Overblog Alle Blogs Top-Blogs Lifestyle
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Kritisch-konstruktiv ist mein Blog, in dem ich über Gott und die Welt schreibe. Von Computer und Internet über Sport, Unterhaltung bis hin zu Politik und Nachhaltigkeit.

Werbung

Letzte Evolutionsstufe der 2012er CPUs plus Kauftipps

 

Aktualisierung 09.11.2014:

Da sich in der IT-Branche die Dinge schnell und häufig ändern, so gelten die Empfehlungen dieses Artikels nicht mehr.

Es gibt aber von mir aktuelle Kaufberatungen aus dem September & Oktober 2014:

  1. Für CPUs (= Hauptprozessoren)
  2. für Grafikkarten bzw. Grafikchips

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Es ist Mai 2013, die Vorstellungen der aktuellen CPU-Generation liegen nun schon ½ Jahr bis 1 ganzes Jahr zurück. In den nächsten Wochen werden sowohl seitens Intel als auch seitens AMD die Prozessoren der nächsten Generation, welche teilweise schon vorgestellt worden sind, den Markt erreichen.

 

Doch in den ersten Monaten 2013 hat sich auch bei den aktuellen CPUs ein bisschen was getan.

Und: Vor kurzem hat es auch bei AMD eine große Preissenkung gegeben.

Das ist auch der Grund, warum gerade in den unteren Leistungsklassen AMDs sehr zu empfehlen sind.

Neue Modelle bis Mai 2013

Intel hat Anfang des Jahres seine Ivy-Bridge CPU-Palette nach unten hin abgerundet und eine ganze Reihe von Celeron- und Pentium-Modellen veröffentlicht.

Konkret sind das die Celeron-Modelle G1610 und G1620, sowie die Pentium-Modelle G2010, G2020, G2120 und G2130, sowie den Core-i3 3210.

Diese verfügen über 1-2 Prozessorkerne und sind – mit Ausnahme des Core-i3 – ganz klar für Kunden gedacht, die nicht auf Rechenleistung schauen, sondern für die ein niedriger Preis zählt.

 

AMD hat Anfang des Jahres den FX-8300, einen 4-Modul-/8-Kern-Prozessor mit reduziertem Energieverbrauch gebracht, sowie jetzt mit dem FX-4350 und dem FX-6350 2 etwas höher getaktete Trinity-basierte CPUs vorgestellt – welche allerdings nun beim Leistungsverbrauch statt in die 95-Watt- in die 125-Watt-Klasse fallen.

Meine persönlichen Kaufempfehlungen

Auf Grund der bescheidenen Prozessor- und der schwachen Grafikleistung würde ich von Intels Celeron und Pentium-Modellen die Finger lassen.

 

Auf Grund einer großen Preissenkung besonders attraktiv ist der AMD FX-6300. Dieser vereint die Spiele-Leistung eines Intel Sandy-Bridge Core-i3 (Anm.: Intels 2011er Modell, dem Ivy-Bridge-Vorgänger) mit der Anwendungsleistung eines Intel Sandy-Bridge Core-i5.

Dabei kostet er aber jetzt sogar schon knapp weniger als ein aktueller Intel Ivy-Bridge Core-i3 3220.

Für Allrounder, die das eine oder andere Spiel (kombiniert mit einer Mittelklasse-Grafikkarte) in schon halbwegs vernünftiger Qualität spielen und auch regelmäßig ein bisschen Videobearbeitung oder andere Anwendungen machen wollen, momentan DER Kauftipp.

 

Für Gelegenheitsspieler, die einen gewissen Leistungsanspruch haben aber keine Videobearbeitung oder andere eher rechenintensive Anwendungen machen, empfehle ich jedoch nach wie vor den Intel Core-i3 3220 mit einer Mittelklasse-Grafikkarte vom Schlage einer Nvidia Geforce GTX 650-TI oder AMD Radeon HD 7770.

Wie alle Intel-Ivy-Bridge 2-Kerner hat auch der 3220er einen erfreulich niedrigen Energieverbrauch, den er mit einem durchaus fairen Preis kombiniert.

 

In der Einsteigerklasse empfehle ich nach wie vor den noch auf der Llano-Architektur (von 2011) basierenden AMD A4-3400, wenn man nur auf das Geld schaut.

Wenn man eine deutlich bessere Grafikeinheit haben möchte, um aktuelle Spiele (wenn auch in niedriger Auflösung und Qualität) spielen zu können, dann sollte ein AMD A6-5400K die 1. Wahl sein.

 

Für intensive Spieler ist nach wie ein Intel Ivy-Bridge Core-i5 die am besten geeignete CPU. Hier kann AMD aktuell selbst mit seinen Top-Modellen nicht dagegen halten.

Besonders der Core-i5 3470 ist ein interessantes Angebot – wenn man sich noch im nächsten Monat einen neuen PC anschaffen möchte.

Ausblick kurz vor der neuen Modellgeneration

Wenn man nicht ganz dringend einen neuen Computer braucht, dann empfehle ich ganz klar, noch die Einführung der neuen Modell-Generation abzuwarten. Es wird spannend, was diese wirklich bieten kann.

 

Intel führt erstmals seit 2011 Modelle mit einer stark überarbeiteten Prozessor-Architektur ein, Codename „Haswell“.

AMD bringt eine große Evolutionsstufe auf Basis der bestehenden CPUs und APUs mit Piledriver-Prozessorkernen heraus, Codenamen „Richland“ (APUs, mit integrierter Grafikeinheit) bzw. „Vishera 2.0“ (CPUs, ohne Grafik).

 

Intel möchte im Juni die Core-i5 und i7 Haswells, also die 4-Kerner, vorstellen. Die 2-Kern-Modelle sollen erst ab September 2013 folgen.

 

Daher ist es wahrscheinlich, dass Intel seinen Vorsprung gegenüber AMD bei den gehobeneren Prozessoren noch weiter vergrößern wird.

Dagegen kann man annehmen dass AMD bei den niedriger positionierten Desktop-Prozessoren, wo diese bisher schon voll konkurrenzfähig sind, Intel – zumindest bis September – noch mehr unter Druck setzen wird.

 

Ob diese Einschätzung aber tatsächlich zutrifft, das werden erst die konkreten Tests zeigen.

Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post