Kritisch-konstruktiv ist mein Blog, in dem ich über Gott und die Welt schreibe. Von Computer und Internet über Sport, Unterhaltung bis hin zu Politik und Nachhaltigkeit.
Facebook und ich – das war sehr oft eine schwierige Beziehung. Jetzt ist sie vorbei – und wird das aus heutiger Sicht auch bleiben.
Meine Gründe dafür gehen aber weit über dieses soziale Netzwerk hinaus.
Es liegt in meiner Natur, grundsätzlich nüchtern und überlegt zu handeln. Ich laufe nicht jedem Trend nach, sondern schaue mir die Dinge lieber in Ruhe an und treffe dann nachhaltige Entscheidungen. So auch bei Facebook.
Trotzdem ich ein sehr Internet-affiner Mensch bin, bin ich erst spät, im Herbst 2011 bei Facebook eingestiegen. Vorher hat mich der große Hype stutzig gemacht und auch absurde Gruppen a la „Dieser Stein kann mehr Schmink-Fans bekommen als der Mond“ haben bei mir ein gewisses Misstrauen ausgelöst.
Schließlich haben mich dann aber positive Erfahrungen von Freunden überzeugt, es doch zu versuchen.
Ich habe mich mit vielen, persönlich bekannten Leuten vernetzt, habe ich im Netzwerk gut eingelebt und mit anderen Facebookern interagiert. Und das hat mir damals auch Spaß gemacht.
Denn es haben sich durchaus gewisse Erfolge eingestellt. Und Erfolge heißt für mich primär Interaktionen mit eigenen und fremden Postings.
Zudem war Facebook für mich damals eine meiner Haupt-Nachrichtenquellen, die Postings von abonnierten Seiten und von Freunden waren diesbezüglich sehr hilfreich.
Facebook hat für mich aber auch zahlreiche, teilweise richtig große Schattenseiten:
Facebook passt für mich persönlich in der Zwischenzeit einfach schlecht. Jedoch geht die Sache für mich wesentlich tiefer:
So sehr ich das Internet schätze, so sehr missfällt mir das starke Zurückgehen der klassischen, der echten Kommunikation – offline, im echten Leben.
Auch wenn es schade ist mit meinen persönlichen Kontakten weniger Kontakt zu haben und einen Verbreitungskanal für meine eigenen Informationen aufzugeben, so ist die Entscheidung für den Facebook-Abschied für mich 100% eindeutig.
Ich werde meinen Fokus im Internet von Quantität stärker auf Qualität verschieben.
Bei den sozialen Netzwerken setze ich auf Twitter und Xing.
Und E-Mail ist online natürlich besonders wichtig.
Vor allem aber hoffe ich, dass ich mit meinen Freunden wieder öfter persönlich (oder zumindest telefonisch) Kontakt habe. Keine Internet-Interaktion kann den persönlichen Kontakt ersetzen!
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