Kritisch-konstruktiv ist mein Blog, in dem ich über Gott und die Welt schreibe. Von Computer und Internet über Sport, Unterhaltung bis hin zu Politik und Nachhaltigkeit.
Seit 2014 hat die Wirtschaftkammer Wien unter dem neuen Präsident Walter Ruck einen radikalen Schwenk bezüglich der Sonntagsöffnung gemacht:
Von einer, vor allem von Ex-Handels-Sparten-Obmann Fritz Aichinger betriebenen, klaren Ablehnung des Sonntagsverkaufs ist nichts mehr zu sehen. Statt dessen soll den Unternehmern eingeredet werden, dass offene Geschäfte gut sind.
Als "Einstiegsdroge" natürlich einmal nur in Tourismuszonen - vorerst jedenfalls.
Dass offene Geschäfte an Sonntagen überwiegend großen Strukturen nützen, also großen Handels-Unternehmen sowie großen Einkaufszentren und Einkaufsstraßen, habe ich ja schon in meinem Blog-Eintrag vom Frühjahr 2013 heraus gearbeitet.
Und während Lugner, Kath & Co ihr Stück vom Kuchen am Sonntag vergrößern würden, so würde das Stück der vielen kleinen und mittleren Handels-Unternehmen schrumpfen.
Daher ist für mich die Entscheidung als Bürger wie als Unternehmer klar:
Ein ganz klares NEIN zu Tourismuszonen und generell jeglichen versteckten oder offenen Vorstößen für den Sonntagsverkauf.
Was wir brauchen wären im Gegenteil viel strengere Kartellverfahren bei Großstrukturen im Handel (und nicht nur dort) sowie ein restriktiver Umgang mit vor allem großen Einkaufszentren, die den kleinen, gewachsenen Strukturen mehr und mehr die Luft zum Atmen nehmen!