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Kritisch-konstruktiv ist mein Blog, in dem ich über Gott und die Welt schreibe. Von Computer und Internet über Sport, Unterhaltung bis hin zu Politik und Nachhaltigkeit.

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Vierschanzen-Tournee-Vorschau 2013/2014

Wie jedes Jahr so sind auch heuer wieder vor Weihnachten die 2 letzten Springen vor der Vierschanzen-Tournee im schweizerischen Engelberg über die Bühne gegangen.

Und Engelberg war auch 2013 wieder ein wichtiger Gradmesser für die Leistungsstärke der Athleten und in weiterer Folge auch für die Bestimmung der Favoriten für die Tournee.

 

Im Gegensatz zu den letzten Jahren unterscheidet sich meine Einschätzung dabei von Mainstream nicht wirklich.

Favoriten

Absoluter Top-Favorit ist heuer natürlich der Pole Kamil Stoch. Dass er auch bei Großveranstaltungen gewinnen kann, hat er mit seinem WM-Titel heuer bewiesen. Und die überragende Konstanz - zuletzt mit den Plätzen 2, 1, 2 und 1 hat im bereits die Führung im Gesamtweltcup verschafft.

 

Weitere Favoriten sind der Österreicher Gregor Schlierenzauer und der Norweger Anders Bardal.

Schlierenzauer hat nicht nur in den letzten 2 Jahren die Vierschanzentournee  gewonnen, sondern auch in dieser Saison bereits 2 Weltcupspringen. Was ihm heuer allerdings noch gefehlt hat ist die Konstanz.

Bei Bardal wiederum ist es genau umgekehrt: Er ist mindestens so konstant wie Kamil Stoch, allerdings hat er heuer noch nicht gewonnen.

Mitfavoriten und Außenseiter

Die Vierschanzentournee ist oft für Überraschungen gut, es gewinnen regelmäßig Springer, die auch Experten nicht auf ihrer Rechnung gehabt haben.

 

Ich persönlich traue das dem Schweizer Simon Ammann zu. Er läuft ja schon seine ganze Karriere einem Tourneesieg nach. Heuer hat er zwar noch nicht gewonnen und ist bisher auch noch nicht besonders konstant. Er war aber schon 2 Mal auf dem Podest. Und wenn er genau jetzt seine Topform abrufen kann, dann ist er eine ganz heiße Aktie.

 

Wenn es auch mit einem Gesamtsieg schwierig wird, so kann der Österreicher Wolfgang Loitzl, Tourneesieger 2008/2009, zum 3. Mal den Sprung aufs Tournee-Podest schaffen. Seine Formkurve zeigt ausgehend von einem soliden Niveau nach oben und konstant ist er auch.

 

Ebenfalls Kandidaten für ein Podium in der Tournee-Gesamtwertung sind die 2 Deutschen Severin Freund und Andreas Wellinger. Beide sind gut in Form, springen oft gut und selten schlecht.

Genau das trifft auch auf den Japaner Taku Takeuchi zu, der durch die Abwesenheit des japanischen Team in Engelberg aber besonders schwierig einzuschätzen ist

 

Am schwierigsten einzuschätzen ist aber die Leistungsfähigkeit von Thomas Morgenstern. An und für sich war er sehr gut und Form, hat sogar schon einen Weltcup-Bewerb gewonnen - bevor er gestürzt ist. Der Sieg wird für ihn dieses Mal jedenfalls ganz schwierig, aber vielleicht vermag er schon bei der Tournee zu überraschen.

Schlusswort

Einer, der schon 5 Mal gewonnen hat und heuer nach 2 Jahren Pause wieder dabei ist wird - das traue ich mir zu sagen - heuer nicht gewinnen: Janne Ahonen.

Trotzdem ist er eine Bereicherung für die Tournee.

 

Ich mache meine Einschätzung auch schon vor der Qualifikation - womit es schwieriger und spannender wird :-)

Spannend ist die Vierschanzentournee schon immer und wird es auch heuer sein!

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