Kritisch-konstruktiv ist mein Blog, in dem ich über Gott und die Welt schreibe. Von Computer und Internet über Sport, Unterhaltung bis hin zu Politik und Nachhaltigkeit.
Mit "Starsky & Hutch" hat heute vor genau 40 Jahren, am 30. April 1975 eine ebenso harte, wie hochwertige und vor allem prägende Krimi-Serie ihre Premiere im US-Fernsehen gefeiert.
Obwohl ich die zwischen 1975 und 1979 entstandene Serie schon während meiner Kindheit & Jugend, also in den 1980er und 1990er Jahren, gekannt habe, so habe ich sie mir zum damaligen Zeitpunkt nie angeschaut.
Selbst den Revival-Kinofilm von 2004, mit Ben Stiller und Owen Wilson, habe ich links liegen gelassen.
Für mich ist es erst Ende der 2000er Jahre mit "Starsky & Hutch" los gegangen: Der Sender "Das Vierte" hat in dieser Zeit erfolgreich zahlreiche Retro-Serien "ausgegraben" und so habe ich mich 2007 & 2008 so richtig mit den 2 ungewöhnlichen Polizisten beschäftigt.
Mein Kurzresümee: Eine für damalige Verhältnisse recht ungewöhnliche Serie, die ihrer Zeit weit voraus war und selbst 30 Jahre nach ihrer Erstausstrahlung – zumindest teilweise – immer noch zeitgemäß war.
Die beiden ungleichen Polizisten Dave Starsky und Ken "Hutch" Hutchinson sind Detectives bei der Polizei der fiktiven US-Metropole Bay-City. Dort werden sie vor allem auf ungewöhnliche und schwierige Fälle angesetzt. Sie arbeiten oft als verdeckte Ermittler und ebenso oft mit Informanten aus der Halbwelt zusammen, bei denen sie im Gegenzug "ein Auge zudrücken".
Unterstützt werden die beiden vor allem von ihrem Chef Captain Harold Dobey, sowie vom Kleinkriminellen & Hauptinformanten Huggy Bear. Besonders Huggy war auch immer ein Garant für viel Spaß.
Für die damalige Zeit ebenso auffällig wie konzeptionell neuartig war das Auto, das sie als Polizisten gefahren haben: Starskys aufgemotzter, rot-weißer Ford Gran Torino. Dieser ist nicht nur zu einem Markenzeichen der Serie geworden, sondern zumindest zu einem der bekanntesten Film- und Fernseh-Autos der 70er-Jahre.
Maßstäbe hat die Serie für mich aber in 2 Punkten gesetzt:
Harte, klare Art der Darstellung:
Zukunftsweisendes Storytelling:
"Starsky & Hutch" ist für mich die wahrscheinlich Bahn brechendste Serie der 1970er Jahre, die ihrer Zeit weit voraus war. Sie hat es wie kein anderes Stück Fernsehen ihrer Zeit verstanden, Realismus, Action & Spaß zu einem überzeugenden Gesamtprodukt zu kombinieren.
Das Grundrezept ihres Storytellings ist auch bei erfolgreichen Serien des 21. Jahrhunderts noch immer das selbe.
Sie hat mich unterhalten und mich zum Nachdenken gebracht. Es war mir vorher z.B. nicht bewusst, was für ein großes Probleme illegale Einwanderung und schmutzige Geschäfte mit dieser schon in den 70er Jahren waren.
Die Serie hat sich daher eine große Würdigung redlichst verdient!