Kritisch-konstruktiv ist mein Blog, in dem ich über Gott und die Welt schreibe. Von Computer und Internet über Sport, Unterhaltung bis hin zu Politik und Nachhaltigkeit.
Am 03.03.2013 finden in Niederösterreich, dem nach Wahlberechtigten größten Bundesland Österreichs, Landtagswahlen statt. Beherrscht wird Niederösterreich seit 1945 von der Mitte-Rechts gerichteten ÖVP, seit 10 Jahren wieder mit absoluter Mehrheit.
Und die ÖVP wird seit 20 Jahren von Landeshauptmann Erwin Pröll dominiert.
Pröll polarisiert Freund und Feind:
Dass er Entscheidungen auch gegen den Willen seiner Bundespartei trifft, hat ihm das Image des „starken Mannes“ beschert.
Mit Widerspruch oder gar Widerstand fällt es ihm sehr schwer umzugehen. Das hat ihm nicht nur bei politischen Mitbewerbern sondern auch innerparteilich zahlreiche und besonders in letzter Zeit immer mehr werdende Gegner eingebracht.
Details zu ihm habe ich in einem ausführlichen Artikel auf meinbezirk.at aufbereitet.
Bei den Landtagswahlen 2013 treten in NÖ insgesamt 9 Listen an:
Auch zu den kandidierenden Listen in NÖ habe ich einen Artikel geschrieben.
Das Ziel aller anderen Parteien ist ganz klar: Die absolute Mehrheit der ÖVP bzw. von Erwin Pröll brechen.
Ich gebe ganz offen zu, dass auch ich dieses Ziel befürworte.
Eine absolute Mehrheit einer Partei, die schon so viele Jahrzehnte an der Macht ist und dazu derart stark von nur 1 Person dominiert wird, ist nachteilig für die Demokratie.
Bürgerbeteiligungskonzepte, eine ökologische Verkehrspolitik mit starken Regionalbahnen oder andere Projekte sind für Niederösterreich zentrale Zukunftsthemen, die nur mit neuen Kräften zu realisieren sind.
Es wird spannend, wie die Weichen für Niederösterreich am 03. März 2013 gestellt werden.