Kritisch-konstruktiv ist mein Blog, in dem ich über Gott und die Welt schreibe. Von Computer und Internet über Sport, Unterhaltung bis hin zu Politik und Nachhaltigkeit.
Das Jahr 2013 ist noch jung und vorletzte Woche hat die CES (Consumer Electronic Show) in Las Vegas statt gefunden. Dabei sind von der Herstellern viele Gerüchte zerstreut und Fakten auf den Tisch gelegt worden.
Ich kann vorweg nehmen, dass 2013 ein sehr spannendes Jahr mit vielen Neuerungen der führenden Hersteller Intel, AMD und Nvidia wird.
Der Smartphone und Tablet Markt ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat in einigen Anwendungsbereichen sogar klassische PCs verdrängt.
Das hat zu einer Stagnation des PC-Marktes geführt – was wiederum die traditionellen Prozessorhersteller Intel und AMD hart getroffen hat. Denn der Mobil-Markt wird von CPUs mit der britischen ARM-Architekur beherrscht.
Nach ersten Ansätzen 2012 setzen heuer die 2 Alt-Hersteller zu einem großen Konter an:
Intel bietet sowohl für Smartphones als auch für Tablets Prozessoren auf Basis seiner Atom-Architektur an. Und noch heuer soll eine neue Generation von Atom-CPUs erscheinen – mit deutlich verbesserter Rechenleistung und Energieeffizienz.
AMD wird nicht in den Smartphone, dafür aber in den Markt leistungsfähiger Tablet-Rechner einsteigen. Aktuell haben sie für diese bereits Z-60 Hondo-APUs im Angebot. Mitte des Jahres folgt die nächste Generation Codename „Temash". Diese soll die besten Grafikeinheiten bei Tablet-Prozessoren am Markt bieten.
Bei den klassischen PC-Prozessoren für Stand-PCs (Desktops) und Mobil-Geräte bieten sowohl Intel als auch AMD Überarbeitungen bestehender Produkte und komplette Neuentwicklungen an.
Intel hat den Energieverbrauch seiner aktuellen Ivy-Bridge-CPUs für Ultrabooks (besonders dünne und leichte Notebooks) von 17,5 auf 10 bzw. 13 Watt gedrosselt.
Mitte des Jahres erscheint dann sowohl für Desktops als auch für Notebooks die neue CPU-Generation, Codename „Haswell“. Haswell soll sowohl punkto Prozessor- vor allem aber punkto Grafikleistung eine wesentliche Beschleunigung bringen.
AMD fackelt 2013 ein wahres Feuerwerk an neuen Produkten ab:
Für Notebooks und Desktops im Einsteiger-Bereich kommen Mitte des Jahres APUs mit dem Codenamen „Kabini“. Die Kabinis sollen solide Prozessor- und starke Grafikleistung mit niedrigen Preisen verbinden.
Eine Klasse darüber bietet AMD – ebenfalls für Desktops und Notebooks – zunächst einmal ein Update seiner Mittelklasse APUs mit dem Codenamen „Richland“ an, welche vor allem punkto Grafikleistung einen kleinen Leistungssprung gegenüber den noch aktuellen Trinity-Modellen bieten sollen.
Gegen Ende des Jahres folgt dann mit „Kaveri“ eine komplett neuer Generation von APUs, welche punkto CPU-Leistung den Rückstand auf Intel deutlich verkleinern und den Vorsprung punkto Grafikleistung weiter ausbauen sollen.
Die Leistungskrone wird traditionell wieder Intel mit den Ivy-Bridge-E Prozessoren übernehmen, welche im Sommer 2013 erscheinen sollen - und das mit Sicherheit zu fürstlichen Preisen.
Bei den Grafikkarten ist eine sehr evolutionäre Weiterentwicklung seitens Nvidia und AMD zu erwarten.
Auch die 2013er Karten werden wie bisher in 28nm Strukturbreite gefertigt und die Chip-Architekturen bleiben grundsätzlich die gleichen, wenn auch verbessert.
Sowohl bei den AMD Radeon HD 8000 als auch bei den Nvidia GT/GTX 700 Modellen ist mit Leistungssteigerungen um die 15% zu rechnen – wie viel es tatsächlich sind, werden erste Tests weisen.
Da sich die 2012er Karten aber immer noch verkaufen, so sind die neuen Modelle – entgegen früheren Plänen – nicht vor dem Sommer zu erwarten.