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Kritisch-konstruktiv ist mein Blog, in dem ich über Gott und die Welt schreibe. Von Computer und Internet über Sport, Unterhaltung bis hin zu Politik und Nachhaltigkeit.

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Austria Wiens unterschätzte Champions-League-Gegner

Nach der knappen, glücklichen, aber natürlich sehr erfreulichen Qualifikation der Wiener Austria für die Gruppenphase der Champions-League war der Jammer sowohl beim Verein als auch in den Medien ziemlich groß:

Real Madrid hätte man sich am liebsten gewünscht. Auch Barcelona, Chelsea und Bayern München sind ganz weit oben auf der Wunschliste der Gruppengegner gestanden.

 

Geworden sind es dann Atletico Madrid, der FC Porto und Zenit Sankt Petersburg.

Und morgen steht das erste, lang ersehnte Gruppenspiel auf dem Programm.

 

Ich finde, dass diese 3 Gegner nicht nur sportlich hochklassige Gegner sind, sondern auch - jedenfalls bei Fussball-Kennern - punkto Prestige einen exzellenten Ruf haben:

  1. Alle 3 Clubs haben in den letzten 5 Jahren mindestens 1x die Europa-League bzw. den Vorgängerbewerb UEFA-Cup gewonnen.
    Zenit 2008, Porto 2011 und Atletico sogar 2010 und 2012
  2. Alle 3 sind in ihren Heimatländern schon Meister UND Cupsieger geworden - und zwar mehrfach
  3. Und alle 3 haben sich früher schon mehrfach für die Champions-League-Gruppenphase qualifiziert

Sehr interessant sind auch die Transfers zwischen diesen Club, vor allem die Spieler die vom FC Porto geholt worden sind:

Atletico hat mit Uruguayaner Cristian Rodriguez ebenso einen langjährigen Porto-Spieler verpflichtet wie Zenit mit dem brasilianischen Torjäger Hulk.

 

Ich bin mir daher ganz sicher, dass die meisten fussballinteressierten und halbwegs kompetenten Mitmenschen es genau so sehen wie ich, dass diese Gruppe vielleicht nicht die in den Medien präsentesten Gegner bietet, jedoch der Austria Spiele mit 3 sportlich und von der Reputation her sehr attraktiven Gegnern beschert.

 

Abschließend noch ein Denkanstoss an die Austria-Verantwortlichen für die nationalen Bewerbe:
Die Austria hat mit Phillip Hosiner, Rubin Okotie und Roman Kienast 3 tolle Stürmer, die alle 3 Kandidaten für das Nationalteam sind.

Nenad Bjelica sollte sich daher dringend das genauer überlegen, worüber sich auch schon sein Vorgänger Peter Stöger Gedanken gemacht hat: In manchen Spielen mit 2 Stürmern aufzulaufen.

Vielleicht in Form eines variablen Konzeptes, wo die 2 Stürmer permanent rochieren und jeweils einer ganz vorne und einer hängend spielt.

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