Kritisch-konstruktiv ist mein Blog, in dem ich über Gott und die Welt schreibe. Von Computer und Internet über Sport, Unterhaltung bis hin zu Politik und Nachhaltigkeit.
Leider erst sehr spät aber doch schaffe ich jetzt eine Analyse der Graz-Wahl 2012 in Hinblick auf das Super-Wahljahr 2013.
Trotz natürlich wichtiger, Graz-spezifischer Aspekte so spielen doch Bundes- und auch EU-Themen eine zentrale Rolle.
Rot, schwarz und grün haben deutlich verloren. Sie haben damit die Rechnung für ihre Bürger-feindliche, Eliten-hörige Politik präsentiert bekommen. Ich bin davon überzeugt, dass die Wähler diesem Trio-Infernal bis zu einem gewissen Grad auch die Rechnung für die Zustimmung zum ESM präsentiert haben. Gut so!
System- oder zumindest ESM-kritische Parteien sind die Gewinner der Graz-Wahlen. KPÖ, FPÖ und Piraten haben sich allesamt entschieden gegen den ESM ausgesprochen. Bei der KPÖ spielt neben ihrer engagierten Hilfe für Mieter sicher mit, dass sie äußerst EU-kritisch ist, sogar den Austritt aus der EU fordert. Dieser Aspekt ist in der Berichterstattung der großen Medien leider unter gegangen.
Schade ist, dass – wieder einmal – kleine, bei den meisten Menschen noch wenig bekannte Parteien fast unbeachtet geblieben sind. CPÖ, „Das Einsparkraftwerk“ und die „Betty Baloo Bande“ hätten sich auf jeden Fall deutlich mehr Wähler-Zuspruch verdient als die 0,17 bis 0,54 Prozent, die sie errungen haben.
Folgende Erkenntnisse für das kommende Super-Wahljahr kann man ziehen:
Sowohl meine Partei Öneu als auch ich persönlich gehen punkto Sach-Orientierung und Kooperationsbereitschaft jedenfalls mit gutem Beispiel voran.
Die Aktivitäten im „Personenkomitee für eine Volksabstimmung über den EU-Fiskalpakt“, in der „IG für ein faires Wahlrecht“ oder in der Wahlplattform der Mutbürgerpartei sollten allen Organisationen und Personen, die etwas bewegen wollen, ein nachahmenswertes Vorbild sein!