Kritisch-konstruktiv ist mein Blog, in dem ich über Gott und die Welt schreibe. Von Computer und Internet über Sport, Unterhaltung bis hin zu Politik und Nachhaltigkeit.
Am 14. Juni sind die Ergebnisse zur Wahl für den Motor des Jahres (International Engine of the Year Awards 2012) bekannt gegeben worden. Großer Sieger dabei ist der 1.0 Eco-Boost von Ford.
Der kleine, aber innovative 1-Liter Motor mit 3 Zylindern und Turbo-Aufladung hat sowohl die Gesamtwertung als bester Motor 2012 gewonnen, als auch die Kategorie-Wertung als bester Motor mit weniger als 1-Liter Hubraum.
Nach dem Gesamtsieg von Fiats 0.9-Liter Twin-Air 2011 ist das bereits der 2. Sieg eines kleinhubigen Turbo-Benzin-Motors mit weniger als 4 Zylindern. Und sowohl Ford als auch Fiat sind in meinen Augen eine sehr gute Wahl.
Besonders der 1.0-Liter Ford Turbo-Motor ist ein ausgezeichnetes Triebwerk, das bei gleicher Leistung höheren Durchzug mit geringerem Spritverbrauch und niedrigerem Schadstoff-Ausstoß kombiniert. Diesen Motor habe ich ja bereits in 2 Blog-Einträgen gelobt.
Generell ist bei der 2012er Motoren-Wahl aufgefallen, dass rund 3/4 aller nominierten Motoren solche mit Aufladung sind, also mit Turbo oder Kompressor.
Dieser Trend ist sehr positiv, sind Turbos doch wesentlich effizienter und bieten mehr Kraft als gleich starke Saug-Motoren.
Ist zu hoffen, dass auch die Langzeit-Haltbarkeit bei diesen Triebwerken passt.
Und: „Turboisierung“ alleine ist zu wenig. Für eine nachhaltige Zukunft benötigen Autos nicht nur effiziente Verbrennungs-Motoren, sondern zusätzlich auch Elektro-Motoren, die mit ressourcenschonenden und effektiven Energie-Speichern, besonders Schwungrad-Speichern, arbeiten.
Doch dazu in einem meiner nächsten Einträge mehr.