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9. Februar 2014 7 09 /02 /Februar /2014 15:45

Stecher-Ahonen-PNG.PNG.png

Was haben eigentlich Mario Stecher und Janne Ahonen gemeinsam?

Nun, beide sind einmal sehr erfolgreiche nordische Sportler.

Skispringen tun sie natürlich auch beide.

Und sie haben schon sehr viel gewonnen.

 

Eines aber fehlt beiden noch:

Eine olympische Einzelmedaille.

 

Auch wenn Janne Ahonen insgesamt der klar erfolgreichere der beiden ist, so sieht Mario Stechers Olympiabilanz deutlich besser aus:

Während der Finne gerade einmal 2 Silbermedaillen mit der Mannschaft erringen hat können, so ist der Österreicher im Team bereits 2 Mal Olympiasieger (2006, 2010) geworden und hat zudem 2002 Mannschafts-Bronze geholt.

 

Beide sind jetzt schon mindestens 35 Jahre, höchstwahrscheinlich sind es für beide die letzten olympischen Spiele, so gut wie sicher aber die letzten, wo sie zumindest noch kleine Medaillen-Chancen haben.

 

Doch so sehr man diesen großen, sympathischen für Spitzensportler aber eben auch schon alten Athleten eine Olympia-Einzel-Medaille vergönnen würde, so schlecht stehen die Chancen.

Verletzungen, Erkrankungen und – besonders im Falle Ahonens – ein Nicht-Mehr-Schritt-Halten-Können mit den neuesten Entwicklungen im Sport machen einen Erfolg leider auch bei den olympischen Spielen 2014 in Sotschi unwahrscheinlich.

 

Ich würde mich jedoch kaum so gerne irren, wie bei dieser Einschätzung: Es wäre ein tolles Märchen wenn zumindest einer dieser Top-Athleten doch auf einem olympischen Siegerpodest steht.

 

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28. Dezember 2013 6 28 /12 /Dezember /2013 16:35

Wie jedes Jahr so sind auch heuer wieder vor Weihnachten die 2 letzten Springen vor der Vierschanzen-Tournee im schweizerischen Engelberg über die Bühne gegangen.

Und Engelberg war auch 2013 wieder ein wichtiger Gradmesser für die Leistungsstärke der Athleten und in weiterer Folge auch für die Bestimmung der Favoriten für die Tournee.

 

Im Gegensatz zu den letzten Jahren unterscheidet sich meine Einschätzung dabei von Mainstream nicht wirklich.

Favoriten

Absoluter Top-Favorit ist heuer natürlich der Pole Kamil Stoch. Dass er auch bei Großveranstaltungen gewinnen kann, hat er mit seinem WM-Titel heuer bewiesen. Und die überragende Konstanz - zuletzt mit den Plätzen 2, 1, 2 und 1 hat im bereits die Führung im Gesamtweltcup verschafft.

 

Weitere Favoriten sind der Österreicher Gregor Schlierenzauer und der Norweger Anders Bardal.

Schlierenzauer hat nicht nur in den letzten 2 Jahren die Vierschanzentournee  gewonnen, sondern auch in dieser Saison bereits 2 Weltcupspringen. Was ihm heuer allerdings noch gefehlt hat ist die Konstanz.

Bei Bardal wiederum ist es genau umgekehrt: Er ist mindestens so konstant wie Kamil Stoch, allerdings hat er heuer noch nicht gewonnen.

Mitfavoriten und Außenseiter

Die Vierschanzentournee ist oft für Überraschungen gut, es gewinnen regelmäßig Springer, die auch Experten nicht auf ihrer Rechnung gehabt haben.

 

Ich persönlich traue das dem Schweizer Simon Ammann zu. Er läuft ja schon seine ganze Karriere einem Tourneesieg nach. Heuer hat er zwar noch nicht gewonnen und ist bisher auch noch nicht besonders konstant. Er war aber schon 2 Mal auf dem Podest. Und wenn er genau jetzt seine Topform abrufen kann, dann ist er eine ganz heiße Aktie.

 

Wenn es auch mit einem Gesamtsieg schwierig wird, so kann der Österreicher Wolfgang Loitzl, Tourneesieger 2008/2009, zum 3. Mal den Sprung aufs Tournee-Podest schaffen. Seine Formkurve zeigt ausgehend von einem soliden Niveau nach oben und konstant ist er auch.

 

Ebenfalls Kandidaten für ein Podium in der Tournee-Gesamtwertung sind die 2 Deutschen Severin Freund und Andreas Wellinger. Beide sind gut in Form, springen oft gut und selten schlecht.

Genau das trifft auch auf den Japaner Taku Takeuchi zu, der durch die Abwesenheit des japanischen Team in Engelberg aber besonders schwierig einzuschätzen ist

 

Am schwierigsten einzuschätzen ist aber die Leistungsfähigkeit von Thomas Morgenstern. An und für sich war er sehr gut und Form, hat sogar schon einen Weltcup-Bewerb gewonnen - bevor er gestürzt ist. Der Sieg wird für ihn dieses Mal jedenfalls ganz schwierig, aber vielleicht vermag er schon bei der Tournee zu überraschen.

Schlusswort

Einer, der schon 5 Mal gewonnen hat und heuer nach 2 Jahren Pause wieder dabei ist wird - das traue ich mir zu sagen - heuer nicht gewinnen: Janne Ahonen.

Trotzdem ist er eine Bereicherung für die Tournee.

 

Ich mache meine Einschätzung auch schon vor der Qualifikation - womit es schwieriger und spannender wird :-)

Spannend ist die Vierschanzentournee schon immer und wird es auch heuer sein!

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16. September 2013 1 16 /09 /September /2013 17:15

Nach der knappen, glücklichen, aber natürlich sehr erfreulichen Qualifikation der Wiener Austria für die Gruppenphase der Champions-League war der Jammer sowohl beim Verein als auch in den Medien ziemlich groß:

Real Madrid hätte man sich am liebsten gewünscht. Auch Barcelona, Chelsea und Bayern München sind ganz weit oben auf der Wunschliste der Gruppengegner gestanden.

 

Geworden sind es dann Atletico Madrid, der FC Porto und Zenit Sankt Petersburg.

Und morgen steht das erste, lang ersehnte Gruppenspiel auf dem Programm.

 

Ich finde, dass diese 3 Gegner nicht nur sportlich hochklassige Gegner sind, sondern auch - jedenfalls bei Fussball-Kennern - punkto Prestige einen exzellenten Ruf haben:

  1. Alle 3 Clubs haben in den letzten 5 Jahren mindestens 1x die Europa-League bzw. den Vorgängerbewerb UEFA-Cup gewonnen.
    Zenit 2008, Porto 2011 und Atletico sogar 2010 und 2012
  2. Alle 3 sind in ihren Heimatländern schon Meister UND Cupsieger geworden - und zwar mehrfach
  3. Und alle 3 haben sich früher schon mehrfach für die Champions-League-Gruppenphase qualifiziert

Sehr interessant sind auch die Transfers zwischen diesen Club, vor allem die Spieler die vom FC Porto geholt worden sind:

Atletico hat mit Uruguayaner Cristian Rodriguez ebenso einen langjährigen Porto-Spieler verpflichtet wie Zenit mit dem brasilianischen Torjäger Hulk.

 

Ich bin mir daher ganz sicher, dass die meisten fussballinteressierten und halbwegs kompetenten Mitmenschen es genau so sehen wie ich, dass diese Gruppe vielleicht nicht die in den Medien präsentesten Gegner bietet, jedoch der Austria Spiele mit 3 sportlich und von der Reputation her sehr attraktiven Gegnern beschert.

 

Abschließend noch ein Denkanstoss an die Austria-Verantwortlichen für die nationalen Bewerbe:
Die Austria hat mit Phillip Hosiner, Rubin Okotie und Roman Kienast 3 tolle Stürmer, die alle 3 Kandidaten für das Nationalteam sind.

Nenad Bjelica sollte sich daher dringend das genauer überlegen, worüber sich auch schon sein Vorgänger Peter Stöger Gedanken gemacht hat: In manchen Spielen mit 2 Stürmern aufzulaufen.

Vielleicht in Form eines variablen Konzeptes, wo die 2 Stürmer permanent rochieren und jeweils einer ganz vorne und einer hängend spielt.

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2. März 2013 6 02 /03 /März /2013 03:15

nordische-wm-2013-logo-3.jpg

Das ist meine letzte Vorschau für diese nordische Ski-WM, heute ist ja schon der vorletzte Tag.

Und zumindest beim Springen ist die Vorschau dieses Mal ziemlich einfach.

Kombination Team-Sprint

Im Team-Sprint der nordischen Kombinierer gibt es 4 Favoriten:

Deutschland, Österreich, Norwegen und Frankreich.

 

Die Deutschen (Frenzel & Edelmann), die Österreicher (Gruber & Denifl) und die Franzosen (Lamy-Chappuis & Lacroix) haben allesamt schon Medaillen bei dieser WM gewonnen. Die Norweger (Moan & Kokslien) noch nicht.

Am stärksten schätze ich persönlich die Deutschen ein. Frenzel ist super drauf, Edelmann hätte im Einzel-Bewerb von der Großschanze ohne seinen Sturz gute Medaillenchancen gehabt.

 

Gefährliche Außenseiter sind mit Sicherheit die Japaner, welche sowohl im Einzel als auch im Team bisher mit den Plätzen 4-6 knapp an einer Medaille vorbei geschrammt sind.

Auch die USA darf man im Team nicht vergessen. Die bisherigen Leistungen auf der Großschanze waren zwar bescheiden, aber im Kleinschanzen-Team-Bewerb haben sie in Val di Fiemme schon Bronze geholt.

 

Bemerkenswertes Detail:
Der Österreicher Mario Stecher hat auf einen Start im Team-Sprint von sich aus verzichtet. Wegen Schonung für sein Knie und dem Stärker-Einschätzen von Wilhelm Denifl hat er aktiv seinen Team-Kollegen Denifl empfohlen.

Herren-Team-Springen Großschanze

Auf Grund der bisherigen Leistungen im Weltcup, bei den Kleinschanzen-Bewerben und noch mehr beim Großschanzen Einzel-Springen hier bei der WM gibt es 3 große Favoriten, die höchstwahrscheinlich den Sieg unter sich ausmachen werden:

Österreich, Norwegen und Deutschland.

 

Obwohl meine Landsleute bisher ihr Potential auf der Schanze noch nicht richtig haben ausspielen können, so stehen die Chancen weiterhin jedes Team-Springen bei Großereignissen seit 2005 zu gewinnen gut.

Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern und Wolfgang Loitzl haben jeder individuelles Podest-Potential. Und Manuel Fettner ist ein solider 4. Mann.

 

Die Norweger haben mit Anders Bardal und Anders Jacobsen 2 Einzelmedaillen-Gewinner bei dieser WM. Die 2 weiteren Springer, ich rechne mit Tom Hilde und Andreas Stjernen, sind aber bisher nicht mehr als solide gewesen.

 

Die Deutschen wiederum haben die wahrscheinlich ausgeglichenste Mannschaft: Zwar keinen absoluten Siegspringer, dafür aber mit Richard Freitag, Severin Freund, Michael Neumayer und Andreas Wank 4 individuell Top-Ten taugliche Athleten.

 

Slowenien hat bei dieser WM einen sehr guten Peter Prevc, sonst aber sehr wenig.

Japan hat mit Daiki Ito und Taku Takeuchi 2 solide Springer – und sonst ebenfalls sehr wenig.

Und Polen hat einen auf der Großschanze überragenden Kamil Stoch mit bisher enttäuschenden Teamkollegen.

Diese 3 Nationen haben daher nur Aussenseiter-Chancen auf eine Medaille.

Schlussatz:

Alle Niederösterreicher und Kärntner neben dem Sport schauen auch daran denken, morgen wählen zu gehen. Wer noch Infos braucht: Ich habe meine persönlichen Informationsquellen hier im Blog zusammen getragen.

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28. Februar 2013 4 28 /02 /Februar /2013 00:45

nordische-wm-2013-logo-2.jpg

Auf 2, besonders für die Österreicher wichtige, Bewerbe bei der nordischen Ski-WM 2013 in Val di Fiemme möchte ich eine kurze Vorschau machen:

Auf den Einzelbewerb der nordischen Kombinierer und auf den Einzelbewerb der Spezialspringer, jeweils von der Großschanze.

Kombination Einzel Großschanze

Hier kann man sagen, dass wohl wieder die üblichen Verdächtigen die Medaillen unter sich ausmachen werden.

 

Die 2 Top-Favoriten für mich sind dabei ganz klar der Deutsche Eric Frentzel und der Franzose Jason Lamy-Chappuis. Trotz seiner beiden Goldmedaillen schätze ich auf Grund der Trainingsleistungen Lamy auf der Großschanze eine Spur schwächer als den Deutschen ein. Frenztel dürfte – von den Trainingsleistungen her – mit der Großschanze besser zur Recht kommen.

 

Als Mitfavoriten schätze ich den Österreicher Bernhard Gruber, den Norweger Magnus Moan, sowie die beiden Japaner Akito Watabe und Taihei Kato ein. Sie alle springen und laufen sehr solide und sind im Training mit der großen Schanze in Predazzo gut zu Recht gekommen.

 

Aussenseiter-Chancen sehe ich einmal für Mario Stecher und für Wilhelm Denifl, welche auf Schanze und Loipe Qualität haben. Wenn sie sehr gute Sprungleistungen zeigen, dann können auch Christoph Bieler, Tino Edelmann, Marjan Jelenko und vielleicht sogar Haavard Klemetsen um die Medaillen laufen.

Herren-Einzel-Springen Großschanze

Top-Favorit ist auf der großen Schanze, noch mehr als auf der kleinen, Gregor Schlierenzauer. Die Form passt, seine Sprung-Technik kommt auf Großschanzen besser zur Geltung und Selbstvertrauen ist nach bereits 2 Silbermedaillen bei dieser WM mehr als genug da.

 

Weitere Favoriten sind für mich der Norweger Anders Jacobsen, der Pole Kamil Stoch, und der Schweizer Simon Ammann.

Jacobsen ist im Training sehr gut zu Recht gekommen, wenn er einmal 2 Sprünge voll erwischt, dann kann er jeden schlagen.

Das mit den 2 Sprüngen voll erwischen gilt auch für Stoch. Seine Form ist grundsätzlich auch gut und größere Schanzen liegen ihm – so wie Schlierenzauer – mehr.

Nach der Enttäuschung auf der Kleinschanze muss man Simon Amman auf der Großen, nach sehr guten Trainingsleistungen, auf der Rechnung haben. Er ist schon öfter wie der Phönix aus der Asche wiederauferstanden.

 

Nach guten bis sehr guten Leistungen in Training, Qualifikation oder auch bei den Wettkämpfen auf der Kleinschanze gebe ich Peter Prevc aus Slowenien, Richard Freitag aus Deutschland, Anders Bardal aus Norwegen (dem die große Schanze nicht ganz so gut zu liegen scheint), sowie Thomas Morgenstern und Wolfgang Loitzl aus Österreich zumindest auf eine Medaille Außenseiter-Chancen.

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22. Februar 2013 5 22 /02 /Februar /2013 22:25

nordische-wm-2013-logo-1

Gestern ist die nordische Ski-WM 2013 im italienischen Val di Fiemme gestartet.

Für mich wie für (zumindest fast) alle Österreicher sehr erfreulich: Heute hat es auch schon die ersten 2 Medaillen für unsere Mannschaft gegeben.

Konkret haben Mario Stecher Silber im Sprint der nordischen Kombination und Jacqueline Seifriedsberger Bronze im Damen-Skispringen gewonnen.

 

Leider habe ich die Vorschau nicht früher geschafft, aber der Großteil der Entscheidungen steht ja noch bevor.

 

Darum mache ich einmal für die kommenden 2 Skisprungbewerbe eine kleine Favoriten-Einschätzung.

Herren-Einzel-Springen Normalschanze

Absoluter Top-Favorit – inzwischen auch auf der kleinen Schanze – ist für mich Gregor Schlierenzauer. Vize-Weltmeister in dieser Disziplin ist er ja schon vor 4 Jahren geworden, in der Zwischenzeit hat er zum vorhandenen Fluggefühl auch noch seine, auf kleinen Schanzen so wichtige, Sprungkraft gesteigert.

 

Weitere Favoriten sind Simon Ammann (konstant steigende Formkurve & super Quali-Sprung), Anders Bardal (gute Trainingssprünge & fast immer Steigerung im Wettkampf) und Tom Hilde (schon vor WM gut in Form, richtig gut in Training und Quali).

 

Außenseiter-Chancen gebe ich Manuel Fettner, Thomas Morgenstern, dem Japaner Taku Takeuchi und vor allem auch dem in den letzten Wochen so starken Tschechen Jan Matura.

Mixed Team-Bewerb

Dieser ist der vielleicht spannendste und ganz sicher der am schwierigsten einzuschätzende Bewerb bei dieser WM:

Nicht nur, dass er neu ist und zum 1. Mal ausgetragen wird, so sind manche Nationen bei den Damen stark und bei Herren schwach oder auch genau umgekehrt.

 

Nachdem je 2 Damen und 2 Herren pro Land starten und es sich um ein Springen auf einer Normalschanze handelt, so mache ich folgende Einschätzung:

 

Topfavoriten sind für mich Österreich, Norwegen und Deutschland in dieser Reihenfolge.

 

Besonders auf der kleinen Schanze haben meine Landsleute immer 2 absolute Top-Springer bei den Herren. Und bei den Damen ist neben den USA Österreich die einzige Nation, die im Einzelbewerb 2 Athletinnen unter die Top-10 gebracht hat.

Norwegen kann auf jeden Fall ebenfalls 2 Top-Herren aufbieten, sowie bei den Damen die Siebente im Einzel, Routinier Anette Sagen. Die 2. Dame wird aber wohl nicht ganz mithalten können.

Deutschland verfügt sowohl bei Damen und Herren über 4 ausgewogen gute, wenn auch individuell nicht über absolute Siegspringer.

 

Als größten Mitfavoriten sehe ich Japan.

Bei den Damen haben sie eine bärenstarke Sara Takanashi aufzubieten – ansonsten aber wenig. Bei den Herren haben sie mit Taku Takeuchi einen Außenseiter-Kandidaten auf eine Medaille im Einzel und ein zweiter, solider Athlet wird sich sicher finden lassen.

 

Die Slowenen verfügen ebenfalls bei beiden Geschlechtern über solide Athleten, gerade für die Herren sind Kleinschanzen aber nicht ihr bevorzugtes Metier. Und weder Damen noch Herren sind normalerweise stark genug, um den bereits genannten Nationen ordentlich Contra geben zu können.

 

Die USA wiederum sind bei den Damen die mit Abstand stärkste Nation – die beiden Herren sind aber schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Für sie wäre eine Medaille höchsten dann drinnen, wenn bei ihnen alles absolut perfekt läuft und mindestens 2 andere Teams patzen.

 

Schlusswort 1. WM-Vorschau 2013:

Nach tollem Auftakt bin ich mir sicher, dass es in Val di Fiemme dieses Wochenende tolle Wettkämpfe geben wird.

Bei aller Liebe zum Sport muss uns aber auch allen klar sein, dass dieser eine der schönsten Nebensachen der Welt ist.

Eine der wichtigsten Hauptsachen in der Demokratie sind Wahlen. Und davon stehen schon in 1 Woche gleich 2 am Programm – die Landtagswahlen in Niederösterreich und in Kärnten.

Darum in den nächsten Tagen nicht nur Ski-WM schauen sondern auch noch ein bisserl schlau machen, welche Listen dort antreten und welche Inhalte sie vertreten!

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18. Dezember 2012 2 18 /12 /Dezember /2012 23:45

dritte-liga-logo-2.pngLetzte Woche hat der ÖFB gegen den Willen der Fussball-Bundesliga den Direkt-Aufstieg der 3 Regional-Liga-Meister in die 1. Liga, die zweithöchste Spielklasse Österreichs, beschlossen.

Damit ist ein weiteres Kapitel im Gezerre um das österreichische Fussball-Ligen-System aufgeschlagen worden.

 

Während die Struktur der Bundesliga, der 1. Spielklasse im österreichischen Fußball, seit Langem praktisch außer Frage steht, so gibt es bzgl. der beiden nächst-niedrigeren Klassen schon seit vielen Jahren ein regelmäßiges Hin und Her:

In der 1. Liga über Aufstockung, Abschaffung und Änderung der Aufstiegsmodalitäten.

In den Regional-Ligen über Abschaffung, Verkleinerung oder Reduktion der Anzahl der einzelnen Regional-Ligen.

 

Von den Fußball-Funktionären vor einiger Zeit zumindest schon einmal diskutiert, jedoch nicht wirklich ernsthaft in Erwägung gezogen worden ist leider genau die Variante, die ich für den besten Weg halte:

Die Einführung einer 3. Fussball-Bundesliga auch in Österreich.

 

Ich möchte in diesem Blog-Eintrag nicht zu weit ausholen, werde hier aber in den nächsten Monaten noch Hintergrund-Infos liefern.

 

Folgende Punkte für eine 3. Bundesliga halte ich schon jetzt fest:

  1. Österreich liegt in ganz Europa bzgl. der Anzahl von Clubs in den obersten 2 Spielklassen ganz hinten.
    Im europäischen Vergleich gibt es nur noch die Schweiz und Schottland, die bei halbwegs vergleichbarer Einwohnerzahl und Stärke der Liga nur 20-22 Mannschaften in den höchsten 2 Spielklassen haben.
  2. In Zusammenhang mit Punkt 1:
    Dadurch dass es nur 20 Clubs gibt, die auf Profi- oder zumindest annähernd professionellem Niveau agieren, so gibt es im Vergleich zu anderen Ländern auch nur sehr wenige Plätze für – vor allem österreichische – Spieler, die Fußball-Profis werden wollen.
  3. Der Abstand von den Regionalligen zur 1. Liga ist aktuell sowohl sportlich als auch finanziell hoch. Will ein Club aufsteigen oder nicht absteigen, dann muss er viel Geld in die Hand nehmen und hoffen, dass er den Aufstieg auch tatsächlich schafft, um das Geld wieder einzuspielen. Das schafft systemisch eine hohe Gefahr von wirtschaftlichen Schwierigkeiten für die Vereine.

Natürlich ist die Einführung einer 3. Fussball-Liga kein Wundermittel, mit dem alleine alle Probleme im heimischen Fußball gelöst sind. Sie ist jedoch ein zentrales Element, um Österreichs Fußball vorwärts zu bringen.

 

Ergänzend dazu habe ich auch schon etliche Ideen, damit in den Spielklassen 2-4, also 1.Liga, 2.Liga und Regionalligen, finanzielle Reglements geschaffen werden, die ein vernünftiges Arbeiten ermöglichen, jedoch ein ruinöses, finanzielles Wettrüsten verhindern.

 

In weiterer Folge gehört dazu auch ein vernünftiges berufliches Gesamtkonzept für die Spieler, die nicht alleine vom Fußball ihre Existenz bestreiten können. Hier gehören unbedingt ein Teilzeit-Arbeitsmodell sowie ein Ausbildungs-Konzept für einen „Brot-Beruf“ her.

 

Ergänzend zu diesen Ideen weise ich auch noch auf meine Seite http://www.dritte-liga.at hin, wo ich bei der letzten Diskussion um ein neues Fussball-Ligen-System 2009 meine Position klar gemacht habe.

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16. Dezember 2012 7 16 /12 /Dezember /2012 17:15

skisprung-weltcup-engelberg.png

Im schweizerischen Engelberg sind dieses Wochenende wieder 2 spannende Weltcup-Skispringen über die Bühne gegangen. Engelberg ist traditionell sowohl das letzte Skispringen vor Weihnachten als auch der letzte Weltcup-Bewerb vor der Vierschanzen-Tournee.

Engelberg-Rückschau

Die Sieger der heurigen 2 Engelberg-Springen sind Andreas Kofler und Gregor Schlierenzauer. Zusätzlich zu ihren Siegen haben diese beiden österreichischen Athleten mit einem 2. und einem 3. Platz noch je einen weiteren Podestplatz aus der Schweiz mitnehmen können.

Die weiteren Podiumsplätze haben am Samstag der Pole Kamil Stoch als Zweiter und der Deutsche Andreas Wellinger am Sonntag ebenfalls als Zweiter (ex-aequo mit Andreas Kofler) erobert.

 

Generell haben vor allem die deutschen und österreichischen Springer in Engelberg überzeugen können, aber auch die Polen. Die Slowenen haben ebenfalls mehrere Top-10 und Top-20 Plätze erringen können.

Durchwachsen ist das Resümee für die Norweger: Sie haben aktuell mit Anders Bardal nur 1 Top-10 Springer.

Bescheiden war dieses Wochenende auch für die Russen, sie haben Samstag und Sonntag je 2 Mann ins Finale gebracht.

Enttäuschend war der Bewerb in die Schweiz für alle anderen: Tschechen, Japaner, Franzosen und vor allem Finnen und Simon Ammann sind sowohl unter ihren eigenen Erwartungen als auch unter ihrem üblichen Leistungsvermögen gelegen.

Vierschanzen-Tournee-Vorschau

vierschanzen-tournee.pngNatürlich gibt es auch für die Vierschanzen-Tournee 2012/2013 wieder etliche Favoriten und gefährliche Außenseiter. ABER: Auch wenn es sich nach abgedroschener Phrase anhört, so hat es sich schon sehr oft als zutreffend erwiesen, dass die Tournee eigene Gesetze hat und Überraschungen parat hält.

 

Von der Papierform sind die 2 Top-Favoriten ganz klar Andreas Kofler und Gregor Schlierenzauer. Beiden haben in den letzten Springen überzeugt, ganz besonders in Engelberg. Und: Beide haben den Bewerb schon gewonnen.

 

Weiterer Mit-Favorit ist der heuer so konstant gute Deutsche Severin Freund. Auch die 2 Österreicher Thomas Morgenstern und Wolfgang Loitzl, welche bisher auch sehr solide gesprungen sind und ebenfalls die Tournee bereits gewonnen haben, fallen in diese Kategorie.

 

Aussenseiter-Chancen auf den Gesamtsieg gebe ich dem sehr konstanten aber noch nicht in absoluter Top-Form befindlichen Norweger Anders Bardal und dem Polen Kamil Stoch, dessen Formkurve in Engelberg steil nach oben gezeigt hat. Und wenn der junge Deutsche Andreas Wellinger seine bisherigen Leistungen weiter bringen und seine Nerven im Zaum halten kann, dann zähle ich auch ihn zu diesem Kreis.

 

Keine Chancen auf einen Gesamtsieg aber zumindest auf einen Podestplatz in der Gesamtwertung gebe ich Michael Neumayer, Simon Ammann sowie den jungen Slowenen Peter Prevc und Jaka Hvala.

Schlusswort

Wie aus dem bisherigen Weltcup-Resultaten und auch meiner Vorschau zu entnehmen ist, so wird die 61. Vierschanzen-Tournee wohl eine Wiederauferstehung des Duells Deutschland gegen Österreich – und damit der Tournee-Veranstalter-Länder – bringen. Das wird der Spannung, den Zuschauerzahlen an den Schanzen und den Fernseh-Einschaltquoten sicher sehr gut tun!

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4. Juni 2012 1 04 /06 /Juni /2012 23:10

In meinem letzten Blog-Eintrag zum Thema Skispringen habe ich harte Kritik am Vergabemodus von Weltcup-Sprungbewerben durch die FIS geübt. Kritik ganz besonders daran, dass Deutschland aber auch Norwegen, in der kommenden Saison 2012/2013 deutlich zu viele Weltcup-Bewerbe ausrichten. Im Gegensatz dazu gibt es in vielen anderen Nationen gar keine Weltcup-Skispringen.

 

Weiters habe ich angekündigt, mein persönliches Konzept zu präsentieren, wie man es besser macht.

Und: Hier ist es.

Grundsätzliches zum neuen Vergabe-Modus

Grundsätzlich sollten auch die „großen“ Skisprung-Nationen (Deutschland, Österreich, Norwegen, Finnland) maximal 4 Saison-Springen ausrichten.

 

Für die „mittelgroßen“ Verbände (Japan, Polen, Tschechien, Slowenien, Schweiz, Russland) sollte sich wenig ändern. Sie würden meist jede Saison 2-3 Weltcup-Springen ausrichten. Russland würde im Gegensatz zum Status Quo allerdings bei der Bewerbs-Vergabe berücksichtigt werden.

 

Die „kleineren“ Nationen sollten zukünftig ebenfalls regelmäßig in den Weltcup-Kalender eingearbeitet werden, und zwar in einem Rotations-Vergabeverfahren jeweils alle 2-3 Jahre.

 

Wenn in einem Land ein Großereignis (olympische Spiele, nordische Ski-WM) stattfindet, dann sollte das auch bei der Vergabe von Weltcup-Springen berücksichtigt werden.

Modus für die „großen“ Skisprung-Nationen

Auch unter Berücksichtigung, dass Deutschland der größte Markt ist: 7 Springen pro Saison in Deutschland sind 2-3 zu viel. 4 fixe Saison-Bewerbe sind auch genug.

Ergänzend dazu kann man ja noch jede 2. oder jede 3. Saison 1 weiteren Bewerb ausrichten. Natürlich unter der Bedingung, dass es dort dann keine nordischen Weltmeisterschaften oder olympischen Spiele gibt.

 

Der Vergabe-Modus für Österreich, Norwegen und Finnland sollte so aussehen, dass 2 Springen in jeder Saison garantiert sind. Darüber hinaus würde es in 3 von 4 Saisonen noch 2 weitere Weltcup-Springen geben - sofern kein Großereignis dort stattfindet.

Modus für die „mittelgroßen“ Verbände

Japan und Polen zähle ich zu den mittelgroßen Verbänden, allerdings mit Tendenz zu den großen.

Die jeweils 2 Bewerbe in Polen und Japan sind nicht nur Pflichttermine sondern sollten zumindest jede 3. Saison noch durch 1-2 weitere Bewerbe ergänzt werden – wenn in diesen Jahren dort kein nordisches Großereignis stattfindet.

 

In den weiteren Ländern mit arrivierten, mittelgroßen Verbänden, also Schweiz, Slowenien und Tschechien, gehen 2 fixe Bewerbe pro Saison in Ordnung – nicht weniger, aber auch nicht mehr.

 

Durch die Größe des Landes sollte auch Russland jedes Jahr 2 Bewerbe bekommen.

 

Italien ist für mich ein Grenzfall zwischen einem kleinen und einem mittelgroßen Verband. Ein sinnvoller Weg wäre hier wohl, dass Italien in 2 von 3 Jahren jeweils 2 Weltcup-Bewerbe ausrichtet.

Modus für die „kleinen“ Nationen

In Ländern wie Frankreich, Schweden, Südkorea, den USA, Kanada, der Türkei, Kasachstan oder China gibt es Weltcup-taugliche, teils sogar hoch moderne Schanzen. Allerdings ist auf diesen allesamt schon lange nicht mehr oder noch nie im Herren-Weltcup gesprungen worden.

 

Für alle diese Länder gehört ein Rotationsprinzip her: Jedes Land bekommt jedes 3. Jahr 2 Springen.

Da gibt es dann jedes 3. Jahr eine andere Schwerpunkt-Tournee:

  •  Ein Jahr eine Nordamerika-Tournee mit Springen in den USA und Kanada
  •  Ein Jahr eine Ostasien-Tournee mit Springen in Japan, Südkorea und evtl. China
  • Ein Jahr eine Zentralasien-Tournee mit Springen in Kasachstan und der Türkei
  • Ein Jahr ein Schwerpunkt in Südeuropa (mit Italien & Frankreich) oder Nordeuropa (mit Schweden)

Das hätte neben einer sehr viel gerechteren Vergabe an die einzelnen Nationen noch einen weiteren, positiven Effekt:

 

Im bisherigen Weltcup-Modus gibt es fast immer nur 2 Springen außerhalb Europas, nämlich die beiden Springen in Sapporo, Japan.

Dadurch, dass es nur 2 Springen sind, so taktieren Jahr für Jahr manche Athleten und lassen diese Bewerbe aus.

Wenn es aber jedes Jahr 6 Bewerbe außerhalb Europas gäbe, dann müsste jeder Springer, der den Gesamtweltcup ernst nimmt, auch dort antreten.

Fazit über den neuen Vergabemodus

Ich bin sicher nicht naiv und weiß, dass es keine „g’mahte Wiesn“ ist, einfach in alle die genannten Länder hinzugehen und dort sofort hochwertige Weltcup-Skispringen auszutragen. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

 

Fest steht für mich jedenfalls, dass sich bei der Vergabe der Weltcup-Bewerbe, primär der Herren, etwas tun muss. Dass wenige Länder jedes Jahr eine hohe Anzahl von Springen ausrichten während andere Nationen komplett durch die Finger schauen ist schlicht inakzeptabel.

Weiters ist es besonders gegenüber den Japanern unfair, dass diese fast die ganze Saison in Übersee springen, während die Europäer maximal 1 Mal im Jahr nach Japan fahren.

 

Optimistisch stimmt mich hier, dass ein absoluter Spitzenathlet, nämlich Thomas Morgenstern, sich schon im letzten Winter positiv dazu geäußert hat, die Weltcup-Bewerbe breiter zu vergeben, auch an Veranstalter außerhalb Europas.

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4. Juni 2012 1 04 /06 /Juni /2012 01:00

Was mit der Vorstellung des vorläufigen Weltcup-Kalenders Mitte April schon zu befürchten war ist nun Realität geworden:

Im Weltcup-Winter 2012/2013 gibt es Deutschland- und Norwegen-Festspiele - bei den Austragungsorten wohl gemerkt.

http://www.fis-ski.com/data/document/jp-wc_calendar-12-13_men-ladies1.pdf

 

Sowohl in Deutschland als auch in Norwegen finden im kommenden Herren-Skisprung-Weltcup sage und schreibe je 7 Bewerbe statt. Finnland liegt mit 5 Springen ebenfalls weit vorne in der Rangliste der Ausrichter.

Österreich, als ebenfalls große und in den letzten Jahren mit Abstand erfolgreichste Skisprung-Nation, wird dagegen nur mit mageren 2 Bewerben abgespeist.

 

Damit man mich gleich richtig versteht:

Ich bin Österreicher und kann grundsätzlich gut damit leben, wenn rund alle 4 Jahre in meinem Heimatland nur 2 Weltcup-Springen ausgerichtet werden, was aktuell der Fall ist.

Wo es mir aber wirklich die Haare aufstellt ist, wenn manche Länder 5-7 Saison-Bewerbe zugeteilt bekommen – in anderen Nationen dagegen entweder nur ganz sporadisch oder sogar nie Skispringen stattfinden.

 

In Ländern wie Frankreich, Schweden, Südkorea oder den USA hat es schon seit 10 Jahren oder mehr keine Weltcup-Bewerbe gegeben. In Kanada sind seit den olympischen Spielen 2010 auch keine weiteren Weltcup-Springen geplant.

Selbst in Italien wird nicht jede Saison gesprungen.

 

Von den neuen Standorten in der Skisprung-Welt noch gar nicht zu sprechen:

So gibt es neben Russland auch in der Türkei, Kasachstan und China Weltcup-taugliche, teils sogar hoch moderne Schanzen.

Selbst Bulgarien oder Estland könnten einmal Weltcup-Springen ausrichten.

 

Alle diese Länder, wo schon sehr lange nicht mehr beziehungsweise noch gar nie gesprungen worden ist, verdienen es sich grundsätzlich, dass der Skisprung-Weltcup auf bei ihnen Station macht. Das muss ja nicht jedes aber zumindest jedes 2. bis jedes 3. Jahr der Fall sein.

 

Es ist wirklich aller höchste Zeit, dass die FIS hier umdenkt! Und das wird sie sicher nicht, wenn alle nur ruhig da sitzen und sagen, dass das schon alles so passt. Dafür müssen sich natürlich die Verbände, die wenige oder keine Springen erhalten haben lautstark auf die Füße stellen!

 

Eine Neuerung im Austragungsmodus sehe ich allerdings sehr positiv:

Die Einführung von Mixed-Team-Springen, mit jeweils 2 Damen und 2 Herren.

Und als Generalprobe für die olympischen Spiele 2014 ist ja auch Russland in den Kalender „hinein gerutscht“.

 

Die aktuelle Architektur der Weltcup-Austragung ist für mich allerdings eine Ruine, die komplett abgerissen und von Grund auf neu konstruiert werden muss.

Die Notwendigkeit für eine komplette Neukonstruktion bezieht sich dabei nicht nur auf die Länder-Vergabe von Sprung-Bewerben sondern auch auf die Gestaltung von Disziplinen-Wertungen und von Weltcup-Teilbewerben.

Und da ich kritisch und konstruktiv bin, so werde ich in Kürze ein konkretes Konzept präsentieren, wie für mich der Weltcup gestaltet gehört.

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