Core i3 der aktuellen "Haswell" Generation, das beste Preis-Leistungsverhältnis – ohne diskrete Grafikkarte hat dabei der Core i3 4330.

--> Intel Core i3 4330, ab ca. 105-110,- €

 

Bescheidene Allrounder & bescheidene Gelegenheits-Spieler

Wer ebenfalls mehr Dampf als im absoluten Einsteiger-Segment möchte und statt Video-Bearbeitung vielleicht auch regelmäßig das eine andere ältere (mit großen Abstrichen auch neuere) Spiel spielen möchte ist mit einem 6600K oder 5800K von AMD gut beraten.
Deutlich geringe Prozessor-Leistung, aber im Falle des 6600K leicht bessere, im Falle des 5800K deutlich höhere Grafikleistung und ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu einem Intel Core i3. Kleiner Haken beim 5800K ist allerdings ein hoher Stromverbrauch.

--> AMD A8-6600K APU, 85-90,- € bzw. AMD A10-5800K, ca. 90,- €

Mittelklasse

Moderate Gelegenheits-Spieler

Wer regelmäßig ältere Spiele (2 Jahre oder älter) oder neuere Spiele bei geringen Details / Auflösungen spielen möchte, dem ist eine aktuelle AMD A10-APU zu empfehlen.
Wenn man eine stärkere Grafikeinheit & moderne Befehlssätze haben will, dann den 7850K, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund steht, dann den 6800K, wenn hohe Energieeffizienz gefragt ist, dann einen 6700.

--> AMD A10-7850K, ca. 150,- € ODER A10-6800K, ca. 115,- € ODER A10-6700, ca. 120,- €

 

Gehobenere Gelegenheits-Spieler

Wer regelmäßig neuere Spiele auch mit mittleren Details / Auflösungen spielen möchte, dann ist ein Haswell Core-i3 mit diskreter Grafikkarte gut geeignet. Ein solches System liefert sowohl auf der Prozessor- als auf der Grafikseite schon solide Rechenleistung.

--> Intel Core i3 4310, ca. 95,- € + diskrete Grafikkarte der mittleren Mittelklasse (z.B. Nvidia 650-TI Boost)

 

Moderate Allrounder

Wer nicht nur gelegentlich spielt, sondern als Allrounder auch z.B. Videos bearbeitet und andere Anwendungen (Packprogramme, Verschlüsselung, Multimediabearbeitung) macht, für den ist ein AMD FX-6300 auf Grund höherer CPU-Leistung die bessere Wahl als ein Intel-Core i3 – auch wenn der AMD bei den meisten Spielen eine Spur schwächer ist.

--> AMD FX-6300, ca. 95,- € + diskrete Grafikkarte der mittleren Mittelklasse (z.B. Nvidia 650-TI Boost)

 

Moderate Intensiv-Spieler:

Wer den PC hauptsächlich für Spiele nutzt, entsprechend hohe Leistung möchte, aber bei Auflösungen und Details nicht auf absolute Höchstleistungen Wert legt, dann bietet sich einer der "kleineren" Core-i5 Prozis an.

--> Intel Core i5 4440, ca. 150,- € + diskrete Grafikkarte der oberen Mittelklasse (z.B. AMD Radeon R9 270X)

 

Anspruchsvollere Allrounder

Wer Spiele, Videos und andere Anwendungen (Packprogramme, Verschlüsselung, Multimediabearbeitung) macht, für diese "mehr Pferde" unter der Haube möchte und vielleicht auch noch Spezialandwendungen (wie Rendering oder Simulationen) fährt, für den bietet ein AMD FX-8320 hohe Prozessor-Leistung bei hoch attraktivem Preis – wenn auch hohem Energieverbrauch.

--> AMD FX-8320, 120-130,- € + diskrete Grafikkarte der oberen Mittelklasse (z.B. AMD Radeon R9 270X)

 

Anspruchsvolle Intensiv-Spieler:

Wer auch moderne Spiele in hohen Auflösungen mit hohen bis sehr hohen Details spielen möchte, dann muss es ein schneller Haswell Core i5 sein.

--> Intel Core i5 4570, ca. 160-165,- € + diskrete Grafikkarte der gehobenen Klasse (z.B. AMD Radeon R9 280X); wenn man den höheren Preis in Kauf nimmt, dann ist der ca. 180,- € teure Core i5 4670 die um eine Spur bessere Wahl

 

Regelmäßige-Video-Bearbeiter

Wer regelmäßig aber nicht hauptsächlich Videos mit großen Datenmengen und hohen Auflösungen bearbeitet und dabei hohe, aber nicht aller höchste Rechenleistung möchte, dann auf Grund der richtig schnellen, internen Quick-Sync-Einheit und guten Prozessorleistung ein schneller Intel Core i5 Haswell.

--> Intel Core i5 4670K, 190-200,- € (+ optional diskrete Grafikkarte)

Oberklasse & Profi-Segment

Profi-Video-Bearbeiter

Wer intensiv Videos mit großen Datenmengen und hohen Auflösungen bearbeitet und das vielleicht sogar hauptberuflich: Dann kommt man nicht an einem Intel Core i7 der Haswell-Serie vorbei, der neben sehr hoher, allgemeiner Prozessorleistung auch noch über eine spezielle Quick-Sync Einheit für die Berechnung von Video-Daten verfügt.

--> Intel Core i7 4770K, ca. 280,- € (+ optional diskrete Grafikkarte)

 

Rendering oder Simulationen im High-End-Bereich

In diesem Segment ist nach wie vor Intel allein' auf weiter Flur. Simulationen oder Rendering-Anwendungen gehören zu den rechenintensivsten überhaupt. Hier ist wirklich die maximale Rechenleistung gefragt – und die bieten momentan die Ivy-Bridge-K Modelle von Intel.

--> Intel Core i7 4930K, ca. 490,- € plus Grafikkarte der gehobenen oder Oberklasse

Fazit:

  • In den unteren Leistungsklassen ist eher AMD zu empfehlen, in den höheren eher Intel. Gerade im mittleren Segment ist die Wahl aber sehr stark auch eine Frage der individuellen, persönlichen Bedürfnisse.
  • Die Intel Haswell Prozessoren sind äußerst energieeffizient
  • Bei AMD empfehle ich primär die APUs (mit integrierter Grafik-Einheit.
    AMDs aktuelle CPUs (ohne Grafik) sind für mich nur in 2 Fällen empfehlenswert.

Die CPU ist natürlich nur 1 Komponente eines PCs, jedoch eine sehr wichtige.

Die Grafikkarte ist bei vielen PCs auch heute noch eine zweite

Darum gibt es von mir zusätzlich auch noch einige PC-Kauftipps zu weiteren Komponenten.

 

Alle angeführten Daten gelten für den österreichischen Markt, Stand 11.04.2014.

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